Ohne Schutzkleidung drohen Verletzungen
Motorradfahren bei Hitze
Dienstag, 23. Juni 2026, 11:12 Uhr
Die Sonne lacht, das Thermometer zeigt 30 Grad im Schatten: Während so mancher Cabrio-Fahrer bei diesen Bedingungen mit geschlossenem Verdeck und zugeschalteter Klimaanlage unterwegs ist, verzichten einige Motorradfahrer bei großer Hitze auf ihre Schutzkleidung und tauschen ihre Kombi gegen T-Shirt, kurze Hose und Sandalen ein...
Doch Marcel Schauffler vom TÜV Thüringen warnt eindrücklich vor den Verletzungsrisiken ohne ausreichende Schutzkleidung.
Dass Motorradfahrer im Straßenverkehr viel stärker als Pkw-Insassen gefährdet sind, liegt auch ohne Blick in die Unfallstatistik auf der Hand: Ohne die Knautschzonen eines Autos ist das Verletzungsrisiko bei einem Unfall auch mit modernster Schutzkleidung um ein Vielfaches höher. Noch viel größer wird die Gefahr, wenn Motorrad oder Moped aus Bequemlichkeit mit lockerer Kleidung bewegt werden. Wer im Sommer freiwillig auf Schutzkleidung verzichtet, riskiert selbst bei leichten Stürzen mit relativ geringer Geschwindigkeit schwerste Verletzungen, warnt Fahrzeugexperte Marcel Schauffler vom TÜV Thüringen.
Moderne Motorrad-Schutzkleidung ist so konstruiert, dass sie ihre Träger im Fall der Fälle bestmöglich vor Verletzungen schützen kann. Hosen, Jacken und Kombinationen sind genau wie Handschuhe und Schuhwerk je nach Ausführung mit wirkungsvollen Protektoren und Verstärkungen an den neuralgischen Stellen ausgestattet. So können die Folgen eines Unfalls erheblich milder ausfallen, wenn beispielsweise schmerzhafte Schürfwunden vermieden werden.
Auch Fahrer von Kleinkrafträdern wie Mopeds und Motorrollern sind vor derartigen Verletzungen bei einem Sturz nicht gefeit. Neben dem Helm sollte daher immer auch angemessene Sicherheitskleidung getragen werden. Mopeds, Roller und Scooter werden oft für Kurzstrecken in Ortschaften benutzt. Dennoch sollten die Fahrzeugführer hierfür auf keinen Fall auf eine Schutzkleidung verzichten. Auch bei einem Unfall mit moderater Geschwindigkeit kann ein Sturz zu großflächigen Schürfwunden, schweren Prellungen oder sogar Knochenbrüchen führen, gibt Schauffler zu bedenken. Natürlich gibt es im Fachhandel auch für den Sommer geeignete Schutzkleidung mit luftdurchlässigem Gewebe.
Motorroller sind auch im Urlaub beliebte Leihobjekte. Da jedoch nur die wenigsten Urlauber Schutzkleidung und Helm mitnehmen, ist hierbei besondere Vorsicht geboten. Beim Ausleihen eines Helms sollte zumindest auf die aktuellen Normen ECE-R 22.05 beziehungsweise ECE-R 22.06 geachtet werden. F
ür eine optimale Schutzwirkung des Motorradhelms kommt es zudem auf die richtige Größe und Passform an. Wer in fröhlicher Urlaubsstimmung auf den Helm verzichtet, bezahlt diesen Leichtsinn unter Umständen mit dem Leben. In Europa gehört der Helm aus gutem Grund zur Pflichtausstattung eines jeden Motorradfahrers. Wer ohne unterwegs ist, riskiert bei einem Unfall nicht nur das eigene Leben, sondern bei einer Verkehrskontrolle auch empfindliche Strafen. Diese fallen in den meisten Ländern der Europäischen Union höher als hierzulande aus, so Marcel Schauffler. Der Verkehrsexperte empfiehlt, sich im Vorfeld mit den jeweiligen Verkehrsregelungen des betreffenden Landes zu beschäftigen.
Autor: redDoch Marcel Schauffler vom TÜV Thüringen warnt eindrücklich vor den Verletzungsrisiken ohne ausreichende Schutzkleidung.
Dass Motorradfahrer im Straßenverkehr viel stärker als Pkw-Insassen gefährdet sind, liegt auch ohne Blick in die Unfallstatistik auf der Hand: Ohne die Knautschzonen eines Autos ist das Verletzungsrisiko bei einem Unfall auch mit modernster Schutzkleidung um ein Vielfaches höher. Noch viel größer wird die Gefahr, wenn Motorrad oder Moped aus Bequemlichkeit mit lockerer Kleidung bewegt werden. Wer im Sommer freiwillig auf Schutzkleidung verzichtet, riskiert selbst bei leichten Stürzen mit relativ geringer Geschwindigkeit schwerste Verletzungen, warnt Fahrzeugexperte Marcel Schauffler vom TÜV Thüringen.
Moderne Motorrad-Schutzkleidung ist so konstruiert, dass sie ihre Träger im Fall der Fälle bestmöglich vor Verletzungen schützen kann. Hosen, Jacken und Kombinationen sind genau wie Handschuhe und Schuhwerk je nach Ausführung mit wirkungsvollen Protektoren und Verstärkungen an den neuralgischen Stellen ausgestattet. So können die Folgen eines Unfalls erheblich milder ausfallen, wenn beispielsweise schmerzhafte Schürfwunden vermieden werden.
Auch Fahrer von Kleinkrafträdern wie Mopeds und Motorrollern sind vor derartigen Verletzungen bei einem Sturz nicht gefeit. Neben dem Helm sollte daher immer auch angemessene Sicherheitskleidung getragen werden. Mopeds, Roller und Scooter werden oft für Kurzstrecken in Ortschaften benutzt. Dennoch sollten die Fahrzeugführer hierfür auf keinen Fall auf eine Schutzkleidung verzichten. Auch bei einem Unfall mit moderater Geschwindigkeit kann ein Sturz zu großflächigen Schürfwunden, schweren Prellungen oder sogar Knochenbrüchen führen, gibt Schauffler zu bedenken. Natürlich gibt es im Fachhandel auch für den Sommer geeignete Schutzkleidung mit luftdurchlässigem Gewebe.
Motorroller sind auch im Urlaub beliebte Leihobjekte. Da jedoch nur die wenigsten Urlauber Schutzkleidung und Helm mitnehmen, ist hierbei besondere Vorsicht geboten. Beim Ausleihen eines Helms sollte zumindest auf die aktuellen Normen ECE-R 22.05 beziehungsweise ECE-R 22.06 geachtet werden. F
ür eine optimale Schutzwirkung des Motorradhelms kommt es zudem auf die richtige Größe und Passform an. Wer in fröhlicher Urlaubsstimmung auf den Helm verzichtet, bezahlt diesen Leichtsinn unter Umständen mit dem Leben. In Europa gehört der Helm aus gutem Grund zur Pflichtausstattung eines jeden Motorradfahrers. Wer ohne unterwegs ist, riskiert bei einem Unfall nicht nur das eigene Leben, sondern bei einer Verkehrskontrolle auch empfindliche Strafen. Diese fallen in den meisten Ländern der Europäischen Union höher als hierzulande aus, so Marcel Schauffler. Der Verkehrsexperte empfiehlt, sich im Vorfeld mit den jeweiligen Verkehrsregelungen des betreffenden Landes zu beschäftigen.
