Neues aus dem Stadtrat
Donnerstag, 23. April 2009, 16:34 Uhr
Im zweiten Teil unserer Informationen über Stadtratsbeschlüsse geht es um die Verwendung der Mittel aus dem Konjunkturpaket und um einen neuern Nordhäuser Ehrenbürger.
Eine Prioritätenliste mit Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II in einem Wertumfang von 4,15 Mio € wurde jetzt vom Nordhäuser Stadtrat beschlossen.
Auf diese Liste wurden nur Maßnahmen aufgenommen, die mittel- bis langfristig Einsparungen von Bewirtschaftungskosten bewirken und ökologisch sinnvoll sind. Gefördert werden hierbei Investitionen in die Bildungsinfrastruktur in Höhe von 1,2 Mio €, in die frühkindliche Bildung in Höhe von 1,5 Mio € - bei beiden insbesondere in die energetische Sanierung - und in die Infrastruktur in Höhe von 1,07 Mio €.
Mit diesen Sanierungsmaßnahmen werden unsere Kinder beste Bedingungen in den Einrichtungen finden, wir haben gleichzeitig etwas für den Klimaschutz getan und werden darüber hinaus in den nächsten Jahren erhebliche Einsparungen haben, freute sich Oberbürgermeisterin Rinke.
Beschlossen wurden u.a. die energetische Sanierung der Turnhalle der Kollwitzschule, die Wärmedämmung für die Schulen in Nordhausen Ost und Petersdorf und der Albert-Kuntz-Schule. Im Bereich der frühkindlichen Bildung stehen auf der Liste: die Sanierung des alten Gutshauses in Bielen und Umbau zum Kindergarten sowie die energetischen Sanierungen der Kindergärten Am Frauenberg, Hardenbergstraße, Fromannstraße und der Kindertagesstätte Fromannstraße sowie der energetischen Sanierung einschließlich Modernisierung des Kindergartens Brummkreisel und der Spielplatz des Kindergartens Traumzauberbaum.
Als Maßnahmen im Bereich der Infrastruktur sind u.a. neue Fenster für das Kunsthaus Meyenburg, die Fassadenerneuerung des Neuen Rathauses, Sanierung der Belüftungsanlage fürs Theater oder der Anbau Behindertentoilette an der Petersbergturnhalle vorgesehen. Die Ballspielhalle Hesseröder Straße und die Turnhalle Frauenberg sollen ebenfalls saniert werden, vorausgesetzt die Grundgesetzänderung erfolgt im Juli 2009, erklärte die Oberbürgermeisterin. Sollte dies nicht geschehen habe man als Nachrückermaßnahme die Sanierung des Walkenrieder Hofs geplant. Die Dachsanierung der Villa Lindenhof wurde von der Mehrheit der Stadträte abgelehnt, da man hier den privaten Investoren den Vorzug gab. Das vorgesehene Geld dafür solle für die Sanierung des Walkenrieder Hofs verwendet werden.
Die Eigenmittel der Stadt für das gesamte Konjunkturpaket betragen 657.430,00 €. Sie werden aus Schlüsselzuweisungen 2009 von zusätzlich 295.156 € sowie einer Entnahme aus der allgemeinen Rücklage in Höhe von 362.274 € finanziert.
Propst Joachim Jaeger (i.R.) wird auf Grund seiner unermüdlichen Verdienste während der friedlichen Revolution die Ehrenbürgerschaft der Stadt Nordhausen verliehen. Das beschlossen die Stadträte auf ihrer gestrigen Sitzung.
Zur Festveranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit, am 2. Oktober, soll ihm die Ehrenbürgerschaft im Theater Nordhausen feierlich verliehen werden.
Joachim Jaeger wurde am 26. Mai 1935 in Johanngeorgenstadt geboren. Nach einer Maschinenschlosserlehre mit anschließendem Ingenieurstudium studierte er Theologie in Berlin und Naumburg. Im Jahr 1986 wurde Joachim Jaeger zum Propst der Propstei Südharz in der Kirchenprovinz Sachsen berufen. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte er sich auch im Denkmalschutz der Stadt Nordhausen.
Während der friedlichen Revolution in der DDR nahm Joachim Jaeger in Nordhausen eine herausragende verdienstvolle Position ein, heißt es in der Beschlussvorlage. Das Treffen oppositioneller Gruppen mit Verantwortlichen am 1. Dezember 1989 gilt als die Geburtsstunde des Runden Tisches in Nordhausen, den er auch moderierte.
Dem verantwortungsbewussten Handeln Joachim Jaegers sei es in hohem Maße zu mitzuverdanken gewesen, dass die Verhältnisse in Nordhausen einen konstruktiven Verlauf nahmen, heißt es in der Begründung des Beschlusses. Es sei ihm zu verdanken, dass eine ganze Reihe komplizierter und komplexer Alltagsfragen im Rahmen des Runden Tisches diskutiert und gelöst werden konnten. Seine Verdienste fanden weit über Nordhausen hinaus Anerkennung. So wurde er auch für sein Wirken mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Autor: nnzEine Prioritätenliste mit Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II in einem Wertumfang von 4,15 Mio € wurde jetzt vom Nordhäuser Stadtrat beschlossen.
