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Partnerschaften im Visier

Montag, 07. Dezember 2009, 14:13 Uhr
Zu einem ersten Arbeitstreffen fanden sich jüngst Vertreter der Wirtschaftsjunioren aus Nordhausen, die Schulleitung des Humboldt-Gymnasiums und der Vorstand des Fördervereins zusammen. War man bisher eher in loser Folge in Kontakt, standen nun konkrete Maßnahmen auf dem Programm...

Partnerschaften (Foto: S. Lutze) Partnerschaften (Foto: S. Lutze)
Tino Pförtner vom Vorstand des Humboldt-Fördervereins im Gespräch mit Stefan Oschinski

Stefan Oschinski gab als 2. Vorsitzender der Nordthüringer Wirtschaftjunioren einen kurzen Überblick über Struktur, Inhalte und Ziele seines Vereins. Neben der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung der Jungunternehmer untereinander ist den Wirtschaftjunioren auch die Unterstützung von künftigen Nachwuchskräften enorm wichtig. Einige Aktivitäten, beispielsweise das Programm „JugendUnternimmt“, sind dabei insbesondere auf Schülerinnen und Schüler zugeschnitten.

Schulleiter Ralf-Gerhard Köthe unterstrich, dass „für die Schule gute und dauerhafte Partnerschaften sehr wichtig sind. Was läge da näher, als auf die hiesige Region zurückzugreifen.“ Zumal er immer erfreut ist, wenn die Leitung des einen oder anderen jungen Unternehmens in und um Nordhausen in den Händen ehemaliger Schüler liegt.

Seitens des Vorstandes vom Schulförderverein hob Sven Lutze hervor, dass das Engagement von Unterstützern des Vereins bzw. der Schule im nichtmateriellen Bereich ebenso wichtig ist wie die finanzielle Zuwendung. Finden sich, so wie bei diesem Arbeitstreffen, erste gemeinsame Anknüpfungspunkte, ist das die beste Voraussetzung für den Beginn einer guten Partnerschaft.

Im Ergebnis der Beratung wurde festgehalten, dass sich die Nordhäuser Wirtschaftsjunioren in einem ersten Schritt mit Informationen und Vorträgen einbringen wollen. Daran schließen sich das Bekanntmachen und Heranführen der Schülerinnen und Schüler an regionale Unternehmen an. Dabei soll es aber um mehr als klassische Betriebsbesichtigungen gehen.

„Unternehmerbiografien kennenlernen, aus denen unsere Schülerinnen und Schüler Vorbilder für sich ableiten. Oder die Funktionsweise eines Kopierers oder LCD-Bildschirms verstehen lernen. In solchen und vielen anderen Punkten können Partnerschaften zur Praxis mit Leben erfüllt werden“, resümierten die Teilnehmer des Gesprächs.
Autor: nnz

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