Gemeinsamkeiten statt Grenzen
Freitag, 20. November 2009, 11:11 Uhr
Nachdem im vorigen Jahr der Kooperationsvereinbarung zwischen Nordhausen und Sangerhausen zur Zusammenarbeit zwischen den Südharzstädten unterzeichnet wurde, waren jetzt Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, Bürgermeister Matthias Jendricke (beide SPD) und weitere Vertreter der Stadtverwaltung Nordhausen zu einem Arbeitsbesuch bei ihren Amtskollegen in Sangerhausen zu Gast...
Eine gute Basis wurde im ersten Arbeitstreffen für die weitere Zusammenarbeit geschaffen: vor dem Röhrigschacht in Wettelrode in der Mitte Barbara Rinke und Fritz-Dieter Kupfernagel
Der Sangerhäuser Oberbürgermeister Fritz-Dieter Kupfernagel (LINKE) sagte: "In diesem ersten Arbeitstreffen haben wir die Verwaltungsmitarbeiter miteinander bekannt gemacht. Denn es ist einfach so, dass wir regional zusammengehören. Warum sollen wir da auch nicht touristisch und wirtschaftlich zusammenarbeiten?"
Ländergrenzen seien nicht mehr wichtig, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Die Bürger nehmen sie ohnehin nicht mehr wahr. Durch die Autobahn sind die beiden Städte näher aneinander gerückt. "Wir haben außerdem viele Gemeinsamkeiten, die uns verbinden und die Basis für eine gute Zusammenarbeit sind, konstatierte Frau Rinke. So sei Nordhausen als Kornstadt und Sangerhausen als Rosenstadt bekannt. Hier liegen gemeinsame touristische Potenziale.
Darüber hinaus befinden sich beide Städte im ländlichen Raum, der in den nächsten Jahrzehnten die Folgen der demografischen Entwicklung bewältigen muss. In Sangerhausen hat die Gebietsreform mit der Eingemeindung von 13 Ortschaften bereits auf diese Herausforderung reagiert. Weitere Inhalte der Gespräche waren die Haushalts- und Finanzlage, die Stadtentwicklungspolitik und der Stand der Ausweisung von Industrieflächen.
Positiv überrascht waren die Nordhäuser über die gelungene Sanierung des historischen Stadtkerns. Hier sollte der Erfahrungsaustausch vertieft werden. Mit einer Fahrt nach Wettelrode und der Besichtigung des Bergbaumuseums Röhrigschacht endete der Arbeitsbesuch.
Autor: nnzEine gute Basis wurde im ersten Arbeitstreffen für die weitere Zusammenarbeit geschaffen: vor dem Röhrigschacht in Wettelrode in der Mitte Barbara Rinke und Fritz-Dieter Kupfernagel
Der Sangerhäuser Oberbürgermeister Fritz-Dieter Kupfernagel (LINKE) sagte: "In diesem ersten Arbeitstreffen haben wir die Verwaltungsmitarbeiter miteinander bekannt gemacht. Denn es ist einfach so, dass wir regional zusammengehören. Warum sollen wir da auch nicht touristisch und wirtschaftlich zusammenarbeiten?"
Ländergrenzen seien nicht mehr wichtig, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Die Bürger nehmen sie ohnehin nicht mehr wahr. Durch die Autobahn sind die beiden Städte näher aneinander gerückt. "Wir haben außerdem viele Gemeinsamkeiten, die uns verbinden und die Basis für eine gute Zusammenarbeit sind, konstatierte Frau Rinke. So sei Nordhausen als Kornstadt und Sangerhausen als Rosenstadt bekannt. Hier liegen gemeinsame touristische Potenziale.
Darüber hinaus befinden sich beide Städte im ländlichen Raum, der in den nächsten Jahrzehnten die Folgen der demografischen Entwicklung bewältigen muss. In Sangerhausen hat die Gebietsreform mit der Eingemeindung von 13 Ortschaften bereits auf diese Herausforderung reagiert. Weitere Inhalte der Gespräche waren die Haushalts- und Finanzlage, die Stadtentwicklungspolitik und der Stand der Ausweisung von Industrieflächen.
Positiv überrascht waren die Nordhäuser über die gelungene Sanierung des historischen Stadtkerns. Hier sollte der Erfahrungsaustausch vertieft werden. Mit einer Fahrt nach Wettelrode und der Besichtigung des Bergbaumuseums Röhrigschacht endete der Arbeitsbesuch.

