Um die Horte selbst kümmern
Donnerstag, 13. November 2008, 10:42 Uhr
Die Schulhorte sollen - so wie auch schon Grundschulen - in die Trägerschaft der Stadt Nordhausen ab dem 1. Februar 2009 übernommen werden. Hintergründe dazu natürlich in Ihrer nnz...
Eine dazu notwendige Vereinbarung nach dem Thüringer Schulgesetz zur Weiterentwicklung der Thüringer Grundschule auf der Basis von Erprobungsmodellen solle dazu unterzeichnet werden. Das beschloss der Stadtrat nach eingehender Diskussion auf seiner gestrigen Sitzung.
Bisher sei das Land neben der Vergütung auch für die Einstellung der Lehrer und der Horterzieher verantwortlich, erklärte Bürgermeister Matthias Jendricke. Zwei Grundschulen wurden im September bei uns vorstellig, und beklagten, dass die Horterzieher und Erzieherinnen für 2 Jahre befristet eingestellt würden und Arbeitsverträge nicht verlängert würden.
Auch SPD-Stadtrat René Kübler sagte, dass es nicht mehr hinnehmbar sei, dass Kräfte, die zwei Jahre gute Arbeit geleistet hätten nicht weiter beschäftigt und dafür neue eingestellt werden. Zu Schuljahresbeginn sei es gar so gewesen, dass Erzieher oder Erzieherinnen fehlten, weil die Verträge noch nicht unterzeichnet waren. Da würde die Qualität von Betreuung, Erziehung und Bildung leiden. Noch zu mal die Hortgruppengröße schon im Normalfall an fast allen Schulen größer sei, als vom Gesetzgeber vorgeschrieben.
Mit der Vereinbarung zu diesem Erprobungsmodell, was spätestens am 31. Juli 2012 enden wird, könnten wir dann in die bestehenden befristeten Arbeitsverträge eintreten oder es könnten neue Verträge je nach Bedarf geschlossen werden, sagte der Bürgermeister. Klaus-Peter Roßberg (FDP) brachte den Änderungsvorschlag ein, die Vereinbarung nur zu unterzeichnen, wenn eine Kündigung für das Jahr 2012 möglich ist. Denn nur bis dahin übernimmt das Land Thüringen die Personalkosten.
Barbara Schencke (Die Linke.) war mit ihrer Fraktion gegen die sofortige Beschlussfassung. Als Begründung gab sie die noch fehlenden Erfahrungswerte auf Grund der kurzen Laufzeit, der bislang vier am Modellprojekt beteiligten Städte und Landkreise an.
Autor: nnzEine dazu notwendige Vereinbarung nach dem Thüringer Schulgesetz zur Weiterentwicklung der Thüringer Grundschule auf der Basis von Erprobungsmodellen solle dazu unterzeichnet werden. Das beschloss der Stadtrat nach eingehender Diskussion auf seiner gestrigen Sitzung.
Bisher sei das Land neben der Vergütung auch für die Einstellung der Lehrer und der Horterzieher verantwortlich, erklärte Bürgermeister Matthias Jendricke. Zwei Grundschulen wurden im September bei uns vorstellig, und beklagten, dass die Horterzieher und Erzieherinnen für 2 Jahre befristet eingestellt würden und Arbeitsverträge nicht verlängert würden.
Auch SPD-Stadtrat René Kübler sagte, dass es nicht mehr hinnehmbar sei, dass Kräfte, die zwei Jahre gute Arbeit geleistet hätten nicht weiter beschäftigt und dafür neue eingestellt werden. Zu Schuljahresbeginn sei es gar so gewesen, dass Erzieher oder Erzieherinnen fehlten, weil die Verträge noch nicht unterzeichnet waren. Da würde die Qualität von Betreuung, Erziehung und Bildung leiden. Noch zu mal die Hortgruppengröße schon im Normalfall an fast allen Schulen größer sei, als vom Gesetzgeber vorgeschrieben.
Mit der Vereinbarung zu diesem Erprobungsmodell, was spätestens am 31. Juli 2012 enden wird, könnten wir dann in die bestehenden befristeten Arbeitsverträge eintreten oder es könnten neue Verträge je nach Bedarf geschlossen werden, sagte der Bürgermeister. Klaus-Peter Roßberg (FDP) brachte den Änderungsvorschlag ein, die Vereinbarung nur zu unterzeichnen, wenn eine Kündigung für das Jahr 2012 möglich ist. Denn nur bis dahin übernimmt das Land Thüringen die Personalkosten.
Barbara Schencke (Die Linke.) war mit ihrer Fraktion gegen die sofortige Beschlussfassung. Als Begründung gab sie die noch fehlenden Erfahrungswerte auf Grund der kurzen Laufzeit, der bislang vier am Modellprojekt beteiligten Städte und Landkreise an.
