LQW steht für Qualität
Dienstag, 26. Mai 2009, 19:14 Uhr
Die Kreisvolkshochschule Nordhausen hat sich erneut erfolgreich der LQW-Qualitätsprüfung gestellt. LQW steht für Lernorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung und prüft in einem festgelegten Verfahren die Güte einer Bildungseinrichtung. Die Testierung dient der Qualitätssicherung und -entwicklung...
Recht außen steht LQW-Gutachter Jacques Douillet, neben ihm Gerhard Tölle und weitere Mitarbeiter der VHS.
2005 wurde die Kreisvolkshochschule zum ersten Mal mit dem LQW-Qualitätssiegel ausgezeichnet. Nun stand die Retestierung an, die turnusgemäß nach vier Jahren ansteht. Die Kreisvolkshochschule hat die Zeit seit der Ersttestierung sehr gut genutzt, urteilte LQW-Gutachter Jacques Douillet heute Nachmittag. Die damals vereinbarten Ziele habe die Nordhäuser VHS gut realisiert. Heute haben wir neue strategische Ziele formuliert, an denen die Kreisvolkshochschule dann in vier Jahren gemessen wird, sagte Jacques Douillet.
Das geht in zwei Richtungen: Das eine ist, unsere Präsenz in der Region zu verbessern. Dafür haben wir ein Konzept mit zielgerichteten Maßnahmen zum Beispiel in der Öffentlichkeitsarbeit entwickelt. Das andere ist, wieder mehr für das äußere Erscheinungsbild und die Rahmenbedingungen unserer Volkshochschule zu tun, erläuterte VHS-Direktor Gerhard Tölle. Hier sei nach den Investitionen in den 90er Jahren inzwischen ein neuer Bedarf entstanden. Gut ins Bild passten da die Maßnahmen finanziert durch das Konjunkturpaket II, die für 2010 am Gebäude der VHS geplant seien.
Eine zentrale Grundlage der Retestierung ist ein Selbstreport der VHS, in dem sie auf rund 100 Seiten elf Qualitätsbereiche wie Kundenorientierung, Infrastruktur oder Personalpolitik reflektiert. Basis ist das Leitbild, in dem die Kreisvolkshochschule den Anspruch an die eigene Bildungsarbeit beschreibt. Kernstück dabei ist die Frage, wie man gelungenes Lernen definiert. Ich denke, dass unsere Vorstellung die Intentionen unserer Kunden weitest gehend trifft, meint Direktor Tölle. Im LQW-Test stand diese Selbsteinschätzung auf dem Prüfstand. Ich schaue dann hier vor Ort, inwieweit das Bild, das ich durch den Selbstreport gewonnen habe, in der Realität zutrifft, so Gutachter Jacques Douillet. Der heutige Abschlussworkshop beendet das externe Prüfverfahren mit unabhängigen Gutachten und vorheriger Vor-Ort-Begutachtung.
Vor vier Jahren hatte es die Nordhäuser Kreisvolkshochschule als vierte VHS in Thüringen geschafft, positiv getestet und Netzwerkpartner im anerkannten LQW-System zu werden. Neben einer Urkunde als Bestätigung des Qualitätssiegels erhielt die Kreisvolkshochschule damals eine Netzwerkfliese. Diese ist Teil eines abstrakten Bildes des Künstlers Guido Kratz, der das LQW-Netzwerkbild kreiert hat. Heute erhielten die Mitarbeiter der Kreisvolkshochschule Nordhausen für die Retestierung einen Kunstdruck dieses Netzwerkbildes.
Erst alle Fließen der erfolgreich testierten Einrichtungen ergeben zusammen das Gesamtbild. Je mehr Netzwerkpartner, umso größer und vollständiger wird das Bild – die künstlerische Umsetzung des Netzwerkgedankens, der hinter LQW steckt. Ein Konzept, das aufgeht, wie Gerhard Tölle bestätigt und den Austausch mit anderen LQW-Siegelträger als sehr professionalisiert bezeichnet. Aktuell haben fast 600 Organisationen aus Deutschland und Österreich die LQW-Testierung erfolgreich abgeschlossen, davon 25 in Thüringen.
