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Rund 35,7 Millionen Euro für neue Ortsumfahrung:

Feierliche Verkehrsfreigabe B 243 bei Holbach

Dienstag, 30. Juni 2026, 21:40 Uhr
Posaunenchor, kirchlicher Segen und viele Gäste: Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und Minister Steffen Schütz feierten heute (30.6.) gemeinsam mit den an Planung und Bau Beteiligten, Politikern, Anwohnern und Besuchern die Verkehrsfreigabe der Bundesstraße 243 bei Holbach...


Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, betonte: „Die Verkehrsfreigabe ist eine gute Nachricht für die Menschen und Unternehmen in der Region. Denn mit der Ortsumgehung Holbach verbessern wir den Verkehrsfluss und schaffen eine leistungsfähige Verbindung für den Fernverkehr. Wir entlasten die Bürgerinnen und Bürger von Verkehrslärm und Abgasen und sorgen so für mehr Lebensqualität und Verkehrssicherheit. Rund 35,7 Millionen Euro hat der Bund in dieses Projekt investiert.“

Minister Steffen Schütz geht in seiner Rede auf die Vorteile der Ortsumfahrung ein: „Sie befreit erstens die Bewohner vom Durchgangsverkehr und schafft mehr Sicherheit und Lebensqualität im Ort. Zweitens erhöht sich die Verkehrssicherheit und die Leistungsfähigkeit außerhalb des Orts und drittens verkürzt sie die Reisezeit zwischen Niedersachsen und Thüringen. Die rund 7.000 Fahrzeuge, die Tag & Nacht Anwohner schwer genervt haben, sind Geschichte.“

Des Weiteren blickt Minister Schütz ins benachbarte Günzerode: „Die in Bau befindliche Ortsumfahrung Günzerode wird auch hier die Anwohner entlasten. Daran arbeitet die Thüringer Straßenbauverwaltung mit Hochdruck – die Bagger rollen.“

An der feierlichen Verkehrsfreigabe nahmen der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr Christian Hirte, Minister Steffen Schütz, der Präsident des TLBV Hans-Karl Rippel, Landrat Matthias Jendricke, Abgeordnete aus dem Deutschen Bundestag und dem Thüringer Landtag, der Bürgermeister der Gemeinde Hohenstein Jens Sauer, der Bürgermeister der Gemeinde Werther Manfred Handke, Kolleginnen und Kollegen der Straßenbauverwaltung, Pfarrerin Sabine Wegner, die Leiterin des Posaunenchores Hildigund Neubert, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beauftragten Planungsbüros und Bauunternehmen, Anwohnerinnen und Anwohner teil.

Staatssekretär Hirte und Minister Schütz dankten abschließend den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Mitwirkenden in den Planungsbüros, Behörden und Bauunternehmen. Ein besonderer Dank gelte dem Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr und den Partnern für die Planung und Umsetzung.

Die rund 4,1 Kilometer lange und 12,5 Meter breite Ortsumgehung Holbach beginnt beim Anschluss von Mackenrode in Niedersachsen und endet östlich der ehemaligen Neuen Mühle bei Holbach in Thüringen. Es wurden 4 neue Brücken gebaut, 35.000 m³ Erde abgetragen, fast 300.000 m³ Erde und 2.000 m² Asphalt aufgetragen. Die Ortsumfahrung Holbach und die sich in Bau befindliche Ortsumfahrung Günzerode schließen die Lücke in der länderübergreifenden Neubaumaßnahme von Herzberg in Richtung Nordhausen, mit der Anbindung an die A 38.
Autor: psg

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