Amok am Gymnasium
Mittwoch, 09. Dezember 2009, 15:37 Uhr
In einem Nordhäuser Gymnasium ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Ein Schüler hatte mit einem Amoklauf gedroht und einen konkreten Termin benannt.
Wie die nnz erfahren hatte, sind im Humboldt-Gymnasium in der Nordhäuser Domstraße Schriftzüge entdeckt worden, die auf einen angekündigten Amoklauf eines Schülers schließen lassen. In der Jungen-Toilette stand an einer Wand "Ich werde Amok laufen - am Donnerstag". Daraufhin hatte die Schulleitung sofort alle notwendigen Maßnahmen ergriffen. Schulleiter Volker Vogt zur nnz: "Wir haben sofort die Schülersprecher informiert, die Kollegen unterrichtet und alles in die Wege geleitet, was in diesem Fall zu tun ist. Dafür gibt es in unserer Schule Handlungspläne." Informiert wurden unter anderen die Polizei und das Schulamt in Worbis.
Nach nnz-Informationen ist die Amok-Ankündigung von den Mitarbeiterinnen eines Reinigungsdienstes entdeckt worden, Teile der Schrift sollen abgewischt worden sein. Volker Vogt kündigte gegenüber der nnz an, dass es keine akute Bedrohungslage an der Schule gebe. Morgen werde der Unterricht ganz normal durchgeführt. "Wir verwandeln uns nicht in eine Festung", beschreibt Vogt die Situation im Gespräch mit der nnz. Wohl aber werden Sicherheitsmaßnahmen in die Wege geleitet, kündigte Polizeisprecher Thomas Soszynski gegenüber der nnz an und Schulleiter Vogt ergänzte, dass die Eltern sich nicht um ihre Kinder sorgen müssten. "So sicher wie heute und morgen wird unsere Schule wohl nicht mehr sein."
Sein größter Wunsch jedoch: "Hoffentlich erwischen wir den Verursacher!"
Autor: nnzWie die nnz erfahren hatte, sind im Humboldt-Gymnasium in der Nordhäuser Domstraße Schriftzüge entdeckt worden, die auf einen angekündigten Amoklauf eines Schülers schließen lassen. In der Jungen-Toilette stand an einer Wand "Ich werde Amok laufen - am Donnerstag". Daraufhin hatte die Schulleitung sofort alle notwendigen Maßnahmen ergriffen. Schulleiter Volker Vogt zur nnz: "Wir haben sofort die Schülersprecher informiert, die Kollegen unterrichtet und alles in die Wege geleitet, was in diesem Fall zu tun ist. Dafür gibt es in unserer Schule Handlungspläne." Informiert wurden unter anderen die Polizei und das Schulamt in Worbis.
Nach nnz-Informationen ist die Amok-Ankündigung von den Mitarbeiterinnen eines Reinigungsdienstes entdeckt worden, Teile der Schrift sollen abgewischt worden sein. Volker Vogt kündigte gegenüber der nnz an, dass es keine akute Bedrohungslage an der Schule gebe. Morgen werde der Unterricht ganz normal durchgeführt. "Wir verwandeln uns nicht in eine Festung", beschreibt Vogt die Situation im Gespräch mit der nnz. Wohl aber werden Sicherheitsmaßnahmen in die Wege geleitet, kündigte Polizeisprecher Thomas Soszynski gegenüber der nnz an und Schulleiter Vogt ergänzte, dass die Eltern sich nicht um ihre Kinder sorgen müssten. "So sicher wie heute und morgen wird unsere Schule wohl nicht mehr sein."
Sein größter Wunsch jedoch: "Hoffentlich erwischen wir den Verursacher!"


