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Es wird gewählt – auch Bürgermeister

Donnerstag, 16. April 2009, 12:01 Uhr
In den eingemeindeten Ortsteilen der Stadt Nordhausen finden am 7. Juni, dem Tag der Europa- und Kommunalwahlen, auch die Wahlen zum Ortsteilbürgermeister und zum Ortsteilrat statt. Und da fehlen die Kandidaten...


„Der Status als Ortsteil mit einer gewissen Eigenständigkeit durch die `Ortsteilverfassung´ ist allerdings davon abhängig, dass für 5 Jahre ein Ortsteilbürgermeister und ein Ortsteilrat gewählt wird“, sagte Günter Wagner, Wahlleiter der Stadt Nordhausen. Er ruft dazu auf, dass sich Kandidaten in den Ortsteilen für das Amt des Ortsteilrates zur Verfügung stellen.

„Wichtig ist dabei, dass sich engagierte Bürger finden, die ehrenamtlich die Interessen des Ortsteiles vertreten und an Stadtrat und Verwaltung der Stadt Nordhausen weiter tragen. Der Vorschlag muss spätestens bis zum 24. April 2009 schriftlich bei der Stadtverwaltung vorliegen. Es bedarf bis zum 4. Mai 2009 der Einwilligung der Bewerber“, sagte Wagner.

„Wahlvorschläge für die Ortsteilräte können von jedem wahlberechtigten Bürger, jeder im Ortsteil vertretenen Partei oder Wählergruppe sowie von Vereinen formlos über den Ortsbürgermeister oder direkt bei mir im Rathaus, Markt 1, 99734 Nordhausen, eingereicht werden. Bewerber können sich auch selbst vorschlagen“, so der Wahlleiter. „Jeder Wahlvorschlag kann höchstens so viele wählbare Personen enthalten, wie Ortsteilratsmitglieder zu wählen sind. Dies sind in Bielen und Sundhausen 8, in Leimbach und Hesserode 6, in Herreden, Hochstedt, Hörningen, Petersdorf, Rodishain, Steigerthal, Steinbrücken und Stempeda 4 Personen.“

Der Ortsteilrat berate über alle Angelegenheiten des Ortsteils und gebe Empfehlungen für die Entscheidungen der zuständigen Organe der Stadt ab sowie Stellungnahmen zu baurechtlichen Satzungen und Planungen.

„Der Ortsteilrat entscheidet u. a. über die Verwendung der dem Ortsteil für kulturelle, sportliche und soziale Zwecke zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel, die Pflege des Brauchtums und der kulturellen Tradition, Förderung und Entwicklung des kulturellen Lebens, Unterstützung der Ortsfeuerwehr“, so Günter Wagner.
Autor: nnz

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