Es wird geprüft
Dienstag, 24. Februar 2009, 10:52 Uhr
Ob die Kosten der Unterkunft derzeit noch angemessen sind, prüft momentan die Verwaltung des Landkreises Nordhausen. Im Fokus steht dabei die Entwicklung der Kaltmiete im gesamten Landkreis...
Die Richtlinie zu den Kosten von Unterkunft und Heizung sind inzwischen vier Jahre alt. Sie gilt seit der Gründung der Arge zum 1. Januar 2005. Der Sozialausschuss hatte die Verwaltung im September vergangenen Jahres damit beauftragt zu prüfen, ob der Satz von 4,20 Euro pro Quadratmeter an Kaltmiete noch angemessen ist, erklärt Loni Grünwald (LINKE), die zuständige zweite Beigeordnete des Landkreises. Da es im Landkreis keinen Mietspiegel gibt, erfasst nun die Arge seit dem 1. Oktober 2008 alle neu abgeschlossenen Mietverträge, berichtet Loni Gründwald weiter, die dieses Vorgehen auch jüngst dem Kreisausschuss vorstellte.
Seitdem hat die Arge 154 neu abgeschlossene Mietverträge analysiert. Diese Datenbasis wird ständig erweitert. Die bislang erhobenen Zahlen legen nahe, dass wir im laufenden Jahr die Kosten der Unterkunft anpassen werden. Aber nicht gravierend, wir stehen noch gut da. Es wurden keine Kaltmieten erfasst, die in nennenswerten Größenordnungen über dem Satz liegen, sagt die zweite Beigeordnete.
Einen angepassten Quadratmeterpreis in der Kaltmiete muss der Kreistag absegnen. Die Indikatoren für Neben- und Heizkosten passt der Kreisausschuss jährlich nach Empfehlungen des Landesministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit an. Im vergangenen Jahr hat der Landkreis rund 350.000 Euro weniger für die Unterkunft von Leistungsempfängern ausgegeben.
Hauptgrund dafür sind die deutlich gesunkenen Arbeitslosenzahlen und ein moderater Winter. Im laufenden Jahr rechnet die Verwaltung aufgrund der momentanen Konjunkturlage als auch durch die andauernde Frostperiode mit einem gegenteiligen Trend.
Autor: nnzDie Richtlinie zu den Kosten von Unterkunft und Heizung sind inzwischen vier Jahre alt. Sie gilt seit der Gründung der Arge zum 1. Januar 2005. Der Sozialausschuss hatte die Verwaltung im September vergangenen Jahres damit beauftragt zu prüfen, ob der Satz von 4,20 Euro pro Quadratmeter an Kaltmiete noch angemessen ist, erklärt Loni Grünwald (LINKE), die zuständige zweite Beigeordnete des Landkreises. Da es im Landkreis keinen Mietspiegel gibt, erfasst nun die Arge seit dem 1. Oktober 2008 alle neu abgeschlossenen Mietverträge, berichtet Loni Gründwald weiter, die dieses Vorgehen auch jüngst dem Kreisausschuss vorstellte.
Seitdem hat die Arge 154 neu abgeschlossene Mietverträge analysiert. Diese Datenbasis wird ständig erweitert. Die bislang erhobenen Zahlen legen nahe, dass wir im laufenden Jahr die Kosten der Unterkunft anpassen werden. Aber nicht gravierend, wir stehen noch gut da. Es wurden keine Kaltmieten erfasst, die in nennenswerten Größenordnungen über dem Satz liegen, sagt die zweite Beigeordnete.
Einen angepassten Quadratmeterpreis in der Kaltmiete muss der Kreistag absegnen. Die Indikatoren für Neben- und Heizkosten passt der Kreisausschuss jährlich nach Empfehlungen des Landesministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit an. Im vergangenen Jahr hat der Landkreis rund 350.000 Euro weniger für die Unterkunft von Leistungsempfängern ausgegeben.
Hauptgrund dafür sind die deutlich gesunkenen Arbeitslosenzahlen und ein moderater Winter. Im laufenden Jahr rechnet die Verwaltung aufgrund der momentanen Konjunkturlage als auch durch die andauernde Frostperiode mit einem gegenteiligen Trend.
