Frühlingskonzert im Nordhäuser Herder-Gymnasium
Möge der Frühling Einzug halten
Donnerstag, 14. Mai 2026, 14:05 Uhr
Das Herder-Gymnasium lud vergangenen Mittwoch zum Frühlingskonzert und bot dem Publikum eine bunte Reise durch die Jahreszeit. Schüler entführten mit Soloauftritten nach Paris, an die Ostsee und in die Londoner Straßen...
Der Schülerchor des Herder-Gymnasiums begeisterte das Pubklikum beim Frühlingskonzert. (Foto: Philipp Kugelmeier)
Nach einem schwungvollen, fröhlichen Auftakt des Schulchores des Herder-Gymnasiums mit Have a nice Day von Lorenz Maierhofer unter Leitung von Musiklehrerin Martina Lübbecke begrüßte Andreas Trump, Schulleiter des Gymnasiums, am vergangenen Mittwoch mit diesen Worten das Publikum und die Mitwirkenden zum diesjährigen Frühlingskonzert.
Über eine runde ganze Stunde nahmen verschiedene Gesangsensembles und Solistinnen und Solisten der Schule das Publikum mit auf eine Reise durch die Freuden, die der Frühling uns jedes Jahr bringt. Es gab traditionelle Frühlingslieder, wie Der Winter ist vergangen und Wie lieblich ist der Maien oder Eh noch der Lenz beginnt und andere in Form überraschend moderner Quodlibets und Medleys.
Nach Paris an einem verregneten Frühlingsabend entführte uns Elina Berg mit der Valse d’Amelie von Yann Tiersen. Lina Kurch und Alexander Busew bezauberten mit ihrer Interpretation von Lana del Rays Hit Summertime Sadness und verabschiedeten sich schon mal in den Sommer. Emilian Hertel und Jocelin Motzko ließen leidenschaftliche Erinnerungen an Ostseeurlaube wach werden mit Du hast den Farbfilm vergessen von Nina Hagen. Sofia Wolf begleitete ihren Gesang an der Gitarre und lud mit Streets of London von Ralph McTell ein, die Schwachen und Bedürftigen der Gesellschaft bei aller Frühlingsfreude nicht zu vergessen.
Die Moderatorinnen Leonie, Thuy und Neele freuten sich diebisch, endlich verraten zu können, was die Lehrer heimlich im Lehrerzimmer treiben, nämlich bei Chorproben den Sommerhit von 1981 Rain in May von Max Werner zu üben, um mit dem Schulchor mitzuhalten.
Gute Laune verbreiteten Fatima Valiyeva mit Galopp von Dmitri Kabalewski auf der Violine und Tristan Scherfling mit Pride von Felix Jaehn & JHart am Schlagzeug. Beide sind bei den Konzerten schon feste Größen und großer Dank geht an die Musikschulkolleginnen und -kollegen, die seit vielen Jahren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Instrument unterrichten und damit helfen, die Konzerte zu bereichern. Danke sei an dieser Stelle auch Sarah Schollmeyer für die Unterstützung an der Technik und allen anderen hilfreichen Kolleginnen und Kollegen der Schule gesagt.
Zwei kreativ gestaltete Rezitationen von Frühlingsgedichten durch Kinder aus der Klasse 6.1 bereicherten das Programm, an dieser Stelle sei Frau Roeder für die Einstudierung gedankt.
Lina Kurch und Gaststar Lennon Becker ließen es kurz vor Schluss des Konzertes musikalisch noch einmal so richtig knistern und krachen, als sie mit Kiss me Sixpence von None The Richer an das Wichtigste im Frühling und im Leben überhaupt erinnerten: die Liebe.
Zeit sei wertvoll, sagte Andreas Trump bei seiner Begrüßung zum Konzert am Anfang. Das ist wahr, denn die investierte Zeit entscheidet über Gelingen von Vorhaben oder ihr Scheitern. Zeit ist in der aktuellen Situation an Schulen knapp bemessen und ein Konzert wie das vom vergangenen Mittwoch ist daher Luxus und das Ergebnis großer Anstrengungen aller Mitwirkenden.
