GAU noch verhindert
Donnerstag, 29. Juli 2010, 14:19 Uhr
Die überregionalen Medien berichteten von einem Hacker-Angriff auf die Internetseiten der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Noch stärker betroffen als Buchenwald waren jedoch die Seiten der Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Die nnz sprach mit dem Gedenkstättenleiter...
Nach dem virtuellen Angriff existierte die Internetpräsentation der Nordhäuser Gedenkstätte quasi nicht mehr. Sie war komplett gelöscht worden. Wer Tage zuvor über www.dora.de auf die Seiten wollte, der wurde auf die Seite der Stiftung geführt, anschließend konnte zwischen den beiden Gedenkstätten gewählt werden.
"Wir haben als erste Maßnahme unsere Uralt-Seiten mit Stand 2002 aufgeschaltet, um so wenigstens wieder im Internet präsent zu sein", berichtet Jens-Christian Wagner der nnz. Der Gedenkstättenleiter ist bei aller politischen Brisanz des Hacker-Angriffs noch froh, dass es nicht zum Daten-GAU kam. "Die Hacker haben es nicht geschafft, in unser Intranet einzudringen, dort wäre das die Forschungsarbeit vernichtet worden."
Wagner geht gegenüber der nnz davon aus, dass spätestens morgen früh wieder alle Daten verfügbar sind. Mehr noch, denn mitunter spielt auch der Zufall eine Rolle. "Wir hatten sowieso einen kompletten Relaunch unserer Seiten vor. Gestern ist der fertig geworden. So können wir ab morgen die neuen Daten allen interessierten Nutzern zur Verfügung stellen."
Unbekannte veränderten am Mittwochmorgen das Stiftungsportal. www.buchenwald.de. Es wurde auf eine Seite von Holocaust-Leugnern umgeleitet. www.dora. de ist gelöscht worden. Die Angreifer hinterließen Sätze wie Brown is beautifull und Wir kommen wieder ....
Autor: nnzNach dem virtuellen Angriff existierte die Internetpräsentation der Nordhäuser Gedenkstätte quasi nicht mehr. Sie war komplett gelöscht worden. Wer Tage zuvor über www.dora.de auf die Seiten wollte, der wurde auf die Seite der Stiftung geführt, anschließend konnte zwischen den beiden Gedenkstätten gewählt werden.
"Wir haben als erste Maßnahme unsere Uralt-Seiten mit Stand 2002 aufgeschaltet, um so wenigstens wieder im Internet präsent zu sein", berichtet Jens-Christian Wagner der nnz. Der Gedenkstättenleiter ist bei aller politischen Brisanz des Hacker-Angriffs noch froh, dass es nicht zum Daten-GAU kam. "Die Hacker haben es nicht geschafft, in unser Intranet einzudringen, dort wäre das die Forschungsarbeit vernichtet worden."
Wagner geht gegenüber der nnz davon aus, dass spätestens morgen früh wieder alle Daten verfügbar sind. Mehr noch, denn mitunter spielt auch der Zufall eine Rolle. "Wir hatten sowieso einen kompletten Relaunch unserer Seiten vor. Gestern ist der fertig geworden. So können wir ab morgen die neuen Daten allen interessierten Nutzern zur Verfügung stellen."
Unbekannte veränderten am Mittwochmorgen das Stiftungsportal. www.buchenwald.de. Es wurde auf eine Seite von Holocaust-Leugnern umgeleitet. www.dora. de ist gelöscht worden. Die Angreifer hinterließen Sätze wie Brown is beautifull und Wir kommen wieder ....
