Bunter 1. Mai
Dienstag, 28. April 2009, 10:05 Uhr
Am Freitag rufen die Gewerkschaften sowie Parteien zu Kundgebungen auf. Der 1. Mai in diesem Jahr wieder auf dem Nordhäuser Petersberg gefeiert. Im Mittelpunkt der Reden wird dann die aktuelle Krise stehen...
Gute Arbeit bei fairem Lohn ist ein Grundrecht aller arbeitenden Menschen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise bedroht Beschäftigte und ihre Familien. Auch wenn die Krise für den Einzelnen noch nicht direkt spürbar geworden ist, so ist doch die Arbeitslosigkeit mit mehr als 15 % in Nordthüringen weiterhin unerträglich hoch.
Die Unternehmen und Arbeitgeber, auch in Nordthüringen, haben in den vergangenen Jahren gut verdient. Sie sind jetzt an der Reihe, Solidarität mit ihren Beschäftigten zu zeigen und ihnen etwas für ihre gute Arbeit, die Gewinne erst ermöglicht hat, zurück zu geben. Auch die Politik muss alle Mittel nutzen, um Beschäftigung zu sichern und die Qualifizierung der Kolleginnen und Kollegen zu fördern. Mehr Qualifizierung und Ausbildung helfen, die Krist zu bewältigen uind können Arbeitslosigkeit vermeiden. Auch in Krisenzeiten muss die Ausbildung junger Menschen oberste Priorität haben, so der Gewerkschaftssekretär Martin Fischer vom DGB.
Für uns ist klar, staatliche Hilfe, wo notwendig, ja – aber nicht zum Nulltarif. Wir zahlen nicht für die, die Tausende von Arbeitsplätzen vernichtet haben und dabei auch noch absahnen wollen. Wir Gewerkschaften stellen uns gegen die Krise. Mit guter Arbeit. Dafür wollen wir gutes Geld. Die Krise darf nicht zur Lohndrückerei missbraucht werden, denn nach wie vor werden in Nordthüringen die niedrigsten Löhne innerhalb der Bundesrepublik Deutschland gezahlt.
Für uns Gewerkschaften stehen die Menschen vor den Märkten. Deshalb fordern wir, so Martin Fischer weiter, eine neue solidarische Ordnung der Wirtschaft und Gesellschaft. Eine Ordnung, die Arbeitsplätze erhält, die Mindestlöhne einführt und sichert. Eine Ordnung für mehr gute Arbeit und ein gutes Leben, eine Ordnung mit mehr Mitbestimmung, Teilhabe und Gleichberechtigung.
Arbeit für alle bei fairem Lohn bleibt unser Ziel. Denn immer mehr Menschen können trotz Vollzeitarbeit nicht mehr von ihrem Lohn ein menschenwürdiges Leben führen. Deshalb kämpfen wir heute gegen Lohndumping und die Altersarmut für morgen.
Wir Gewerkschaften stellen uns allen Rassisten, Antisemiten und Nazis entgegen, die den 1. Mai, den Tag der Arbeit, für ihre menschenverachtende Gesinnung missbrauchen wollen. Der DGB wird sich weiter aktiv für eine demokratische, freie und tolerante Gesellschaft einsetzen. Der 1. Mai ist bunt – nicht braun, so Martin Fischer.
Autor: nnzGute Arbeit bei fairem Lohn ist ein Grundrecht aller arbeitenden Menschen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise bedroht Beschäftigte und ihre Familien. Auch wenn die Krise für den Einzelnen noch nicht direkt spürbar geworden ist, so ist doch die Arbeitslosigkeit mit mehr als 15 % in Nordthüringen weiterhin unerträglich hoch.
Die Unternehmen und Arbeitgeber, auch in Nordthüringen, haben in den vergangenen Jahren gut verdient. Sie sind jetzt an der Reihe, Solidarität mit ihren Beschäftigten zu zeigen und ihnen etwas für ihre gute Arbeit, die Gewinne erst ermöglicht hat, zurück zu geben. Auch die Politik muss alle Mittel nutzen, um Beschäftigung zu sichern und die Qualifizierung der Kolleginnen und Kollegen zu fördern. Mehr Qualifizierung und Ausbildung helfen, die Krist zu bewältigen uind können Arbeitslosigkeit vermeiden. Auch in Krisenzeiten muss die Ausbildung junger Menschen oberste Priorität haben, so der Gewerkschaftssekretär Martin Fischer vom DGB.
Für uns ist klar, staatliche Hilfe, wo notwendig, ja – aber nicht zum Nulltarif. Wir zahlen nicht für die, die Tausende von Arbeitsplätzen vernichtet haben und dabei auch noch absahnen wollen. Wir Gewerkschaften stellen uns gegen die Krise. Mit guter Arbeit. Dafür wollen wir gutes Geld. Die Krise darf nicht zur Lohndrückerei missbraucht werden, denn nach wie vor werden in Nordthüringen die niedrigsten Löhne innerhalb der Bundesrepublik Deutschland gezahlt.
Für uns Gewerkschaften stehen die Menschen vor den Märkten. Deshalb fordern wir, so Martin Fischer weiter, eine neue solidarische Ordnung der Wirtschaft und Gesellschaft. Eine Ordnung, die Arbeitsplätze erhält, die Mindestlöhne einführt und sichert. Eine Ordnung für mehr gute Arbeit und ein gutes Leben, eine Ordnung mit mehr Mitbestimmung, Teilhabe und Gleichberechtigung.
Arbeit für alle bei fairem Lohn bleibt unser Ziel. Denn immer mehr Menschen können trotz Vollzeitarbeit nicht mehr von ihrem Lohn ein menschenwürdiges Leben führen. Deshalb kämpfen wir heute gegen Lohndumping und die Altersarmut für morgen.
Wir Gewerkschaften stellen uns allen Rassisten, Antisemiten und Nazis entgegen, die den 1. Mai, den Tag der Arbeit, für ihre menschenverachtende Gesinnung missbrauchen wollen. Der DGB wird sich weiter aktiv für eine demokratische, freie und tolerante Gesellschaft einsetzen. Der 1. Mai ist bunt – nicht braun, so Martin Fischer.
