Nordhausen (nnz). Eine neue Leipziger Linde ist heute an den historischen Standort an der Ecke Schiller-, Rückert- und Förstemannstraße zurückkehrt - fast genau 80 Jahre, nachdem die erste Linde gepflanzt wurde. Weitere politische und botanische Einzelheiten in Ihrer nnz.
Mittedorf, TRöger, Borchert, Lange (Foto: PSV)
In der Wintersaison 2006 war diese historische Linde wegen ihrer zunehmend starken Seitenlage und Fäulniserscheinungen im Wurzel- und Stammbereich gefällt worden. Nordhausens ehrenamtlicher Beigeordneter Matthias Mitteldorf (Linkspartei.PDS), Umweltamtsleiter Steffen Meyer und die Mitarbeiter der städtischen Baumpflege setzten heute am historischen Ort den rund 15 Jahre alten Jungbaum - eine Stadtlinde - in die Erde.
Es ist gut und wichtig, dass mit der Rückkehr eines Baumes an diesen Standort eine alte Tradition gepflegt wird - gerade in dem Jahr, in dem Nordhausen den 1080. Geburtstag feiert, sagte Mitteldorf.
Die Leipziger Linde war zum 1000-jährigen Stadtjubiläum gepflanzt worden von der Studentenverbindung Landsmannschaft Nordhausen zu Leipzig, von Studenten der Universität Leipzig, die sich zu ihrer Heimat Nordhausen verbunden fühlten. Zuvor war in den Nordhäuser Magistrats-Sitzungen damals diskutiert worden, ob die Linde auf dem neuen großen Kinderspielplatz im Stadtpark gepflanzt werden sollte oder an der Ecke Schiller-, Rückert- und Förstemannstraße. Man entschied sich letztlich für diesen Standort, und Stadtrat Gerlach versprach, die Linde in Schutz und Pflege zu nehmen.