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Gute Kirschernte 2009

Dienstag, 15. September 2009, 13:24 Uhr
Äpfel und Birnen waren ja nicht so toll dieses Jahr, wie wir gestern lesen mussten. Aber nun kommt der Kirschbericht. Da stimmt alles. Naja, fast alles...

Die auf Marktobstbau ausgerichteten Thüringer Obstbaubetriebe können in diesem Jahr auf überdurchschnittliche Flächenerträge bei der diesjährigen Kirschernte zurückblicken.

Nach den Ergebnissen der Ernte- und Betriebsberichterstattung brachten 250 Hektar Produktionsflächen mit Süßkirschen eine Flächenleistung von 5,2 Tonnen je Hektar (2008: 4,3 t/ha; D 2003/2008: 3,7 t/ha). Die Süßkirschernte wurde mit einer Erntemenge von 1 288 Tonnen abgeschlossen. Die Erntemenge des Vorjahres wurde damit um 13 Prozent überboten.
Im Jahr 2008 wurden 1 143 Tonnen Süßkirschen von 265 Hektar geerntet.

Das bisher höchste Ergebnis seit Durchführung der Erhebung wurde für die diesjährige Sauerkirschernte erzielt.
Mit einer Ertragsleistung von 12,0 Tonnen (2008: 4,6 t/ha; D 2003/2008: 6,2 t/ha) war auf 502 Hektar eine Erntemenge von 6 030 Tonnen herangewachsen. Damit war die Erntemenge 2009, trotz einer weiteren Flächenreduzierung um 16 Prozent, mehr als doppelt so hoch wie die von 2008 (Fläche: 597 ha; Erntemenge: 2 759 Tonnen).
Die guten Ernteergebnisse der Sauerkirschen wurden durch niedrige Erzeugerpreise vielfach nicht ergebniswirksam. Infolge der realisierten Preise für Sauerkirschen wurde ein Viertel der gewachsenen Ernte nicht geborgen. Sauerkirschen, die überwiegend in die industrielle Verwertung gehen, wurden aus wirtschaftlichen Gründen somit gar nicht abgeerntet. Im Durchschnitt des langjährigen Mittels lag der Anteil der nicht vermarkteten Ernte an der Gesamterntemenge bei 2 Prozent.
Autor: nnz

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