nnz-online

Auf zur Biogas-Region

Dienstag, 24. November 2009, 15:23 Uhr
Wieder eine neue Idee: Die Nordhäuser Region soll eine Biogas-Region werden. Dazu bedarf es einer Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeption und einer Regionalen Entwicklungsstrategie. Nicht zu vergessen: Die Regionale Arbeitsgruppe Südharz und die Biomasse in der Goldenen Aue. Wie das alles vermentiert werden soll, das hat die nnz erfahren.


Im Jahr 2009 wurde wie geplant das ILEK „Biogasverbund Goldene Aue“ erarbeitet. Das ILEK „Biogasverbund Goldene Aue“ ist als inhaltliche Fortführung des Leitprojektes „Energetische Nutzung von Biomasse“ in der Regionalen Entwicklungsstrategie der regionalen Aktionsgruppe Südharz e.V. zu verstehen.

Geologische Gegebenheiten, die Konzentration landwirtschaftlicher Produktion und damit die Bündelung des Biomasseaufkommens, infrastrukturelle Voraussetzungen, die Möglichkeit der energetischen Verwertung in Ballungsräumen in der Region und wissenschaftliche Fachkompetenz vor Ort, sind die wesentlichen Faktoren für die Entwicklung des Themas zum Leitprojekt für die Region.

Das Thema wird durch verschiedene Projektpartner regional verknüpft. Untersuchte Technologien, wie die Biogaseinspeisung in das Erdgasnetz und die hydrolytische Vorbehandlung der nachwachsenden Rohstoffe (Hydrolyse ist die Spaltung einer chemischen Verbindung durch Reaktion mit Wasser) sind als innovative Ansätze zu werten.

Durch diese konzeptionellen Planungen wird die Voraussetzung für abgestimmtes und kooperatives Handeln in der Region geschaffen. Der Gesamtzusammenhang stellt sich als Modellprojekt mit Beispielwirkung dar.

Das wesentliche Wachstumspotential im Bereich der erneuerbaren Energien in Thüringen besteht im Bereich der Biogaserzeugung. Um diese Ressource wirtschaftlich zu bündeln, um Energie effizient zu transportieren und um Erdgas zu substituieren, ist die Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz ein Zukunftsmodell. Besondere Bedeutung kommt dem Unternehmens- und Beteiligungskonzept zu. In der vorliegenden Konzeption bleibt die Wertschöpfungskette in der Region.

Anfang Dezember sollen erste Ergebnisse in Windehausen vorgestellt werden.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de