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Der Neue

Dienstag, 23. Juni 2009, 16:59 Uhr
In der vergangenen Woche wurde es bekannt gemacht, heute wurde der neue Trainer der ersten Männermannschaft von Wacker Nordhausen vorgestellt. Und es gab noch eine Personalie.

Rosenthal (Foto: nnz) Rosenthal (Foto: nnz)

Mit der wollen wir auch beginnen. Uwe Etzrodt wird ab sofort die Reserve von Wacker trainieren. Etzrodt gehört zu den Urgesteinen des Vereins, war mittlerweile auf Abwegen gekommen und ist nun wieder im Heimathafen angekommen.

Präsident Detlef Zeitler ist zufrieden, dass der Neue, Frank Rosenthal, die Arbeit von Burkhard Venth weiterführen wird und vielleicht mehr nur als ein Jahr dem Verein die Treue halten wird. Auf die Frage, ob er neue Akzente setzen will, wich er aus, er wolle erst mal Kontakt mit der Mannschaft aufnehmen. Auf etwaige taktische Konzepte wollte Rosenthal ebenso nicht eingehen. Die Wechselsaison ist noch nicht abgeschlossen, davon hänge letztlich auch die künftige Taktik ab. Ohne zwei Außenverteidiger gebe es nun mal keine Viererkette.

Viererkette ja oder nein – gibt es denn überhaupt das geeignete Personal in der kommenden Saison? Detlef Zeitler: „Der Grundstock steht, zwei Spieler werden uns verlassen. Thomas Hurt und Steven Ebert werden in Richtung Oberliga abwandern. Torsten Klaus ist noch in der Findungsphase. Zugänge gibt es im Sturm. Daniel Braun kommt zurück.“

Weitere Gespräche laufen, wie es so schön heißt. Verstärkung soll es im Mittelfeld geben. Zwei bis drei Spieler sollen aus der Reserve aufsteigen. Dem gegenüber soll es zwei bis drei Wackel-Kandidaten geben, die Wacker den Rücken kehren wollen.

Wage auch die Aussagen des Trainers zu Zielen. Vielleicht im vorderen Bereich der Tabelle mitspielen. Ganz einfach wird ein dritter Platz nicht werden, doch er könnte als Maßstab gelten. Schließlich wird man immer wieder gemessen. An der Vergangenheit, auch wenn die durch Burkhard Venth geprägt war. Fans am Spielfeldrand wollen nicht enttäuscht werden, die akzeptieren Niederlagen nur schwer. Wer geht schon gern in den Albert-Kuntz-Sportpark, um die eigene Mannschaft verlieren zu sehen?
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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