Mehr geht nicht
Samstag, 29. August 2009, 17:06 Uhr
In der vorigen Saison wäre die Begegnung von Wacker Nordhausen gegen Wacker Gotha noch ein Spitzenspiel gewesen. Heute jedoch spielten der 3. und der 13. Tabelle gegeneinander. Treffender hätte der Stadionsprecher die aktuelle Situation nicht darstellen können.
Da waren nicht mal zwei Minuten gespielt und schon zeigte der Dritte der Tabelle, Gotha, was schneller Fußball ist. Bärwolf verlängert per Kopf und plötzlich ist Schnuphase frei vor Greschke. Der jedoch kann die Situation klären. Wieder zwei Minuten später der erste Nordhäuser Angriff. Torsten Klaus schießt acht Meter über das Tor. Ein Angriff später rettet der Außenposten die Gäste vor einem Rückstand.
Will heißen, in den ersten zehn Minuten versteckt sich der 13. der Tabelle, Nordhausen, keinesfalls und will die Schmach der ersten beiden Spiele vergessen machen. Klaus verschenkt in der 16. Minute leichtfertig eine Eingabe von Sven Pistorius, sechs Meter über das Tor fliegt der Ball. Der einstige Torschützenkönig nähert sich langsam aber sicher der Querlatte.
Was folgt, das ist verteiltes Spiel, das im Mittelfeld stattfindet, nur Chancen sind Fehlanzeige. In der 25. Minute blitzt die Gefährlichkeit der Gothaer auf, Greschke und Stephan Hoffmann können die Situation entschärfen. Auf der anderen Seite scheitert Martin Jäschke an Torwart Behnke (31.). In der 38. Minute haut Lars Greschke völlig unmotiviert und unbedrängt über den Ball. Zitat eines Zuschauers: Genie und Wahnsinn liegen bei ihm dicht beieinander.
Nicht ganz diese Einschätzung gab es in der 42. Minute für Stephan Hoffmann, der sich zuerst herrlich auf der linken Seite durchsetzte, dann aber kläglich mit seinem Pass nach innen scheiterte. Das war es dann mit Halbzeit eins, die 310 Zuschauer gesehen hatten.
Dann die 50. Minute, Klaus setzt sich rechts durch, flankt auf den mitlaufenden Hoffmann, dem rutscht die Kugel über den Spann. Die Nordhäuser bleiben gefährlich, sie erhöhen den Druck, doch ohne Erfolg. Gotha bleibt jedoch bei Vorstößen, vor allem bei Ecken gefährlich. Nur als Anmerkung: Daniel Bärwolf überspringt die gesamte Wacker-Abwehr und köpft den Ball in Richtung Wackertor.
In der 60. Minute wird bei Wacker Hoffmann gegen Marcus Vopel ausgewechselt. Drei Minuten später wird der Kampf der Nordhäuser belohnt. Die Vorarbeit leistete Sven Pistorius, der Abschluss bleibt Alexander Töpfer vorbehalten, der den Ball aus 20 Metern straff im rechten oberen Eck versenkte.
Dann wieder die Unkonzentriertheiten in der Wacker-Abwehr. Die bekommt kollektiv den Ball nicht weg, geschweige denn unter Kontrolle und der in der 66. Minute ist der eingewechselte da Silva dort wo ein Stürmer sein schießt das 1:1. Da waren 69. Minuten gespielt. Jetzt wollen es die Gäste wissen, die ziehen das Spiel an sich, sind vor allem bei Standards gefährlich.
Zwei Minuten vor Schluss wechselt Wacker Jäschke gegen Nico Steinberg aus. Warum? Diese Frage muss der Wacker-Trainer allein beantworten, der in der 90. Minute wegen Meckerns vom Platz geschickt wird.
Letztlich bleibt zu konstatieren, dass Wacker Nordhausen seit Jahren vermutlich am Limit spielt, was die Qualität der einzelnen Spieler anbelangt. Mehr ist nicht drin, das mussten die drei Trainer der vergangenen Jahre vermutlich feststellen. Eine wirkliche Leistungssteigerung ist seit der Saison 2007/2008 nicht zu erkennen.
