Holz unterm Hammer
Dienstag, 16. Dezember 2008, 17:38 Uhr
Die Thüringer Landesforstverwaltung führt am 14. Januar 2009 im Restaurant Schloss Hubertus auf dem Steiger die jährliche Laubholzsubmission durch. Genauer gesagt, die Gebote der Holzkäufer aus dem In- und Ausland werden geöffnet und den Zuschlag erhält das Höchstgebot je Holzlos. Auch für Holz aus dem Südharz...
Die 2.137 Festmeter (fm) ausgesuchten Holzstämme, werden seit November 2008 auf dem zentralen Wertholzplatz bei Egstedt, unweit des Erfurter Steiger, präsentiert und von der Holzindustrie begutachtet und taxiert. Die angebotenen Hölzer werden mengenmäßig von Traubeiche mit 903 fm, Bergahorn mit 346 fm und Esche mit 220 fm angeführt.
Da in Thüringen zurzeit keine separate Nadelholzauktion stattfindet, werden auch 295 fm Nadelwertholz, vornehmlich der Baumart Lärche, mit zum Verkauf gebracht. Mit von der Partie sind 20 Thüringer Forstämter, die Stadt Mühlhausen als großer kommunaler Waldbesitzer und drei Forstämter aus Sachsen-Anhalt.
Selbstverständlich ist auch das örtliche Südharzer Forstamt mit Sitz in Bleicherode in Erfurt präsent. Es sollen 45 Langhölzer mit 68 Festmeter ein Käufer zum Höchstpreis unter den Hammer kommen. Die Südharzer Wertholzstämme werden von 52 Festmeter Traubeneiche dominiert, gefolgt von Bergahorn, Roterle, Kirsche und Elsbeere.
Der stärkste Stamm ist eine Eiche aus dem Ellricher Stadtwald, die ein Mittendurchmesser mit Rinde knapp unter einem Meter hat und mit rund fünfeinhalb Festmeter Raummaß schwer zu manipulieren war. Leider trübt ein punktueller Eisenweinwuchs aus der Vergangenheit mit umgebenem schwarzen Oxydationsring die Erfolgsaussichten auf ein Superergebnis. Förster und Waldbesitzer hoffen auf den Verkaufsgrundsatz im Holzgeschäft: Stärke bricht Fehler!.
Die anderen Stämme wurden im gesamten Nordhäuser Kreisgebiet im Privat-, Kommunal- und Landeswald geerntet. Ein Bergahorn bei Sophienhof, die Eiche bei Werna, die Elsbeere aus Bleicherode und der Ahorn aus dem Elender Wald, wie auch die Eichen unweit der Sägemühle bei Herrmannsacker hoffen auf solvente Käufer.
Die Südharzer Waldbesitzer und Förster haben die langjährige Angebotsmenge zum Meistgebotstermin 2009 nahezu halbiert und die Qualität der Holzmenge deutlich angehoben. Geschuldet ist dies der gesamtwirtschaftlichen Situation von der auch der Holzmarkt nicht unberührt bleibt.
Autor: nnzDie 2.137 Festmeter (fm) ausgesuchten Holzstämme, werden seit November 2008 auf dem zentralen Wertholzplatz bei Egstedt, unweit des Erfurter Steiger, präsentiert und von der Holzindustrie begutachtet und taxiert. Die angebotenen Hölzer werden mengenmäßig von Traubeiche mit 903 fm, Bergahorn mit 346 fm und Esche mit 220 fm angeführt.
Da in Thüringen zurzeit keine separate Nadelholzauktion stattfindet, werden auch 295 fm Nadelwertholz, vornehmlich der Baumart Lärche, mit zum Verkauf gebracht. Mit von der Partie sind 20 Thüringer Forstämter, die Stadt Mühlhausen als großer kommunaler Waldbesitzer und drei Forstämter aus Sachsen-Anhalt.
Selbstverständlich ist auch das örtliche Südharzer Forstamt mit Sitz in Bleicherode in Erfurt präsent. Es sollen 45 Langhölzer mit 68 Festmeter ein Käufer zum Höchstpreis unter den Hammer kommen. Die Südharzer Wertholzstämme werden von 52 Festmeter Traubeneiche dominiert, gefolgt von Bergahorn, Roterle, Kirsche und Elsbeere.
Der stärkste Stamm ist eine Eiche aus dem Ellricher Stadtwald, die ein Mittendurchmesser mit Rinde knapp unter einem Meter hat und mit rund fünfeinhalb Festmeter Raummaß schwer zu manipulieren war. Leider trübt ein punktueller Eisenweinwuchs aus der Vergangenheit mit umgebenem schwarzen Oxydationsring die Erfolgsaussichten auf ein Superergebnis. Förster und Waldbesitzer hoffen auf den Verkaufsgrundsatz im Holzgeschäft: Stärke bricht Fehler!.
Die anderen Stämme wurden im gesamten Nordhäuser Kreisgebiet im Privat-, Kommunal- und Landeswald geerntet. Ein Bergahorn bei Sophienhof, die Eiche bei Werna, die Elsbeere aus Bleicherode und der Ahorn aus dem Elender Wald, wie auch die Eichen unweit der Sägemühle bei Herrmannsacker hoffen auf solvente Käufer.
Die Südharzer Waldbesitzer und Förster haben die langjährige Angebotsmenge zum Meistgebotstermin 2009 nahezu halbiert und die Qualität der Holzmenge deutlich angehoben. Geschuldet ist dies der gesamtwirtschaftlichen Situation von der auch der Holzmarkt nicht unberührt bleibt.
