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Hochschulnetzwerk wird gestärkt

Motoren für Innovation, Talentbindung und wirtschaftliche Zukunftsentwicklung

Mittwoch, 10. Juni 2026, 15:44 Uhr
Am 5. Juni übergab Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christian Tischner an der Friedrich-Schiller-Universität Jena symbolisch den Fördermittelbescheid an das Thüringer Hochschulgründungsnetzwerk StarTH, zu dem auch die Nordhäuser Hochschule gehört...

Entgegengenommen wird der Bescheid von Prof. Dr. Andreas Marx, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Mitglied des Beirats des Hochschulgründungsnetzwerks StarTH. Gemeinsam setzen das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) sowie die acht beteiligten Hochschulen damit ein Zeichen für Innovation, Unternehmergeist und Zukunftsperspektiven in Thüringen.


Mit der Förderung wird die Rolle der Thüringer Hochschulen als Innovationsmotoren weiter gestärkt. Hochschulen sind die zentralen Orte für wissensbasierte Gründungen, an denen Forschung, Kreativität und Unternehmergeist zusammenkommen. Dadurch entstehen neue Perspektiven für junge Talente und innovative Unternehmen in Thüringen.

„Wer in Thüringen studiert, forscht und gründet, schafft Innovationen dort, wo sie unmittelbar Wirkung entfalten können. Hochschulausgründungen stärken nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Attraktivität Thüringens als Zukunfts- und Lebensstandort“, betont Prof. Dr. Andreas Marx.

Hochschulen als Orte von Innovation und Zukunftskompetenzen
Mit dem StarTH-Netzwerk arbeiten die Thüringer Hochschulen gemeinsam daran, unternehmerische Lehre, Transfer und Gründungsförderung nachhaltig in der Hochschullandschaft zu verankern. Ziel ist es, Studierende, Forschende, Absolventinnen und Absolventen frühzeitig dabei zu unterstützen, Ideen weiterzuentwickeln und innovative Projekte in gesellschaftliche oder wirtschaftliche Anwendungen zu überführen.

„Hochschulen verbinden Forschung und Lehre heute stärker denn je mit Transfer, Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung. Gründungsförderung ist dabei kein Add-on, sondern Teil eines modernen Hochschulverständnisses, das wissenschaftliche Erkenntnisse aktiv in Gesellschaft und Wirtschaft hineinträgt.“, so Prof. Marx weiter.

Besonders Hochschulinkubatoren und Gründungszentren entwickeln sich dabei zu praxisnahen Lern- und Experimentierräumen, in denen innovative Ideen erprobt, Prototypen entwickelt und interdisziplinäre Kooperationen aufgebaut werden können.

Gründungsförderung als Zukunftsaufgabe für Thüringen
Mit Blick auf die Fachkräftesicherung, den demografischen Wandel und den internationalen Wettbewerb um Talente gewinnt die Förderung akademischer Ausgründungen zunehmend an strategischer Bedeutung. Hochschulgründungen schaffen qualifizierte Arbeitsplätze, stärken die regionale Wertschöpfung und erhöhen die Bindung junger Fachkräfte an den Standort Thüringen.

Die Thüringer Hochschulen sehen deshalb die langfristige Absicherung bestehender Gründungs- und Transferstrukturen als entscheidende Zukunftsaufgabe. In den vergangenen Jahren wurden hochschulnahe Unterstützungsangebote aufgebaut, die heute vielen Gründungsinteressierten den Zugang zu Beratung, Netzwerken und Förderprogrammen ermöglichen.

Programme wie EXIST-Women oder Formate im Bereich Creative Entrepreneurship zeigen zudem, dass Gründungsförderung auch einen wichtigen Beitrag zu Chancengleichheit, Diversität und gesellschaftlicher Teilhabe leisten kann.

StarTH verbindet Thüringer Hochschulen
Das Thüringer Hochschulgründungsnetzwerk StarTH verbindet die Gründungsberatungsstellen der Thüringer Hochschulen und schafft eine gemeinsame Plattform für gründungsinteressierte Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Absolventinnen und Absolventen. Die beteiligten Hochschulen bündeln ihre Kompetenzen um Gründungsinteressierte von der ersten Idee bis zur Umsetzung umfassend zu begleiten.

Im StarTH-Netzwerk vertreten sind:
  • Fachhochschule Erfurt
  • Universität Erfurt
  • Technische Universität Ilmenau
  • Ernst-Abbe-Hochschule Jena
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Hochschule Nordhausen
  • Hochschule Schmalkalden
  • Bauhaus-Universität Weimar


Durch die enge Zusammenarbeit der Hochschulen erhalten Gründerinnen und Gründer Zugang zu fachübergreifendem Expertenwissen, innovativen Forschungseinrichtungen sowie einem starken Netzwerk aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft.

Das Hochschulgründungsnetzwerk StarTH ist Teil der Thüringer Gründer-Initiative (ThGI) und wird durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert.
Autor: red

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