Die Unübersehbare
Sonntag, 19. April 2009, 11:18 Uhr
Mit einem schwungvollen und zugleich festlichen Gottesdienst ist in Nordhausen am Vormittag eine neue Kirche eingeweiht worden. Michael Bornschein, der Superintendent des Kirchenkreises Südharz, nannte sie die Unübersehbare und gab zugleich ein wenig Neid der anderen Gemeinden zu...
Wer ist für Glück und Segen der passendere Adressat als eine christliche Gemeinschaft? Niemand. Für die Baptisten der Nordhäuser Region waren Glück und Segen die Worte eines Testaments und damit einer Zuwendung aus der Erbschaft eines ehemaligen Nordhäusers. Und so entstand an der Grimmelallee eine neue Kirche, ein neues Gemeindezentrum, ein Haus der Begegnung von Menschen untereinander, in erster Linie jedoch der Begegnung mit Christus.
Die Plätze im Gottesdienstraum und in der weit geöffneten Cafeteria reichten nicht aus, um die Gemeindemitglieder und Gäste zu fassen. Jugendliche und Kindern standen an den Seiten, saßen auf dem Boden. Sie alle waren gekommen, um diesen Tag zu feiern. Wer ein Haus baut, braucht Weisheit und Verstand, mit diesen Worten eröffnete Gemeindeleiter Daniel Knoblich den Gottesdienst. Grußworte hielten Bürgermeister Matthais Jendricke (SPD), Michael Bornschein sowie die Architektin von arko-Bauplanung, Pia Wienrich.
Kinder und Jugendliche gestalteten den Gottesdienst (Foto: nnz)
Bornschein, der stellvertretend für alle Kirchgemeinden in Nordhausen die Grüße überbrachte, hatte auch Wünsche: Dieses Haus solle seine Offenheit bewahren, hier sollten viele Menschen Christus begegnen und es sollen auch andere Kirchen zu Veranstaltungen einladen, schließlich seien die alten Kirchen mitunter sehr kalt. Hier jedoch sei es warm, meinte der Superintendent schmunzelnd.
Es sei eine Herausforderung an die Planer und Architekten gewesen, 25 Räume auf drei Ebenen unterzubringen – alles zusammen in zehn Monaten Bauzeit, so Pia Wienrich. Die neue Kirche ist ein Zeugnis der Gegenwart, sie sei modern gehalten, das Holz an der Fassade jedoch werden altern, seine Farbe ändern, den Lauf des Lebens symbolisieren.
Wer sich als Beobachter heute Vormittag intensiv umgeschaut hatte, der konnte viele Kinder und Jugendliche entdecken. Das ist gut so. Sie waren es auch, die mit Gesang oder an Instrumenten den Gottesdienst maßgeblich gestalteten. Kinder und Jugendliche halfen aber auch beim Bau der Kirche mit. Fünf von ihnen wurden heute als Super-Bauhelfer ausgezeichnet, andere erhielten einen Gutschein für ein gemeinsames Geocaching, neudeutsch für Schnitzeljagd mit GPS.
Autor: nnzWer ist für Glück und Segen der passendere Adressat als eine christliche Gemeinschaft? Niemand. Für die Baptisten der Nordhäuser Region waren Glück und Segen die Worte eines Testaments und damit einer Zuwendung aus der Erbschaft eines ehemaligen Nordhäusers. Und so entstand an der Grimmelallee eine neue Kirche, ein neues Gemeindezentrum, ein Haus der Begegnung von Menschen untereinander, in erster Linie jedoch der Begegnung mit Christus.
Die Plätze im Gottesdienstraum und in der weit geöffneten Cafeteria reichten nicht aus, um die Gemeindemitglieder und Gäste zu fassen. Jugendliche und Kindern standen an den Seiten, saßen auf dem Boden. Sie alle waren gekommen, um diesen Tag zu feiern. Wer ein Haus baut, braucht Weisheit und Verstand, mit diesen Worten eröffnete Gemeindeleiter Daniel Knoblich den Gottesdienst. Grußworte hielten Bürgermeister Matthais Jendricke (SPD), Michael Bornschein sowie die Architektin von arko-Bauplanung, Pia Wienrich.
Kinder und Jugendliche gestalteten den Gottesdienst (Foto: nnz)
Bornschein, der stellvertretend für alle Kirchgemeinden in Nordhausen die Grüße überbrachte, hatte auch Wünsche: Dieses Haus solle seine Offenheit bewahren, hier sollten viele Menschen Christus begegnen und es sollen auch andere Kirchen zu Veranstaltungen einladen, schließlich seien die alten Kirchen mitunter sehr kalt. Hier jedoch sei es warm, meinte der Superintendent schmunzelnd.Es sei eine Herausforderung an die Planer und Architekten gewesen, 25 Räume auf drei Ebenen unterzubringen – alles zusammen in zehn Monaten Bauzeit, so Pia Wienrich. Die neue Kirche ist ein Zeugnis der Gegenwart, sie sei modern gehalten, das Holz an der Fassade jedoch werden altern, seine Farbe ändern, den Lauf des Lebens symbolisieren.
Wer sich als Beobachter heute Vormittag intensiv umgeschaut hatte, der konnte viele Kinder und Jugendliche entdecken. Das ist gut so. Sie waren es auch, die mit Gesang oder an Instrumenten den Gottesdienst maßgeblich gestalteten. Kinder und Jugendliche halfen aber auch beim Bau der Kirche mit. Fünf von ihnen wurden heute als Super-Bauhelfer ausgezeichnet, andere erhielten einen Gutschein für ein gemeinsames Geocaching, neudeutsch für Schnitzeljagd mit GPS.







