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geselligen Nachmittag im Promenadeneck

NOBAS-Mitarbeiter trafen sich

Mittwoch, 03. Juni 2026, 09:08 Uhr
Am 22. Mai 2026 kamen ehemalige Mitarbeiter des NOBAS Werk 2 an der Uferstraße nach 36 Jahren erstmals wieder zusammen. Im Promenadeneck in Nordhausen verbrachten sie einen geselligen Nachmittag, bei dem Anekdoten und Erinnerungen aus gemeinsamen Arbeitszeiten ausgetauscht wurden.

Bild: ehemalige NOBAS-Mitarbeiter trafen sich im Promenadeneck
ehemalige NOBAS-Mitarbeiter trafen sich (Foto: Michael Grußdorf)
Auch der bereits verstorbenen Kolleginnen und Kollegen wurde dabei gedacht.

Hintergrund
Wer in Nordhausen aufgewachsen ist, kennt den Namen NOBAS. Der VEB Schwermaschinenbau NOBAS Nordhausen geht auf eine traditionsreiche Maschinenfabrik zurück, die nach dem Zweiten Weltkrieg verstaatlicht und auf die Produktion von Baggern ausgerichtet wurde.

Zeitweise beschäftigte das Unternehmen 1.850 Mitarbeiter, verteilt auf mehrere Werksteile in der Stadt. Mehr als 16.000 Bagger verließen die Werkhallen an der Uferstraße und fanden ihren Weg in rund 50 Länder weltweit.

Mit der Wende endete eine Ära: Die Treuhandanstalt formte das Unternehmen zunächst in eine AG, dann in eine GmbH um, bevor es 1995 mit der Halleschen Baumaschinen GmbH zur HBM-NOBAS GmbH fusionierte.
Heute erinnert am Standort Nordhausen kaum noch etwas an die einstige Schwermaschinenschmiede.
Autor: red

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