Reiche Kommunen
Donnerstag, 02. April 2009, 10:44 Uhr
Die Thüringen Gemeinden und Städte, auch Kommunen genannt, ist es in den vergangenen fünf Jahren überaus blendend gegangen. Und niemand versteht das Wehklage ob leerer Kassen. Hier einige Zahlen...
Im Jahr 2008 verbuchten die Thüringer Kommunen 1,2 Milliarden Euro Steuerneinnahmen (netto). Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 171 Millionen Euro bzw. 17,2 Prozent mehr als im Vorjahr.
Nahezu die Hälfte davon waren Gewerbesteuereinnahmen. Nach Abzug der Gewerbesteuerumlage verblieben hiervon 544 Millionen Euro in den Gemeindekassen. Damit haben sich die Gewerbesteuereinnahmen innerhalb von 5 Jahren mehr als verdoppelt.
Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) im Jahr 2008 um 75 Millionen Euro bzw. 16,0 Prozent. Den höchsten Zuwachs gegenüber 2007 wiesen mit 62,1 Prozent (+ 23,1 Millionen Euro) der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt sowie der Wartburgkreis mit 42,8 Prozent (+ 10,6 Millionen Euro) aus. In der kreisfreien Stadt Suhl sowie in fünf Landkreisen lagen die Gewerbesteuereinnahmen 2008 unter dem Vorjahresniveau.
Je Einwohner wurden 2008 im Landesdurchschnitt 239 Euro Gewerbesteuer eingenommen. Spitzenreiter waren die Gemeinden Hohenwarte (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) mit 53 791 Euro, Burgk (Saale-Orla-Kreis) mit 25 149 Euro sowie Goldisthal (Landkreis Sonneberg) mit 17 495 Euro je Einwohner. Weitere 8 Gemeinden verzeichneten Pro-Kopf-Werte von über 2 000 Euro und 22 Gemeinden über 1 000 Euro.
Im Landkreis Nordhausen sind pro Einwohner im vergangenen Jahr 153 Euro eingenommen worden, absolut waren das fast 14 Millionen Euro. Gegenüber dem Jahr 2007 eine Steigerung um mehr als 16 Prozent, gegenüber dem Jahr 2003 sogar um 218 Prozent.
Ähnlich sieht es im Kyffhäuserkreis aus. Hier wurden im vergangenen Jahr knapp 13 Millionen Euro eingenommen, 130 Euro je Einwohner. Gegenüber 2003 ein Zuwuchs von 112 Prozent, zum Jahr 2007 ast 30 Prozent.
Im Gegensatz dazu hatte fast die Hälfte aller Thüringer Gemeinden (473) Gewerbesteuereinnahmen, die unter 50 Euro je Einwohner lagen und weitere neun Gemeinden wiesen gar kein Gewerbesteueraufkommen aus.
Autor: nnz/knIm Jahr 2008 verbuchten die Thüringer Kommunen 1,2 Milliarden Euro Steuerneinnahmen (netto). Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 171 Millionen Euro bzw. 17,2 Prozent mehr als im Vorjahr.
Nahezu die Hälfte davon waren Gewerbesteuereinnahmen. Nach Abzug der Gewerbesteuerumlage verblieben hiervon 544 Millionen Euro in den Gemeindekassen. Damit haben sich die Gewerbesteuereinnahmen innerhalb von 5 Jahren mehr als verdoppelt.
Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) im Jahr 2008 um 75 Millionen Euro bzw. 16,0 Prozent. Den höchsten Zuwachs gegenüber 2007 wiesen mit 62,1 Prozent (+ 23,1 Millionen Euro) der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt sowie der Wartburgkreis mit 42,8 Prozent (+ 10,6 Millionen Euro) aus. In der kreisfreien Stadt Suhl sowie in fünf Landkreisen lagen die Gewerbesteuereinnahmen 2008 unter dem Vorjahresniveau.
Je Einwohner wurden 2008 im Landesdurchschnitt 239 Euro Gewerbesteuer eingenommen. Spitzenreiter waren die Gemeinden Hohenwarte (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) mit 53 791 Euro, Burgk (Saale-Orla-Kreis) mit 25 149 Euro sowie Goldisthal (Landkreis Sonneberg) mit 17 495 Euro je Einwohner. Weitere 8 Gemeinden verzeichneten Pro-Kopf-Werte von über 2 000 Euro und 22 Gemeinden über 1 000 Euro.
Im Landkreis Nordhausen sind pro Einwohner im vergangenen Jahr 153 Euro eingenommen worden, absolut waren das fast 14 Millionen Euro. Gegenüber dem Jahr 2007 eine Steigerung um mehr als 16 Prozent, gegenüber dem Jahr 2003 sogar um 218 Prozent.
Ähnlich sieht es im Kyffhäuserkreis aus. Hier wurden im vergangenen Jahr knapp 13 Millionen Euro eingenommen, 130 Euro je Einwohner. Gegenüber 2003 ein Zuwuchs von 112 Prozent, zum Jahr 2007 ast 30 Prozent.
Im Gegensatz dazu hatte fast die Hälfte aller Thüringer Gemeinden (473) Gewerbesteuereinnahmen, die unter 50 Euro je Einwohner lagen und weitere neun Gemeinden wiesen gar kein Gewerbesteueraufkommen aus.
