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Revanche im AKS

Samstag, 05. Dezember 2009, 15:32 Uhr
Noch im alten Jahr, doch im ersten Spiel der Rückrunde und dem Rücktritt von Detlef Zeitler als Präsident, wollten die Nordhäuser heute die 1:4 Niederlage vom Saisonauftakt in Weimar wettmachen. Wie das Spiel ausging, das hat die nnz erfahren...

Revanche geglückt (Foto: nnz) Revanche geglückt (Foto: nnz)
Chance vertan: Stephan Hoffmann scheiterte an den eigenen Nerven

Den ersten Akzent des Spiels lieferte nach zwei Minuten Marcus Vopel, der sich am 16er das Leder erkämpfte und kurzerhand abzog. Zwei Minuten später verstolperte Alexander Töpfer seine Chance. Eine so genannte Hundertprozentige hatte Stephan Hoffmann in der 13. Minute, er verzog den Ball, der dann rechts am Tor vorbeirollte, auch ein straffer Schuss von Vopel brachte in der 16. Minute nicht viel mehr. Die Hausherren hielten den Druck weiter aufrecht.

Kolan (Foto: nnz) Kolan (Foto: nnz) Weimar kam nach rund 20 Minuten zur ersten Chance. Nico Sander wurde von Töpfer erfolgreich gestört. In den folgenden Minuten zeigte Martin Kolan (Bild), dass er momentan zu den besten Spielern im roten Wacker-Trikot gehört: Ob auf der rechten Seite im Drang zum Tor oder bei mehreren Direktschüssen, die stets für Gefahr sorgten. Ein Tor jedoch blieb den Nordhäusern bislang versagt. Nur fürs Protokoll: Weimar kam in der 40. Minute zu seiner zweiten Chance. Doch Lars Greschke war auf dem Posten und Schiri Backhaus schickte die Mannschaften sowie Betreuer zum Pausentee.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete, der Wacker-Express rollte weiter in Richtung Gästetor. In der 53. Minute war es wieder Lars Pohl, der eine tolle Eingabe von Kolan nicht verwerten konnte. Dann passierte fast 20 Minuten nicht mehr allzu viel. Wacker Nordhausen rannte an, erkämpfte sich einen Eckball nach dem anderen, nur die Schüsse, die fanden nicht den Weg ins Tor. In der 65. Minute wurde Vopel gegen Florian Dießel ausgewechselt. Der Verflachung des Spiels konnte so vorerst auch nicht begegnet werden.

Dann die 70. Minute. Kolan von rechts mit einem Hammerschuss, der Ball wird noch abgefälscht, kommt zum gerade eingewechselten Dießel, der endlich zum 1:0 vollenden kann. Die 309 zahlenden Zuschauer sind fürs Erste zufrieden.

Noch zufriedener wurden sie zehn Minuten später, Torsten Klaus vollendete mit dem zweiten Wacker-Tor einen schönen Spielzug, der wiederum von Kolan eingeleitet wurde. Wacker Nordhausen wechselt in der 89. Minute noch einmal aus. Für Torsten Klaus kommt Marcel Pezely. Weimar darf danach noch einmal aufs Nordhäuser Tor schießen, Lars Pohl schießt in der 90. Minute das 3:0 und der Schiedsrichter hat mit den durchweichten Spielern ein Nachsehen.

Wacker gewinnt völlig verdient, wobei die Gäste aus der Klassikerstadt mit diesem Ergebnis noch gut bedient waren. Übrigens: Ein zerstrittenes Rest-Präsidium sieht anders aus. Trotz aller Querelen konnten sich Bernd Seidenstücker, Bernd Schütze und Klaus Verkouter über die drei Heimpunkte ihrer Mannschaft freuen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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