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Thüringer ins Eigenheim

Dienstag, 02. Dezember 2008, 13:03 Uhr
Nach ersten Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2008 lebten Anfang dieses Jahres 43 Prozent der Thüringer Haushalte in einer Eigentumswohnung oder im eigenen Haus. Die Thüringer Wohneigentumsquote liegt damit nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik nur noch knapp unter der für das frühere Bundesgebiet insgesamt errechneten Quote von 46 Prozent. Im Durchschnitt der neuen Bundesländer wohnte dagegen nur jeder dritte Haushalt (33 Prozent) im eigenen Heim.

In den letzten zehn Jahren sind viele Haushalte in Thüringen von der Mietwohnung ins eigene Heim umgezogen: 1998 lebten in Thüringen im Durchschnitt 33 Prozent und in den neuen Ländern 26 Prozent im Wohneigentum. Vor zehn Jahren betrug die Wohneigentumsquote in den alten Bundesländern insgesamt 44 Prozent.

Den Thüringer Haushalten standen am 1. Januar 2008 durchschnittlich 82 m2 Wohnfläche zur Verfügung. Zwischen Eigentümer- und Mieterhaushalten bestanden erhebliche Unterschiede. Während die Thüringer Haushalte mit Wohneigentum über 109 m2 Wohnfläche verfügten, waren die Wohnungen der Mieterhaushalte im Durchschnitt 63 m2 groß.

Im Durchschnitt des früheren Bundesgebietes standen den Bewohnern von Mietwohnungen 71 m2 und den Bewohnern von Wohneigentum 123 m2 zur Verfügung. Die Mieterhaushalte in den neuen Ländern bewohnten durchschnittlich 62 m2, die Haushalte im eigenen Heim 110 m2.

Zehn Jahre zuvor wohnten die Thüringer Haushalte in Wohnungen, die durchschnittlich 6 m2 kleiner waren (76 m2). An der Wohnungsgröße in Wohneigentum hat sich im Verlauf von zehn Jahren kaum etwas verändert (1998: 108 m2). Die Mieterhaushalte hatten mit einer Wohnfläche von 60 m2 im Durchschnitt 3 m2 weniger zur Verfügung.
Autor: nnz

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