Mit viel Herzlichkeit haben Kinder der Evangelischen Grundschule Nordhausen bunte Bilder gemalt und in dieser Woche ins Hospiz nach Neustadt gebracht. Die kleinen Kunstwerke werden nun die Flure und Räume des Hospizes Haus Geborgenheit schmücken...
Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Grundschule Nordhausen haben dasHospiz in Neustadt besucht und selbst gemalte Bilder übergeben. Die kleinen Kunstwerkewerden künftig die Flure und Gemeinschaftsräume des Hauses schmücken. (Foto: Dr. Uta Halbritter)Im Rahmen des Kunstunterrichts hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, etwas Schönes für Menschen zu gestalten, die sich in ihrem letzten Lebensabschnitt befinden. Anschließend brachten einige Kinder die entstandenen Bilder persönlich ins Hospiz.
Dort wurden sie von Hospizleiterin Antje Wolf-Sauer und ihrem Team herzlich empfangen. Die Verantwortlichen freuten sich sehr über die Aktion. Für Wolf-Sauer steht bereits fest, dass dies kein einmaliges Ereignis bleiben soll.
Das Hospiz freut sich über alles, was unser Haus erhellt, sagt sie. Besonders bewegt sie der Gedanke, dass die Gäste des Hospizes wieder Kinder lachen hören konnten – ein Klang, der in einem solchen Haus selten ist und deshalb umso mehr bedeutet.
Das Hospiz Haus Geborgenheit trägt seinen Namen nicht zufällig. Als Einrichtung der Stiftung Hospiz hat es sich dem Leitsatz verschrieben: Nicht dem Leben mehr Tage hinzuzufügen, sondern den Tagen mehr Leben, so Wolf-Sauer.
Für eine weitere schöne Begegnung sorgte die Hospizkatze. Sie ließ sich bereitwillig von den Kindern streicheln und wurde schnell zum heimlichen Star des Besuchs.
Künftig soll die Verbindung zwischen der Evangelischen Grundschule und dem Hospiz weiter ausgebaut werden. Geplant sind weitere gemeinsame Projekte.