Autor: nnzDa waren nicht mal zwei Minuten gespielt und schon zeigte der Dritte der Tabelle, Gotha, was schneller Fußball ist. Bärwolf verlängert per Kopf und plötzlich ist Schnuphase frei vor Greschke. Der jedoch kann die Situation klären. Wieder zwei Minuten später der erste Nordhäuser Angriff. Torsten Klaus schießt acht Meter über das Tor. Ein Angriff später rettet der Außenposten die Gäste vor einem Rückstand.
Will heißen, in den ersten zehn Minuten versteckt sich der 13. der Tabelle, Nordhausen, keinesfalls und will die Schmach der ersten beiden Spiele vergessen machen. Klaus verschenkt in der 16. Minute leichtfertig eine Eingabe von Sven Pistorius, sechs Meter über das Tor fliegt der Ball. Der einstige Torschützenkönig nähert sich langsam aber sicher der Querlatte.
Was folgt, das ist verteiltes Spiel, das im Mittelfeld stattfindet, nur Chancen sind Fehlanzeige. In der 25. Minute blitzt die Gefährlichkeit der Gothaer auf, Greschke und Stephan Hoffmann können die Situation entschärfen. Auf der anderen Seite scheitert Martin Jäschke an Torwart Behnke (31.). In der 38. Minute haut Lars Greschke völlig unmotiviert und unbedrängt über den Ball. Zitat eines Zuschauers: Genie und Wahnsinn liegen bei ihm dicht beieinander.
Nicht ganz diese Einschätzung gab es in der 42. Minute für Stephan Hoffmann, der sich zuerst herrlich auf der linken Seite durchsetzte, dann aber kläglich mit seinem Pass nach innen scheiterte. Das war es dann mit Halbzeit eins, die 310 Zuschauer gesehen hatten.
Dann die 50. Minute, Klaus setzt sich rechts durch, flankt auf den mitlaufenden Hoffmann, dem rutscht die Kugel über den Spann. Die Nordhäuser bleiben gefährlich, sie erhöhen den Druck, doch ohne Erfolg. Gotha bleibt jedoch bei Vorstößen, vor allem bei Ecken gefährlich. Nur als Anmerkung: Daniel Bärwolf überspringt die gesamte Wacker-Abwehr und köpft den Ball in Richtung Wackertor.
In der 60. Minute wird bei Wacker Hoffmann gegen Marcus Vopel ausgewechselt. Drei Minuten später wird der Kampf der Nordhäuser belohnt. Die Vorarbeit leistete Sven Pistorius, der Abschluss bleibt Alexander Töpfer vorbehalten, der den Ball aus 20 Metern straff im rechten oberen Eck versenkte.
Dann wieder die Unkonzentriertheiten in der Wacker-Abwehr. Die bekommt kollektiv den Ball nicht weg, geschweige denn unter Kontrolle und der in der 66. Minute ist der eingewechselte da Silva dort wo ein Stürmer sein schießt das 1:1. Da waren 69. Minuten gespielt. Jetzt wollen es die Gäste wissen, die ziehen das Spiel an sich, sind vor allem bei Standards gefährlich.
Zwei Minuten vor Schluss wechselt Wacker Jäschke gegen Nico Steinberg aus. Warum? Diese Frage muss der Wacker-Trainer allein beantworten, der in der 90. Minute wegen Meckerns vom Platz geschickt wird.
Letztlich bleibt zu konstatieren, dass Wacker Nordhausen seit Jahren vermutlich am Limit spielt, was die Qualität der einzelnen Spieler anbelangt. Mehr ist nicht drin, das mussten die drei Trainer der vergangenen Jahre vermutlich feststellen. Eine wirkliche Leistungssteigerung ist seit der Saison 2007/2008 nicht zu erkennen.


