trotz höherer Umsätze Rückgang
Donnerstag, 26. Februar 2009, 12:11 Uhr
Thüringer Großhandel im Dezember 2008 und im Jahresvergleich
Die Thüringer Unternehmen des Großhandels und der Handelsvermittlung verbuchten im Jahr 2008 nominal um 4,2 Prozent höhere Umsätze als im Jahr 2007. Die realen Umsätze sanken hingegen im entsprechenden Zeitraum um 1,2 Prozent.
Im Dezember 2008 lagen die Großhandelsumsätze nominal um 0,4 Prozent unter den Werten des Vorjahresmonats. Die realen Umsätze konnten im Vergleich zum Dezember 2007 jedoch um 3,3 Prozent gesteigert werden.
Nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik verbuchten die Thüringer Unternehmen des Großhandels und der Handelsvermittlung im Jahr 2008 nominal (in jeweiligen Preisen) um 4,2 Prozent höhere Umsätze als im Jahr 2007. Die realen (preisbereinigten) Umsätze sanken hingegen im entsprechenden Zeitraum um 1,2 Prozent.
Im Thüringer Großhandel und in der Handelsvermittlung waren 2008 im Jahresdurchschnitt 2,4 Prozent weniger Personen beschäftigt als im Vorjahr. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten sank um 1,7 Prozent, die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 5,4 Prozent.
Im Vergleich dazu entwickelten sich die Großhandelsumsätze 2008 im bundesweiten Durchschnitt deutlich günstiger. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes konnte der Großhandel einschließlich Handelsvermittlung in Deutschland seine Umsätze im Vergleich zum Jahr 2007 nominal um 8,4 Prozent und real um 3,0 Prozent steigern.
Im Dezember 2008 lagen die Großhandelsumsätze nominal um 0,4 Prozent unter den Werten des Vorjahresmonats. Die realen Umsätze konnten im Vergleich zum Dezember 2007 jedoch um 3,3 Prozent gesteigert werden.
Zwei Branchen des Großhandels konnten im Monat Dezember deutliche nominale und reale Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat verbuchen: der Großhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern (nominal + 8,9 Prozent, real + 7,5 Prozent) sowie der sonstige Großhandel (nominal + 2,5 Prozent, real + 9,2 Prozent).
Der Großhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren musste hingegen sowohl nominal (- 3,5 Prozent) als auch real (- 3,7 Prozent) Umsatzeinbußen hinnehmen, ebenso die Handelsvermittlung (nominal - 41,9 Prozent, real - 47,6 Prozent).
In drei Großhandelsbranchen ist im Monatsvergleich zwar ein nominaler Umsatzrückgang festzustellen, die realen Umsätze konnten jedoch teils deutlich gesteigert werden: im Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren (nominal - 1,2 Prozent, real + 25,3 Prozent), im Großhandel mit nicht landwirtschaftlichen Halbwaren, Altmaterialien und Reststoffen (nominal - 0,4 Prozent, real + 5,8 Prozent) sowie im Großhandel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör (nominal - 5,1 Prozent, real + 3,2 Prozent). Dies bedeutet, dass in diesen Branchen im Dezember 2008 insgesamt mehr Ware verkauft wurde als im Vorjahresmonat. Durch die gesunkenen Preise der gehandelten Waren konnte der im Vorjahresmonat erzielte Umsatz jedoch nicht erreicht werden.
Autor: nnzDie Thüringer Unternehmen des Großhandels und der Handelsvermittlung verbuchten im Jahr 2008 nominal um 4,2 Prozent höhere Umsätze als im Jahr 2007. Die realen Umsätze sanken hingegen im entsprechenden Zeitraum um 1,2 Prozent.
Im Dezember 2008 lagen die Großhandelsumsätze nominal um 0,4 Prozent unter den Werten des Vorjahresmonats. Die realen Umsätze konnten im Vergleich zum Dezember 2007 jedoch um 3,3 Prozent gesteigert werden.
Nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik verbuchten die Thüringer Unternehmen des Großhandels und der Handelsvermittlung im Jahr 2008 nominal (in jeweiligen Preisen) um 4,2 Prozent höhere Umsätze als im Jahr 2007. Die realen (preisbereinigten) Umsätze sanken hingegen im entsprechenden Zeitraum um 1,2 Prozent.
Im Thüringer Großhandel und in der Handelsvermittlung waren 2008 im Jahresdurchschnitt 2,4 Prozent weniger Personen beschäftigt als im Vorjahr. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten sank um 1,7 Prozent, die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 5,4 Prozent.
Im Vergleich dazu entwickelten sich die Großhandelsumsätze 2008 im bundesweiten Durchschnitt deutlich günstiger. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes konnte der Großhandel einschließlich Handelsvermittlung in Deutschland seine Umsätze im Vergleich zum Jahr 2007 nominal um 8,4 Prozent und real um 3,0 Prozent steigern.
Im Dezember 2008 lagen die Großhandelsumsätze nominal um 0,4 Prozent unter den Werten des Vorjahresmonats. Die realen Umsätze konnten im Vergleich zum Dezember 2007 jedoch um 3,3 Prozent gesteigert werden.
Zwei Branchen des Großhandels konnten im Monat Dezember deutliche nominale und reale Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat verbuchen: der Großhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern (nominal + 8,9 Prozent, real + 7,5 Prozent) sowie der sonstige Großhandel (nominal + 2,5 Prozent, real + 9,2 Prozent).
Der Großhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren musste hingegen sowohl nominal (- 3,5 Prozent) als auch real (- 3,7 Prozent) Umsatzeinbußen hinnehmen, ebenso die Handelsvermittlung (nominal - 41,9 Prozent, real - 47,6 Prozent).
In drei Großhandelsbranchen ist im Monatsvergleich zwar ein nominaler Umsatzrückgang festzustellen, die realen Umsätze konnten jedoch teils deutlich gesteigert werden: im Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren (nominal - 1,2 Prozent, real + 25,3 Prozent), im Großhandel mit nicht landwirtschaftlichen Halbwaren, Altmaterialien und Reststoffen (nominal - 0,4 Prozent, real + 5,8 Prozent) sowie im Großhandel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör (nominal - 5,1 Prozent, real + 3,2 Prozent). Dies bedeutet, dass in diesen Branchen im Dezember 2008 insgesamt mehr Ware verkauft wurde als im Vorjahresmonat. Durch die gesunkenen Preise der gehandelten Waren konnte der im Vorjahresmonat erzielte Umsatz jedoch nicht erreicht werden.
