Viele Tore, viele Zuschauer
Freitag, 03. Oktober 2008, 16:43 Uhr
In den kommenden zwei Heimspielen können wir uns nur selbst schlagen, hatte Wacker-Trainer Burkhard Venth vor drei Wochen der nnz gesagt. Heute gab es das zweite dieser gemeinten Heimspiele. Gegner war die Elf aus Heiligenstadt. Für die nnz berichtet Kklaus Verkouter...
Die erste Halbzeit sah zwei Tore der Gastgeber, dennoch ging es mit einem Unentschieden in die Kabinen. Bereits nach fünf Minuten stand es 1:0 für Wacker. Den Führungstreffer besorgte der Heiligenstädter Apel, der eine Flanke von Alexander Töpfer völlig unbedrängt ins eigene Tor lancierte. Trotz dieser geschenkten Führung nahm die Wacker-Elf das Heft des Handelns nicht konsequent in die eigene Hand. Die 422 zahlenden Zuschauer sahen die alten Probleme: Zu viele Abspielfehler im Spielaufbau, zu viele ungenaue Querpässe. Heiligenstadt kam zu seinen Chancen, in der 41.Minute kann Lubojanski unbedrängt zum Ausgleich köpfen.
Was Burkhard Venth den Jungs beim Pausentee zuflüsterte ist nicht verbirgt, freundliche Worte werden es kaum gewesen sein. Und die Nordhäuser kamen wie verwandelt zurück aufs Spielfeld. Die Chronisten notieren die 48. Minute. Da steht es bereits 2:1 durch ein Tor von Stephan Hoffmann, der aus dem Gewühl heraus überlegt einlocht. Vier Minuten später nimmt Torsten Klaus bei einem seiner gefürchteten Freistöße Maß. Dem voraus ging ein Foul an Thomas Hurt. Klaus hatte richtig vermessen: Der Ball landet in der linken oberen Ecke des Netzes, es steht 3:1. Damit ist vermutlich auch die Gegenwehr der Eichsfelder gebrochen, denn schon in der 58. Minute steht es 4:1, Torschütze diesmal Lars Pohl, der eine Ecke von Klaus dankbar annimmt und verwandelt. Die Zuschauer sind entzückt.
Jedoch: Die Mannschaft hat nicht verstanden,legt einen Gang zurück, jetzt kommen auch die Gäste wieder zu Chancen. Die gingen das Spiel allerdings mehr als unfair an. Die Fouls der brutalen Art häuften sich. Erst wurde Sven Pistorius umgelegt und musste gegen Ciesla ausgewechselt werden, dann verließ Klaus den Platz mit einer Bandage am Oberschenkel und wurde vom Ex-Nordhäuser Chris Jauer dazu noch als Pisser beschimpft. Für Klaus kam Tino Steinberg ins Spiel. Die Auswechslung von Hurt gegen Christian Deistung war letztlich nur noch Formsache.
Wacker hatte kurz vor Ultimo noch eine Chance durch Pohl, doch das war es dann auch. Wacker bleibt weiter ungeschlagen in dieser Saison und belegt derzeit den vierten Tabellenplatz. Letztlich hatte Trainer Venth mit seiner Prognose vor drei Wochen Recht behalten. Euphorie ist jedoch nicht angesagt. Die nächsten vier Spiele werden zeigen, was die Mannschaft wirklich kann und wo in der Tabelle sie ihren berechtigten Platz hat. Wenn diese Bewährungsproben bestanden sind, dann kann die Vorstadt (Sondershausen) kommen.
Autor: nnzDie erste Halbzeit sah zwei Tore der Gastgeber, dennoch ging es mit einem Unentschieden in die Kabinen. Bereits nach fünf Minuten stand es 1:0 für Wacker. Den Führungstreffer besorgte der Heiligenstädter Apel, der eine Flanke von Alexander Töpfer völlig unbedrängt ins eigene Tor lancierte. Trotz dieser geschenkten Führung nahm die Wacker-Elf das Heft des Handelns nicht konsequent in die eigene Hand. Die 422 zahlenden Zuschauer sahen die alten Probleme: Zu viele Abspielfehler im Spielaufbau, zu viele ungenaue Querpässe. Heiligenstadt kam zu seinen Chancen, in der 41.Minute kann Lubojanski unbedrängt zum Ausgleich köpfen.
Was Burkhard Venth den Jungs beim Pausentee zuflüsterte ist nicht verbirgt, freundliche Worte werden es kaum gewesen sein. Und die Nordhäuser kamen wie verwandelt zurück aufs Spielfeld. Die Chronisten notieren die 48. Minute. Da steht es bereits 2:1 durch ein Tor von Stephan Hoffmann, der aus dem Gewühl heraus überlegt einlocht. Vier Minuten später nimmt Torsten Klaus bei einem seiner gefürchteten Freistöße Maß. Dem voraus ging ein Foul an Thomas Hurt. Klaus hatte richtig vermessen: Der Ball landet in der linken oberen Ecke des Netzes, es steht 3:1. Damit ist vermutlich auch die Gegenwehr der Eichsfelder gebrochen, denn schon in der 58. Minute steht es 4:1, Torschütze diesmal Lars Pohl, der eine Ecke von Klaus dankbar annimmt und verwandelt. Die Zuschauer sind entzückt.
Jedoch: Die Mannschaft hat nicht verstanden,legt einen Gang zurück, jetzt kommen auch die Gäste wieder zu Chancen. Die gingen das Spiel allerdings mehr als unfair an. Die Fouls der brutalen Art häuften sich. Erst wurde Sven Pistorius umgelegt und musste gegen Ciesla ausgewechselt werden, dann verließ Klaus den Platz mit einer Bandage am Oberschenkel und wurde vom Ex-Nordhäuser Chris Jauer dazu noch als Pisser beschimpft. Für Klaus kam Tino Steinberg ins Spiel. Die Auswechslung von Hurt gegen Christian Deistung war letztlich nur noch Formsache.
Wacker hatte kurz vor Ultimo noch eine Chance durch Pohl, doch das war es dann auch. Wacker bleibt weiter ungeschlagen in dieser Saison und belegt derzeit den vierten Tabellenplatz. Letztlich hatte Trainer Venth mit seiner Prognose vor drei Wochen Recht behalten. Euphorie ist jedoch nicht angesagt. Die nächsten vier Spiele werden zeigen, was die Mannschaft wirklich kann und wo in der Tabelle sie ihren berechtigten Platz hat. Wenn diese Bewährungsproben bestanden sind, dann kann die Vorstadt (Sondershausen) kommen.