Auf diese Liste wurden nur Maßnahmen aufgenommen, die mittel- bis langfristig Einsparungen von Bewirtschaftungskosten bewirken und ökologisch sinnvoll sind. Gefördert werden hierbei Investitionen in die Bildungsinfrastruktur in Höhe von 1,2 Mio €, in die frühkindliche Bildung in Höhe von 1,5 Mio € - bei beiden insbesondere in die energetische Sanierung - und in die Infrastruktur in Höhe von 1,07 Mio €.
Mit diesen Sanierungsmaßnahmen werden unsere Kinder beste Bedingungen in den Einrichtungen finden, wir haben gleichzeitig etwas für den Klimaschutz getan und werden darüber hinaus in den nächsten Jahren erhebliche Einsparungen haben, freute sich Oberbürgermeisterin Rinke.
Beschlossen wurden u.a. die energetische Sanierung der Turnhalle der Kollwitzschule, die Wärmedämmung für die Schulen in Nordhausen Ost und Petersdorf und der Albert-Kuntz-Schule. Im Bereich der frühkindlichen Bildung stehen auf der Liste: die Sanierung des alten Gutshauses in Bielen und Umbau zum Kindergarten sowie die energetischen Sanierungen der Kindergärten Am Frauenberg, Hardenbergstraße, Fromannstraße und der Kindertagesstätte Fromannstraße sowie der energetischen Sanierung einschließlich Modernisierung des Kindergartens Brummkreisel und der Spielplatz des Kindergartens Traumzauberbaum.
Als Maßnahmen im Bereich der Infrastruktur sind u.a. neue Fenster für das Kunsthaus Meyenburg, die Fassadenerneuerung des Neuen Rathauses, Sanierung der Belüftungsanlage fürs Theater oder der Anbau Behindertentoilette an der Petersbergturnhalle vorgesehen. Die Ballspielhalle Hesseröder Straße und die Turnhalle Frauenberg sollen ebenfalls saniert werden, vorausgesetzt die Grundgesetzänderung erfolgt im Juli 2009, erklärte die Oberbürgermeisterin. Sollte dies nicht geschehen habe man als Nachrückermaßnahme die Sanierung des Walkenrieder Hofs geplant. Die Dachsanierung der Villa Lindenhof wurde von der Mehrheit der Stadträte abgelehnt, da man hier den privaten Investoren den Vorzug gab. Das vorgesehene Geld dafür solle für die Sanierung des Walkenrieder Hofs verwendet werden.
Die Eigenmittel der Stadt für das gesamte Konjunkturpaket betragen 657.430,00 €. Sie werden aus Schlüsselzuweisungen 2009 von zusätzlich 295.156 € sowie einer Entnahme aus der allgemeinen Rücklage in Höhe von 362.274 € finanziert.
Propst Joachim Jaeger (i.R.) wird auf Grund seiner unermüdlichen Verdienste während der friedlichen Revolution die Ehrenbürgerschaft der Stadt Nordhausen verliehen. Das beschlossen die Stadträte auf ihrer gestrigen Sitzung.
Zur Festveranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit, am 2. Oktober, soll ihm die Ehrenbürgerschaft im Theater Nordhausen feierlich verliehen werden.
Joachim Jaeger wurde am 26. Mai 1935 in Johanngeorgenstadt geboren. Nach einer Maschinenschlosserlehre mit anschließendem Ingenieurstudium studierte er Theologie in Berlin und Naumburg. Im Jahr 1986 wurde Joachim Jaeger zum Propst der Propstei Südharz in der Kirchenprovinz Sachsen berufen. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte er sich auch im Denkmalschutz der Stadt Nordhausen.
Während der friedlichen Revolution in der DDR nahm Joachim Jaeger in Nordhausen eine herausragende verdienstvolle Position ein, heißt es in der Beschlussvorlage. Das Treffen oppositioneller Gruppen mit Verantwortlichen am 1. Dezember 1989 gilt als die Geburtsstunde des Runden Tisches in Nordhausen, den er auch moderierte.
Dem verantwortungsbewussten Handeln Joachim Jaegers sei es in hohem Maße zu mitzuverdanken gewesen, dass die Verhältnisse in Nordhausen einen konstruktiven Verlauf nahmen, heißt es in der Begründung des Beschlusses. Es sei ihm zu verdanken, dass eine ganze Reihe komplizierter und komplexer Alltagsfragen im Rahmen des Runden Tisches diskutiert und gelöst werden konnten. Seine Verdienste fanden weit über Nordhausen hinaus Anerkennung. So wurde er auch für sein Wirken mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
