Vor dem Abgrund
Freitag, 15. Januar 2010, 11:12 Uhr
Noch ein Schritt und dann war es das mit mehr als 100 Jahre Fußball-Tradition: Das Flaggschiff des Nordhäuser Fußball, Wacker Nordhausen, steuert auf die Klippen zu und der Wind weht immer heftiger...
In etwas mehr als einer Woche sollen die Mitglieder erneut zusammenkommen und: Sie sollen ein neues Präsidium wählen. Nun hat sich folgende Konstellation ergeben. Aus der Mannschaft und einigen Betreuern heraus soll es Bestrebungen gegeben haben, ein neues Präsidium zu installieren. Was da nicht alles geraunt wurde: Von Namen, über konkrete Forderungen einer neuen ersten Mannschaft bis hin zu Geldbeträgen.
In der zurückliegenden Mitgliederversammlung hat der amtierende Präsident Bernd Seidenstücker Namen genannt, auch auf der Homepage des Vereins kursierten die. Drei der Genannten sollen sich nicht bereit erklärt haben, im Präsidium des Vereins mitzuwirken. Jens Eisenschmidt hat das über die nnz öffentlich getan, die anderen beiden (Nico Kleofas und Gerald Emde) sollen gestern telefonisch abgesagt haben.
Das ist der Stand der Dinge. Nun kann es schon sein, das dieser Zustand bewusst vom Präsidium, in Person Bernd Seidenstücker, gewollt war. Warum hat er offiziell die Namen genannt. Das ist wie in der Politik, wer zu schnell bei der Sache ist, der ist verbrannt oder andere erledigen die mediale Demontage und nennen die Namen. Oder der Frust über die Hinter-dem-Rücken-Aktivitäten war dermaßen groß, dass alles einfach mal raus musste.
Gestern also beschloss das Präsidium, den Ehrenrat des Vereins und weitere aktive Persönlichkeiten zu einer Gesprächsrunde einzuladen, um Kandidaten zu finden und die in der Mitgliederversammlung entstandene Situation im Interesse des Vereins zu lösen. Das bisherige Präsidium führt bis zum Wahltermin die Geschäfte fort.
Autor: nnzIn etwas mehr als einer Woche sollen die Mitglieder erneut zusammenkommen und: Sie sollen ein neues Präsidium wählen. Nun hat sich folgende Konstellation ergeben. Aus der Mannschaft und einigen Betreuern heraus soll es Bestrebungen gegeben haben, ein neues Präsidium zu installieren. Was da nicht alles geraunt wurde: Von Namen, über konkrete Forderungen einer neuen ersten Mannschaft bis hin zu Geldbeträgen.
In der zurückliegenden Mitgliederversammlung hat der amtierende Präsident Bernd Seidenstücker Namen genannt, auch auf der Homepage des Vereins kursierten die. Drei der Genannten sollen sich nicht bereit erklärt haben, im Präsidium des Vereins mitzuwirken. Jens Eisenschmidt hat das über die nnz öffentlich getan, die anderen beiden (Nico Kleofas und Gerald Emde) sollen gestern telefonisch abgesagt haben.
Das ist der Stand der Dinge. Nun kann es schon sein, das dieser Zustand bewusst vom Präsidium, in Person Bernd Seidenstücker, gewollt war. Warum hat er offiziell die Namen genannt. Das ist wie in der Politik, wer zu schnell bei der Sache ist, der ist verbrannt oder andere erledigen die mediale Demontage und nennen die Namen. Oder der Frust über die Hinter-dem-Rücken-Aktivitäten war dermaßen groß, dass alles einfach mal raus musste.
Gestern also beschloss das Präsidium, den Ehrenrat des Vereins und weitere aktive Persönlichkeiten zu einer Gesprächsrunde einzuladen, um Kandidaten zu finden und die in der Mitgliederversammlung entstandene Situation im Interesse des Vereins zu lösen. Das bisherige Präsidium führt bis zum Wahltermin die Geschäfte fort.