Autor: nnzRecht außen steht LQW-Gutachter Jacques Douillet, neben ihm Gerhard Tölle und weitere Mitarbeiter der VHS.
2005 wurde die Kreisvolkshochschule zum ersten Mal mit dem LQW-Qualitätssiegel ausgezeichnet. Nun stand die Retestierung an, die turnusgemäß nach vier Jahren ansteht. Die Kreisvolkshochschule hat die Zeit seit der Ersttestierung sehr gut genutzt, urteilte LQW-Gutachter Jacques Douillet heute Nachmittag. Die damals vereinbarten Ziele habe die Nordhäuser VHS gut realisiert. Heute haben wir neue strategische Ziele formuliert, an denen die Kreisvolkshochschule dann in vier Jahren gemessen wird, sagte Jacques Douillet.
Das geht in zwei Richtungen: Das eine ist, unsere Präsenz in der Region zu verbessern. Dafür haben wir ein Konzept mit zielgerichteten Maßnahmen zum Beispiel in der Öffentlichkeitsarbeit entwickelt. Das andere ist, wieder mehr für das äußere Erscheinungsbild und die Rahmenbedingungen unserer Volkshochschule zu tun, erläuterte VHS-Direktor Gerhard Tölle. Hier sei nach den Investitionen in den 90er Jahren inzwischen ein neuer Bedarf entstanden. Gut ins Bild passten da die Maßnahmen finanziert durch das Konjunkturpaket II, die für 2010 am Gebäude der VHS geplant seien.
Eine zentrale Grundlage der Retestierung ist ein Selbstreport der VHS, in dem sie auf rund 100 Seiten elf Qualitätsbereiche wie Kundenorientierung, Infrastruktur oder Personalpolitik reflektiert. Basis ist das Leitbild, in dem die Kreisvolkshochschule den Anspruch an die eigene Bildungsarbeit beschreibt. Kernstück dabei ist die Frage, wie man gelungenes Lernen definiert. Ich denke, dass unsere Vorstellung die Intentionen unserer Kunden weitest gehend trifft, meint Direktor Tölle. Im LQW-Test stand diese Selbsteinschätzung auf dem Prüfstand. Ich schaue dann hier vor Ort, inwieweit das Bild, das ich durch den Selbstreport gewonnen habe, in der Realität zutrifft, so Gutachter Jacques Douillet. Der heutige Abschlussworkshop beendet das externe Prüfverfahren mit unabhängigen Gutachten und vorheriger Vor-Ort-Begutachtung.
Vor vier Jahren hatte es die Nordhäuser Kreisvolkshochschule als vierte VHS in Thüringen geschafft, positiv getestet und Netzwerkpartner im anerkannten LQW-System zu werden. Neben einer Urkunde als Bestätigung des Qualitätssiegels erhielt die Kreisvolkshochschule damals eine Netzwerkfliese. Diese ist Teil eines abstrakten Bildes des Künstlers Guido Kratz, der das LQW-Netzwerkbild kreiert hat. Heute erhielten die Mitarbeiter der Kreisvolkshochschule Nordhausen für die Retestierung einen Kunstdruck dieses Netzwerkbildes.
Erst alle Fließen der erfolgreich testierten Einrichtungen ergeben zusammen das Gesamtbild. Je mehr Netzwerkpartner, umso größer und vollständiger wird das Bild – die künstlerische Umsetzung des Netzwerkgedankens, der hinter LQW steckt. Ein Konzept, das aufgeht, wie Gerhard Tölle bestätigt und den Austausch mit anderen LQW-Siegelträger als sehr professionalisiert bezeichnet. Aktuell haben fast 600 Organisationen aus Deutschland und Österreich die LQW-Testierung erfolgreich abgeschlossen, davon 25 in Thüringen.

