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Rückrundenstart gegen Weimar

Donnerstag, 03. Dezember 2009, 10:07 Uhr
Der Tabellenführer des 1. Spieltages hieß SC 1903 Weimar, weil er den FSV Wacker 90 vom heimischen Lindenberg mit 4:1 in den Südharz heimschickte. Am Ende der Hinrunde haben sich die Zeichen geändert…

Stephan Hoffmann (Foto: Wacker) Stephan Hoffmann (Foto: Wacker)

Mit dem 16. Spieltag am Sonnabend um 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark beginnt bereits die Rückrunde in der Thüringenliga, obwohl noch zehn Mannschaften am folgenden Wochenende nachsitzen müssen, um ausgefallene Spiele zu absolvieren. Aktuell nimmt Wacker 90 mit 27 Punkten den vierten Platz ein und Weimar hat mit sieben Punkten weniger Rang 8 inne.

Wenn auch das exakte Tabellenbild der Hinrunde noch aussteht, denn der FSV Wacker 90 muss nächsten Samstag noch zur Begegnung des 9. Spieltages nach Weida reisen, so steht nach erfolgreichen Wochen fest, dass das Ziel der ersten Mannschaft – ein Platz unter den ersten Fünf – bei Halbzeit erreicht wird. Ein großer Dank des Präsidiums und aller Fans geht deshalb an alle 22 eingesetzten Spieler sowie das Trainer- und Betreuerteam um Jens Ludwig. Wacker ist jetzt seit neun Punktspielen unbesiegt.

Die Gäste aus der Klassikerstadt waren nach instabilen Leistungen in den letzten Spielen ebenfalls gut drauf und haben von vier Novemberspielen drei gewonnen, davon zwei auswärts. Während sich Wacker am vergangenen Samstag gegen Rudolstadt zu Hause beim 1:0-Erfolg doch recht schwertat, beeindruckte der SC 1903 von Trainer Ulrich Oevermann in Schlotheim mit Spielfreude und konnte mit einem jederzeit verdienten 5:0-Sieg die Heimreise antreten. Nun will man den dritten Auswärtssieg in Folge einfahren. Martin Kolan kann nach Absitzen seiner zweiten Rotsperre wieder mitwirken.

Sven Pistorius (dreimal „Pause“) muss, wenn kein Spiel ausfällt, bis zum 20. Februar 2010 auf einen Punktspieleinsatz warten und die Kapitänsbinde solange an Lars Pohl abgeben. Der wird nach wie immer großer Laufarbeit, aber viel Pech beim Abschluss, bestimmt darauf brennen, sein Torkonto aufzubessern.
Im Moment scheinen Standards ist große Stärke der Wackeren zu sein. In den beiden letzten Spielen konnte jeweils Stephan Hoffmann (Bild) auf Vorarbeit guter Eckstöße von Torsten Klaus solche Situationen in Zählbares ummünzen. Vielleicht gelingt ihm am Sonnabend der dritte Streich.

Beide Vertretungen sind demnach gut in Schwung und der Ausgang ist offen. Natürlich will sich Wacker für den missglückten Saisonstart revanchieren. Im kommenden 66. Punktspiel beider Kontrahenten statt. Weimar hat bisher in der Gesamtbilanz knapp die Nase vorn (22 Siege, 22 Unentschieden, 21 Niederlagen, wenn man die drei Jahre mitzählt, in denen Nordhausen in der Bezirksliga nur gegen die zweite Mannschaft unserer Gäste spielte).

Bei der SG Arenshausen/Gerbershausen muss unsere Zweite am Sonntag um 14.00 Uhr den nächsten Gegner auf Distanz halten, was in Heiligenstadt mit einem guten Auftritt und dem Remis gelungen war. Bei einer Niederlage wären die Gastgeber bis auf einen Punkt heran. Der Zweite, die SG Wüstheuterode/Mackenrode, ist trotz eines Spiels weniger schon punktgleich mit Wacker II. Auch andere Teams liegen noch auf der Lauer. Wir wünschen der Reserve möglichst einen vollen Erfolg, sonst wäre, wenn alles schief ginge, sogar ein Abrutschen auf den 3. Platz nach Abschluss der Hinrunde möglich.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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