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Schnuppern in der Penne

Samstag, 14. Februar 2009, 15:30 Uhr
Mit einem Tag der offenen Tür stellte sich heute das Nordhäuser Humboldt-Gymnasium interessierten Eltern und deren Kindern vor. Und mittendrin viele ehemalige und aktuelle Schülerinnen und Schüler sowie ein zufriedener Volker Vogt...

Schnuppern in der Penne (Foto: nnz) Schnuppern in der Penne (Foto: nnz)

Es ist die Zeit des großen Wechsels in den Schulen. Die Schüler der vierten Klassen der Grundschulen müssen – gemeinsam mit ihren Eltern – entscheiden, welcher Bildungsweg begangen werden soll. Auch deshalb empfahl sich das Humboldtt-Gymnasium in der Domstraße. Dorthin unter anderen werden die Schüler im neuen Schuljahr gehen, deren Eltern sich für einen Weg entscheiden, der das Ablegen des Abiturs zum Ziel hat.

Aktuell werden 570 Schüler von 60 Lehrern an der zweitältesten höheren Bildungsstätte Thüringens (ohne Unterbrechung) unterrichtet. Die Arbeiten und Ideen von Wilhelm von Humboldt sowie dessen Bruder Alexander, sprich, die Naturwissenschaft werden in der Dom- und in der Blasiistraße mit der Reformation der Bildung verknüpft.

Grundlegend erfolgt die Ausrichtung des Unterrichts auf Naturwissenschaft und Mathematik, doch auch Sport und Kunst werden nicht vernachlässigt. Im Gegenteil, Holger Niebhagen, der Leiter der Kreismusikschule unterrichtet auch in der Domstraße und die Crossmeisterschaften werden mit beständiger Regelmäßigkeit gewonnen.

Heute stellten Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums ihr „HumGym“ vor. Zeigten Ausschnitte aus dem Unterricht, spielten Klavier, schnitten Videoclips oder verkauften leckere, selbstgemachte Waffeln. 200 Gäste konnte Volker Vogt zur Eröffnung in der Aula begrüßen, 500 waren es, die den Tag der offenen Tür heute nutzten.

Auch in diesem Jahr wird sich das Humboldt-Gymnasium als ein kulturelles Zentrum der Rolandstadt verstehen und so in das Leben dieses Gemeinwesens einbringen. Zwar wird der Veranstaltungslevel nach dem Jubiläumsjahr 2008 ein wenig nach unten gefahren, doch einiges wird angeboten werden, das überregionales, wenn nicht sogar internationales Interesse wecken wird. Es ist ein Projekt mit israelischen Schülern, das unter anderen von der Schauspielerin Iris Berben begleitet wird. Und so „nebenbei“ wollen sich die neunten Klassen auch in diesem Jahr der Pflege des Parks Hohenrode widmen.

Langweilig wird es bei „Humboldts“ nun wirklich nicht. Alles andere wäre unnormal.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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