Immer Luther nach
Dienstag, 10. November 2009, 14:14 Uhr
Ein Weg soll an Luther erinnern, er soll von Sachsen-Anhalt nach Thüringen führen. Lutherweg. 15 Kilometer von der Landesgrenze bis nach Nordhausen sind heute übergeben worden. Mit der Enthüllung einer Markierung im Nordhäuser Ortsteil Rodishain...
Die Organisatoren hatten an alles gedacht, nur nicht an ein Mikro, so dass sich eine Dame, die sich redlich mühte, eben nicht zu hören war. Und so führte dann ein namentlich nicht bekannter junger Bundestagsabgeordneter aus Thüringen, der seine politische Heimat im Tourismusausschuss des Bundestages gefunden hat, nicht nur über den Weg, sondern durch das Thema. Luther im Jahr 2017, das soll vor allem Touristen in den Freistaat bringen, so wie das einst das Elisabeth-Jahr in Eisenach tat.
Und nachdem der Mann, der Christian Hirte heißt, schließlich über das Pilgern philosophierte und dabei an Harpe Kerkeling nicht vorbei kam, war Landrat Joachim Claus (CDU) dran. Der freute sich über die vielen Gäste aus Sachsen-Anhalt und Thüringen. Für den Landkreis sei es wichtig, dass mit Geschichte Gäste in den Landkreis gelockt werden können. Hier zeige sich die Zusammenarbeit der Harzclub-Zweigvereine über Ländergrenzen hinweg als Vorbild.
Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) freute sich ebenfalls über die Einladung zu dieser Veranstaltung und über die Tatsache, dass Nordhausen mit der Eingemeindung von Rodishain ja bis an die Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt heranreiche. Vor allem werde dieser Luther-Weg Länder verbinden.
Zwei Jahre lang wurde dieses erste Thüringer Teilstück des Lutherweges geplant, sagte ein Vertreter der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands, der zudem ganz erstaunt war, dass heute auf der Eisenacher Wartburg mit Tintenfässern geworfen wird. Natürlich sah der Kirchenmann namens Christfried Boelter in erster Linie eine Stärkung des spirituellen Tourismus.
Und so wurde aus einem Wanderweg ein Pilgerweg und daraus dann der Lutherweg. Kirchen wollen sich also öffnen. Angebote nicht nur zum Verstehen, sondern zum Glauben, sollen es sein. Auch diese 15 Kilometer von insgesamt fast 850. In Thüringen soll er 21 Luther-Orte miteinander verbinden.
9.000 Thüringer Wanderer vertrat der Vizepräsident des Gebirgs- und Wandervereins im Freistaat, Dr. Gerhard Zimmer. Der Wanderer verwies in seinem Statement auf die Arbeit, die nun vor den Wanderern liegen würde. Vorwandern, ausprobieren, Schilder anbringen. Doch für Luther werde man das gern tun.
Die oberste Touristikerin des Freistaates Thüringen, Bärbel Gröneges, war als letztes Mitglied des Präsidiums an der Redereihe. Es sei nicht einfach, so viele Bereiche unter einen Hut zu bekommen, wie das bei der Etablierung des Lutherweges der Fall sei. Und so nebenbei erwähnte die Frau, dass ja womöglich die Landesgrenze nur eine vorläufige Linie sei, die übrigens den Wanderer und Luther-Fan in den USA überhaupt nicht interessiere.
Autor: nnzDie Organisatoren hatten an alles gedacht, nur nicht an ein Mikro, so dass sich eine Dame, die sich redlich mühte, eben nicht zu hören war. Und so führte dann ein namentlich nicht bekannter junger Bundestagsabgeordneter aus Thüringen, der seine politische Heimat im Tourismusausschuss des Bundestages gefunden hat, nicht nur über den Weg, sondern durch das Thema. Luther im Jahr 2017, das soll vor allem Touristen in den Freistaat bringen, so wie das einst das Elisabeth-Jahr in Eisenach tat.
Und nachdem der Mann, der Christian Hirte heißt, schließlich über das Pilgern philosophierte und dabei an Harpe Kerkeling nicht vorbei kam, war Landrat Joachim Claus (CDU) dran. Der freute sich über die vielen Gäste aus Sachsen-Anhalt und Thüringen. Für den Landkreis sei es wichtig, dass mit Geschichte Gäste in den Landkreis gelockt werden können. Hier zeige sich die Zusammenarbeit der Harzclub-Zweigvereine über Ländergrenzen hinweg als Vorbild.
Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) freute sich ebenfalls über die Einladung zu dieser Veranstaltung und über die Tatsache, dass Nordhausen mit der Eingemeindung von Rodishain ja bis an die Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt heranreiche. Vor allem werde dieser Luther-Weg Länder verbinden.
Zwei Jahre lang wurde dieses erste Thüringer Teilstück des Lutherweges geplant, sagte ein Vertreter der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands, der zudem ganz erstaunt war, dass heute auf der Eisenacher Wartburg mit Tintenfässern geworfen wird. Natürlich sah der Kirchenmann namens Christfried Boelter in erster Linie eine Stärkung des spirituellen Tourismus.
Und so wurde aus einem Wanderweg ein Pilgerweg und daraus dann der Lutherweg. Kirchen wollen sich also öffnen. Angebote nicht nur zum Verstehen, sondern zum Glauben, sollen es sein. Auch diese 15 Kilometer von insgesamt fast 850. In Thüringen soll er 21 Luther-Orte miteinander verbinden.
9.000 Thüringer Wanderer vertrat der Vizepräsident des Gebirgs- und Wandervereins im Freistaat, Dr. Gerhard Zimmer. Der Wanderer verwies in seinem Statement auf die Arbeit, die nun vor den Wanderern liegen würde. Vorwandern, ausprobieren, Schilder anbringen. Doch für Luther werde man das gern tun.
Die oberste Touristikerin des Freistaates Thüringen, Bärbel Gröneges, war als letztes Mitglied des Präsidiums an der Redereihe. Es sei nicht einfach, so viele Bereiche unter einen Hut zu bekommen, wie das bei der Etablierung des Lutherweges der Fall sei. Und so nebenbei erwähnte die Frau, dass ja womöglich die Landesgrenze nur eine vorläufige Linie sei, die übrigens den Wanderer und Luther-Fan in den USA überhaupt nicht interessiere.
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