Gekauft
Donnerstag, 03. Januar 2008, 12:40 Uhr
In den Briefen aus Bad Füssing hatte sich die nnz mit kommunalen Unternehmungen beschäftigt. Jetzt folgt ein aktuelles Beispiel aus der Rolandstadt, warum kommunale Gesellschaften ein Segen für eine Stadt sind...
So könnte es aussehen...
Die Stadtverwaltung Nordhausen bemüht sich inzwischen verstärkt darum, leerstehende Gebäude in der Stadt einer neuen Nutzung zuzuführen, um das Stadtbild weiter zu verbessern. In der letzten Woche hatte die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) schon berichtet, dass sie derzeit zwei alte Wohngebäude in der Thüringer Strasse und in der Stolberger Strasse mit einem Millionenaufwand saniert und nun kommt noch ein weiteres wichtiges Projekt für Nordhausen hinzu.
Die SWG hat noch kurz vor Jahresende das leerstehende Bürogebäude am Taschenberg erworben, erklärte jetzt Carola Franke als Geschäftsführerin der SWG. Das Gebäude ist den Nordhäusern aus DDR-Zeiten als Wehrkreiskommando bekannt und wurde nach der Wende bis 1996 vom Landkreis vorübergehend als Verwaltungsgebäude genutzt. Danach stand das Objekt leer und ist zunehmend unansehnlicher geworden.
Nach langen Verhandlungen mit der bundeseigenen Immobilienverwaltung, die Eigentümerin des Gebäudes war, hat nun auf unsere Bitte hin die SWG das Gebäude erworben. Mit dieser Übernahme in kommunales Eigentum besteht endlich die Handlungsmöglichkeit, aus der städtebaulich sehr wichtigen Immobile einen attraktiven Standort zu machen, sagte Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD).
Mit dem Kauf des Gebäudes durch die SWG würden sich nun auch unter anderen neue Möglichkeiten für die Erweiterung des angrenzenden Nordhäuser Feuerwehrstandortes ergeben. Der anvisierte Neubau eines Feuerwehrstandortes an der Ecke Zorgestraße/Hallesche Strasse könnte damit eventuell hinfällig werden. Allerdings gibt es aktuell nur Entwürfe und noch keine genauen Planungsunterlagen, welche mit den Fachleuten abgestimmt sind, so der Bürgermeister.
Für den großen Gebäudeteil entlang des Taschenberges sei eine Vermietung als Büro- bzw. Verwaltungsgebäude möglich. Konkrete Nutzungs- bzw. Vermarktungskonzepte wird die SWG in den kommenden Wochen erarbeiten, sagte Carola Franke. Aber einen ersten Entwurf hat die SWG schon jetzt als Bild herausgegeben. Nach der Fertigstellung der neuen Berufsschule sei die Sanierung des Bürogebäudes am Taschenberg ein gelungener Baustein zur Verschönerung der Rolandstadt.
Autor: nnzSo könnte es aussehen...
Die Stadtverwaltung Nordhausen bemüht sich inzwischen verstärkt darum, leerstehende Gebäude in der Stadt einer neuen Nutzung zuzuführen, um das Stadtbild weiter zu verbessern. In der letzten Woche hatte die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) schon berichtet, dass sie derzeit zwei alte Wohngebäude in der Thüringer Strasse und in der Stolberger Strasse mit einem Millionenaufwand saniert und nun kommt noch ein weiteres wichtiges Projekt für Nordhausen hinzu.
Die SWG hat noch kurz vor Jahresende das leerstehende Bürogebäude am Taschenberg erworben, erklärte jetzt Carola Franke als Geschäftsführerin der SWG. Das Gebäude ist den Nordhäusern aus DDR-Zeiten als Wehrkreiskommando bekannt und wurde nach der Wende bis 1996 vom Landkreis vorübergehend als Verwaltungsgebäude genutzt. Danach stand das Objekt leer und ist zunehmend unansehnlicher geworden.
Nach langen Verhandlungen mit der bundeseigenen Immobilienverwaltung, die Eigentümerin des Gebäudes war, hat nun auf unsere Bitte hin die SWG das Gebäude erworben. Mit dieser Übernahme in kommunales Eigentum besteht endlich die Handlungsmöglichkeit, aus der städtebaulich sehr wichtigen Immobile einen attraktiven Standort zu machen, sagte Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD).
Mit dem Kauf des Gebäudes durch die SWG würden sich nun auch unter anderen neue Möglichkeiten für die Erweiterung des angrenzenden Nordhäuser Feuerwehrstandortes ergeben. Der anvisierte Neubau eines Feuerwehrstandortes an der Ecke Zorgestraße/Hallesche Strasse könnte damit eventuell hinfällig werden. Allerdings gibt es aktuell nur Entwürfe und noch keine genauen Planungsunterlagen, welche mit den Fachleuten abgestimmt sind, so der Bürgermeister.
Für den großen Gebäudeteil entlang des Taschenberges sei eine Vermietung als Büro- bzw. Verwaltungsgebäude möglich. Konkrete Nutzungs- bzw. Vermarktungskonzepte wird die SWG in den kommenden Wochen erarbeiten, sagte Carola Franke. Aber einen ersten Entwurf hat die SWG schon jetzt als Bild herausgegeben. Nach der Fertigstellung der neuen Berufsschule sei die Sanierung des Bürogebäudes am Taschenberg ein gelungener Baustein zur Verschönerung der Rolandstadt.

