nnz-Forum: Störender Stadtrat
Dienstag, 29. September 2009, 16:22 Uhr
Ein Mitglied des Nordhäuser Stadtrates setzt sich mit der Altstadt-Politik des Rathauses auseinander und findet, dass der Stadtrat selbst störend seitens der Verwaltung empfunden wird...
Geht man davon aus, dass das Wort Politik nichts anderes bedeutet, als für die Menschen da zu sein, braucht man das bezüglich der Nordhäuser Altstadt nicht anwenden Stets wird im Stadtrat von unserer Frau Oberbürgermeisterin und ihrem Bürgermeister bekundet, dass es darum geht die Altstadt zu fördern, die Quartiere in der Altstadt lukrativ zu machen, Geschäftsleute (Investoren) anzusiedeln, etwas für die Altstadt zu tun.
Bedauerlicher weise wurde in diesem Jahr sich wieder gegen die Altstadt entschieden, der Weihnachtsmarkt soll wieder vor das Rathaus. Nicht nur, dass der traditionelle Wochenmarkt schon nach dort umgesiedelt wurde, nun auch noch der Weihnachtsmarkt.
Jeder, der in der Altstadt investieren will, unter dem Gesichtspunkt, es könnte sich dort etwas entwickeln, muss und darf feststellen, Investitionen in die Altbausubstanz sind bei dieser Politik die Garantie für eine zukünftige Zwangsversteigerung. Siehe zum Beispiel die Objekte, wo die Hypo-Vereinsbank Mieter war und die Nachbarhäuser, sie wurden versteigert und billig verkauft, die ehemaligen Besitzer gaben bei dem chancenlosen Kampf auf. Jede sich bietenden Chance die Altstadt nicht zu unterstützen wird seitens des Rathauses genutzt.
Glaubt man ernsthaft mit diesem Ignorieren, den Geschäftsleuten zu helfen, wenn man sie bei der Rückfinanzierung ihrer Darlehen mit fehlenden Umsätzen allein lässt, vernünftige Rahmenbedingungen sind nun mal die Voraussetzung für eine gesunde Wirtschaft. Es passiert nicht mehr viel in der Altstadt nur noch wenige tollkühne riskieren an diesem Standort Investitionen.
Flächen wie dringend benötigte Parkplätze werden mit einem Antwerpengarten geziert, kaum keiner findet ihn schön, die Mehrheit unserer Einwohner wissen gar nicht das dieses hübsch hässliche Etwas so heißt. Man sollte diese Entscheidung nochmal dringlichst überdenken!
Übrigens, Stadträte werden zu solchen Entscheidungsfindungen gar nicht erst bemüht, ihre Meinung ist diesbezüglich nicht gefragt, dieser Stadtrat scheint für die Verwaltung schon ein bisschen störend zu wirken.
Martin Höfer, FDP-Stadtrat
Geht man davon aus, dass das Wort Politik nichts anderes bedeutet, als für die Menschen da zu sein, braucht man das bezüglich der Nordhäuser Altstadt nicht anwenden Stets wird im Stadtrat von unserer Frau Oberbürgermeisterin und ihrem Bürgermeister bekundet, dass es darum geht die Altstadt zu fördern, die Quartiere in der Altstadt lukrativ zu machen, Geschäftsleute (Investoren) anzusiedeln, etwas für die Altstadt zu tun.
Bedauerlicher weise wurde in diesem Jahr sich wieder gegen die Altstadt entschieden, der Weihnachtsmarkt soll wieder vor das Rathaus. Nicht nur, dass der traditionelle Wochenmarkt schon nach dort umgesiedelt wurde, nun auch noch der Weihnachtsmarkt.
Jeder, der in der Altstadt investieren will, unter dem Gesichtspunkt, es könnte sich dort etwas entwickeln, muss und darf feststellen, Investitionen in die Altbausubstanz sind bei dieser Politik die Garantie für eine zukünftige Zwangsversteigerung. Siehe zum Beispiel die Objekte, wo die Hypo-Vereinsbank Mieter war und die Nachbarhäuser, sie wurden versteigert und billig verkauft, die ehemaligen Besitzer gaben bei dem chancenlosen Kampf auf. Jede sich bietenden Chance die Altstadt nicht zu unterstützen wird seitens des Rathauses genutzt.
Glaubt man ernsthaft mit diesem Ignorieren, den Geschäftsleuten zu helfen, wenn man sie bei der Rückfinanzierung ihrer Darlehen mit fehlenden Umsätzen allein lässt, vernünftige Rahmenbedingungen sind nun mal die Voraussetzung für eine gesunde Wirtschaft. Es passiert nicht mehr viel in der Altstadt nur noch wenige tollkühne riskieren an diesem Standort Investitionen.
Flächen wie dringend benötigte Parkplätze werden mit einem Antwerpengarten geziert, kaum keiner findet ihn schön, die Mehrheit unserer Einwohner wissen gar nicht das dieses hübsch hässliche Etwas so heißt. Man sollte diese Entscheidung nochmal dringlichst überdenken!
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Martin Höfer, FDP-Stadtrat
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
