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Südamerikaner inszeniert Revue

Donnerstag, 14. Februar 2008, 07:19 Uhr
Gabriel Diaz’ Lachen wirkt ansteckend. Er scheint sich durch nichts aus der Ruhe bringen zu lassen. Dennoch ist er kritisch – fordert sich und das mit ihm arbeitende Team täglich aufs Neue. Derzeit auf der Bühne des Theaters Nordhausen oder in den Proberäumen...


Immer lächeln (Foto: Kühn) Immer lächeln (Foto: Kühn) Der Venezolaner ist seit ein paar Wochen hier am Randes des Südharz, hat seinen eigentlichen Arbeitsort – das Landestheater Eisenach – mit dem Theater in Nordhausen getauscht. Der Grund ist der Bühnenball 2008, speziell die Show zum Bühnenball, eine Revue aus der Feder von Oberspielleiterin Kerstin Weiß. Für Gabriel Diaz eine Aufgabe, die seinen bisherigen Inszenierungen eine neue Farbe hinzufügt.

Gabriel Diaz stammt aus Venezuela und hat dort auch seine Ausbildung als Schauspieler und Regisseur erhalten. Noch während seines Engagements in der bekanntesten Theatergruppe Venezuelas, der Gruppe „Rajatabla“, gründete er sein „Onphalo Theater“ – mit großem Erfolg. 1997 erhielt das Onphalo Theater bei einem Festival gleich sieben Preise, und Gabriel Diaz wurde als bester Regisseur ausgezeichnet. Als Regisseur konnte er sich noch mehrfach beweisen und erhielt auch weitere Auszeichnungen.

Im Jahr 2000 führte ihn sein Weg nach Deutschland. Zunächst zum Theater an der Ruhr, dann nach Lübeck, und seit 2004 ist Gabriel Diaz am Landestheater Eisenach Spielleiter und Regisseur. Für seine Leistungen dort wurde ihm vor zwei Jahren der Förderpreis des Vereins der Freunde und Förderer des Landestheaters Eisenach verliehen. Jetzt stellt der Venezolaner sein Können in Nordhausen unter Beweis.

Der Nordhäuser Bühnenball steht in diesem Jahr unter dem Motto „Herzklopfen“. Mit dem gleichen Titel wird auch eine von der Oberspielleiterin des Theaters Nordhausen, Kerstin Weiß, geschriebene Revue dem Publikum präsentiert. Sowohl die Premiere am Freitag, 22. Februar, als auch die Vorstellung am 23. Februar sind bereits restlos ausverkauft. Für die Ballnacht am Freitag, 22. Februar, gibt es noch Restkarten.
Autor: nnz

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