Alte Kanzlei in neuem Gewand
Dienstag, 24. April 2007, 17:15 Uhr
Bleichrode (nnz). Zehn Jahre dauerte es, ein einmaliges Bauwerk in Bleicherode wieder instand zu setzen. Heute konnte das Hauptgebäude der Alten Kanzlei der Öffentlichkeit übergeben werden, und nicht nur das.
Professor Dirk Schmidt, geboren am 20.09.1930 in Bleicherode, hat sich seit mehr als zehn Jahren für die alte Kanzlei in seinem Heimatort eingesetzt. Schon 1996 machte er Nutzungsvorschläge für das historische Gebäude. Dafür sollte er heute eine Ehrung erhalten aus den Händen des Ministerpräsidenten Dieter Althaus. Er würdigte Schmidts Arbeit für das baufällige Haus, welches jetzt wieder ein Schmuckstück für Bleicherode ist. Der Thüringer Verdienstorden ging somit an den Denkmalschützer, der inzwischen in Bad Honnef lebt.
Bürgermeister Frank Rostek sagte, daß die Alte Kanzlei ein Segen für Bleicherode ist. Die Oberstadt hat eine große Aufwertung erfahren. Die Zustimmung der Bürger für dieses Bauprojekt stieg, seitdem sie sehen, was hier passiert. 1,2 Millionen Euro wurden hier verbaut. Das wurde nur möglich, weil der Förderverein dank großzügiger Spenden das Objekt kaufen konnte. Große Teile des Geldes für die Sanierung stammen aus Fördertöpfen der EU und des Freistaates Thüringen.
Das Haupthaus ist bereits einsatzfähig. Die Bibliothek fand einen Platz im Erdgeschoß. Eine Etage darüber kann das Museum zur jüdischen Geschichte Bleicherodes besichtigt werden. Viele ehemalige Bürger des Ortes spendeten Dokumente aus ihrer Familiengeschichte dafür. Einige wagten auch die lange Reise aus Israel oder den Niederlanden, um die ab 1792 als Synagoge genutzten Räume wiederzusehen.
Mit dem jetzigen Zustand der Kanzlei sind die Fördervereinsmitglieder noch nicht zufrieden. Die Bauarbeiten sollen weitergehen. Es ist geplant, die alte Scheune wieder herzurichten. Dort soll ein Museum zur Geschichte der Bleicheröder Textilindustrie eingerichtet werden. Auch eine berühmte Persönlichkeit findet dort ihren Raum, der Kartograph August Petermann. Schüler sollen das Museum zu Unterrichtszwecken nutzen können. Ein Seminarraum wird eingerichtet.
Autor: wfProfessor Dirk Schmidt, geboren am 20.09.1930 in Bleicherode, hat sich seit mehr als zehn Jahren für die alte Kanzlei in seinem Heimatort eingesetzt. Schon 1996 machte er Nutzungsvorschläge für das historische Gebäude. Dafür sollte er heute eine Ehrung erhalten aus den Händen des Ministerpräsidenten Dieter Althaus. Er würdigte Schmidts Arbeit für das baufällige Haus, welches jetzt wieder ein Schmuckstück für Bleicherode ist. Der Thüringer Verdienstorden ging somit an den Denkmalschützer, der inzwischen in Bad Honnef lebt.
Bürgermeister Frank Rostek sagte, daß die Alte Kanzlei ein Segen für Bleicherode ist. Die Oberstadt hat eine große Aufwertung erfahren. Die Zustimmung der Bürger für dieses Bauprojekt stieg, seitdem sie sehen, was hier passiert. 1,2 Millionen Euro wurden hier verbaut. Das wurde nur möglich, weil der Förderverein dank großzügiger Spenden das Objekt kaufen konnte. Große Teile des Geldes für die Sanierung stammen aus Fördertöpfen der EU und des Freistaates Thüringen.
Das Haupthaus ist bereits einsatzfähig. Die Bibliothek fand einen Platz im Erdgeschoß. Eine Etage darüber kann das Museum zur jüdischen Geschichte Bleicherodes besichtigt werden. Viele ehemalige Bürger des Ortes spendeten Dokumente aus ihrer Familiengeschichte dafür. Einige wagten auch die lange Reise aus Israel oder den Niederlanden, um die ab 1792 als Synagoge genutzten Räume wiederzusehen.
Mit dem jetzigen Zustand der Kanzlei sind die Fördervereinsmitglieder noch nicht zufrieden. Die Bauarbeiten sollen weitergehen. Es ist geplant, die alte Scheune wieder herzurichten. Dort soll ein Museum zur Geschichte der Bleicheröder Textilindustrie eingerichtet werden. Auch eine berühmte Persönlichkeit findet dort ihren Raum, der Kartograph August Petermann. Schüler sollen das Museum zu Unterrichtszwecken nutzen können. Ein Seminarraum wird eingerichtet.