Die Zeit für Proben hat Frau Lübbecke dem komplizierten Schulalltag regelrecht abgetrotzt, indem sie mit viel Leidenschaft und Liebe zur Musik, aber auch großem Können Pausen und zusätzliche Stunden in Gesamt- und Einzelproben investierte. Wunderbar interpretiert waren denn auch die beiden Lieder, die der Chor zum Abschluss präsentierte: A Million Dreams aus dem Musical The Greatest Showman und I Made it von Toni Watson.
Dr. Irina Gemsa, Fachschaft Musik
Autor: red
Der Schülerchor des Herder-Gymnasiums begeisterte das Pubklikum beim Frühlingskonzert. (Foto: Philipp Kugelmeier)
Über eine runde ganze Stunde nahmen verschiedene Gesangsensembles und Solistinnen und Solisten der Schule das Publikum mit auf eine Reise durch die Freuden, die der Frühling uns jedes Jahr bringt. Es gab traditionelle Frühlingslieder, wie Der Winter ist vergangen und Wie lieblich ist der Maien oder Eh noch der Lenz beginnt und andere in Form überraschend moderner Quodlibets und Medleys.
Nach Paris an einem verregneten Frühlingsabend entführte uns Elina Berg mit der Valse d’Amelie von Yann Tiersen. Lina Kurch und Alexander Busew bezauberten mit ihrer Interpretation von Lana del Rays Hit Summertime Sadness und verabschiedeten sich schon mal in den Sommer. Emilian Hertel und Jocelin Motzko ließen leidenschaftliche Erinnerungen an Ostseeurlaube wach werden mit Du hast den Farbfilm vergessen von Nina Hagen. Sofia Wolf begleitete ihren Gesang an der Gitarre und lud mit Streets of London von Ralph McTell ein, die Schwachen und Bedürftigen der Gesellschaft bei aller Frühlingsfreude nicht zu vergessen.
Die Moderatorinnen Leonie, Thuy und Neele freuten sich diebisch, endlich verraten zu können, was die Lehrer heimlich im Lehrerzimmer treiben, nämlich bei Chorproben den Sommerhit von 1981 Rain in May von Max Werner zu üben, um mit dem Schulchor mitzuhalten.
Gute Laune verbreiteten Fatima Valiyeva mit Galopp von Dmitri Kabalewski auf der Violine und Tristan Scherfling mit Pride von Felix Jaehn & JHart am Schlagzeug. Beide sind bei den Konzerten schon feste Größen und großer Dank geht an die Musikschulkolleginnen und -kollegen, die seit vielen Jahren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Instrument unterrichten und damit helfen, die Konzerte zu bereichern. Danke sei an dieser Stelle auch Sarah Schollmeyer für die Unterstützung an der Technik und allen anderen hilfreichen Kolleginnen und Kollegen der Schule gesagt.
Zwei kreativ gestaltete Rezitationen von Frühlingsgedichten durch Kinder aus der Klasse 6.1 bereicherten das Programm, an dieser Stelle sei Frau Roeder für die Einstudierung gedankt.
Lina Kurch und Gaststar Lennon Becker ließen es kurz vor Schluss des Konzertes musikalisch noch einmal so richtig knistern und krachen, als sie mit Kiss me Sixpence von None The Richer an das Wichtigste im Frühling und im Leben überhaupt erinnerten: die Liebe.
Zeit sei wertvoll, sagte Andreas Trump bei seiner Begrüßung zum Konzert am Anfang. Das ist wahr, denn die investierte Zeit entscheidet über Gelingen von Vorhaben oder ihr Scheitern. Zeit ist in der aktuellen Situation an Schulen knapp bemessen und ein Konzert wie das vom vergangenen Mittwoch ist daher Luxus und das Ergebnis großer Anstrengungen aller Mitwirkenden.
Die Zeit für Proben hat Frau Lübbecke dem komplizierten Schulalltag regelrecht abgetrotzt, indem sie mit viel Leidenschaft und Liebe zur Musik, aber auch großem Können Pausen und zusätzliche Stunden in Gesamt- und Einzelproben investierte. Wunderbar interpretiert waren denn auch die beiden Lieder, die der Chor zum Abschluss präsentierte: A Million Dreams aus dem Musical The Greatest Showman und I Made it von Toni Watson.
Dr. Irina Gemsa, Fachschaft Musik









