Ausstellungen verlängert
Donnerstag, 02. Oktober 2008, 15:55 Uhr
In der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora sind auch weiterhin zwei Sonderausstellungen zu sehen. Wegen des anhaltend großen Interesses wurden die Laufzeiten nun verlängert. Wie lange? Das hat die nnz erfahren....
Sowohl die Fotoschau Bilder der Befreiung. Amerikanische Fotografien des befreiten KZ Mittelbau-Dora als auch die Wanderausstellung Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma werden bis zum Ende des Jahres gezeigt. Die ständige Ausstellung im Museumsneubau zur Geschichte des KZ Mittelbau-Dora bleibt selbstverständlich ebenfalls geöffnet.
Die Eigenproduktion Bilder der Befreiung (Foto) präsentiert eine Auswahl von Fotografien und Filmsequenzen, die amerikanische Militärberichterstatter unmittelbar nach Befreiung im April 1945 aufgenommen hatten: Sie zeigen beispielsweise die große Zahl toter und sterbender Häftlinge des KZ-Außenlagers Boelcke-Kaserne (Nordhausen), die Bestattung der Leichen in einem Ehrengrab am Rande des Stadtfriedhofs sowie Besuche verschiedener US-Delegationen im Mai und Juni 1945 in der Untertagefabrik und im Häftlingslager am Kohnstein. Zu sehen sind die Aufnahmen in der ehemaligen Feuerwache des Häftlingslagers.
Die Wanderausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma zeichnet die Gesamtgeschichte der Verfolgung der Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus nach. Sie dokumentiert den stufenweisen Prozess von der Ausgrenzung und Entrechtung im Deutschen Reich bis hin zur systematischen Vernichtung im besetzten Europa. Einzelne Menschen und ihre Biografien stehen in der Darstellung im Mittelpunkt.
Die Ausstellung wird in der Baracke auf dem Gelände des ehemaligen Häftlingslagers gezeigt. Beide Sonderausstellungen sind von Dienstag bis Sonntag ab 10 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Der Eintritt ist in beiden Fällen frei.
Autor: nnzSowohl die Fotoschau Bilder der Befreiung. Amerikanische Fotografien des befreiten KZ Mittelbau-Dora als auch die Wanderausstellung Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma werden bis zum Ende des Jahres gezeigt. Die ständige Ausstellung im Museumsneubau zur Geschichte des KZ Mittelbau-Dora bleibt selbstverständlich ebenfalls geöffnet.
Die Eigenproduktion Bilder der Befreiung (Foto) präsentiert eine Auswahl von Fotografien und Filmsequenzen, die amerikanische Militärberichterstatter unmittelbar nach Befreiung im April 1945 aufgenommen hatten: Sie zeigen beispielsweise die große Zahl toter und sterbender Häftlinge des KZ-Außenlagers Boelcke-Kaserne (Nordhausen), die Bestattung der Leichen in einem Ehrengrab am Rande des Stadtfriedhofs sowie Besuche verschiedener US-Delegationen im Mai und Juni 1945 in der Untertagefabrik und im Häftlingslager am Kohnstein. Zu sehen sind die Aufnahmen in der ehemaligen Feuerwache des Häftlingslagers.
Die Wanderausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma zeichnet die Gesamtgeschichte der Verfolgung der Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus nach. Sie dokumentiert den stufenweisen Prozess von der Ausgrenzung und Entrechtung im Deutschen Reich bis hin zur systematischen Vernichtung im besetzten Europa. Einzelne Menschen und ihre Biografien stehen in der Darstellung im Mittelpunkt.
Die Ausstellung wird in der Baracke auf dem Gelände des ehemaligen Häftlingslagers gezeigt. Beide Sonderausstellungen sind von Dienstag bis Sonntag ab 10 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Der Eintritt ist in beiden Fällen frei.

