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Wie weiter mit den Südharz-Werken?

Mittwoch, 03. Dezember 2008, 15:13 Uhr
Nach dem Polit-Spektakel im Aufsichtsrat der Südharz-Werke, sind einige Teilnehmer konsterniert. Doch das Gesamtwerk wird nicht aufgegeben, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) der nnz...


Bereits am „Tag danach“, am Dienstagmorgen, habe es eine Gesellschafterversammlung gegeben. Das Nordhäuser Stadtoberhaupt sei sich mit Landrat Joachim Claus (CDU) einig, daß die gute Arbeit bislang nicht durch politische Spielchen geopfert werden dürfe. Die parteipolitischen Schüsse kämen eindeutig aus den Reihen der Kreistagsfraktionen, so Rinke, und würden die Sacharbeit konterkarieren.

Aus den Gremien innerhalb der Stadt Nordhausen sei man ein solches Störfeuer nicht gewöhnt, meinte das Nordhäuser Stadtoberhaupt, hier werde in den Aufsichtsräten zum Wohle der kommunalen Unternehmen gearbeitet. Die Nichtwahl von Andreas Wieniger zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden sei vermutlich in dessen möglicherweise kritischen Fragen zum Themenkomplex „TVN“ zu sehen. Rinke verwies darauf, daß ein TVN-Aufsichtsratsmitglied ebenfalls in den Aufsichtsrat der Südharz-Werke gewählt wurde.

Gegenüber der nnz kündigte Barbara Rinke an, daß es Anfang nächster Woche eine außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrates geben werde, an der auch ein Jurist teilnehmen solle.
Autor: nnz

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