Mitteldorf schämt sich
Donnerstag, 29. Juli 2010, 17:08 Uhr
Die nnz hatte heute über die Hacker-Angriffe unter anderem auf die Internetseite der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora berichtet. Dazu gibt es ein Statement aus der Politik...
In meinem Urlaub in Griechenland muss ich über die hiesigen Medien erfahren, dass offenbar Neonazis durch ihre Angriffe auf die Internetseiten der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora das Ansehen unseres Bundeslandes Thüringen beschädigt, die Opfer der NS-Diktatur verhöhnt haben, in dem sie gefährlich den Inhalt der Seiten verfälscht, oder komplett auf antisemitischen Seiten umgeleitet haben. Ich erwarte eine Untersuchung und Bestrafung der Täter. Verantwortlich für die Untersuchung sollten Staatsschutz und BKA sein, schreibt die Nordhäuser Landtagsabgeordnete der Linke, Birgit Keller der nnz.
Ähnlich äußert sich Matthias Mitteldorf: Vor mehr als einem Jahr, damals noch als Beigeordneter der Stadt, habe ich eindringlich vor dem Einzug der NPD in Stadtrat und Kreistag gewarnt. Jetzt sind die Nazis da. Offenbar wittern jetzt die Hinterbänkler Morgenluft. Wer auf den Seiten schrieb: ,brown is beautifull` oder ´Wir kommen wieder….`passt genau in das Schema! Auch das ist eine Schändung einer Gedenkstätte. Das gehört bestraft! Zum Glück konnte die Forschungsarbeit im Intranet der Gedenkstätte Dora erhalten bleiben.
Allein die Seite der Gedenkstätte Buchenwald wird durchschnittlich aus aller Welt 8000 mal täglich angeklickt. "Wenn diese Verbrecher nicht dingfest gemacht werden, welchen Eindruck macht dann unser Bundesland, die ganze BRD über Orte, die viele Staaten der Welt, neben Auschwitz, als Gedenkort gegen Faschismus und Krieg ehren, den großartiger Weise schon ein Präsident der USA besuchte. Wieder kann man sich hier in Nordhausen als Antifaschist nur schämen, so Mitteldorf weiter.
Autor: nnzIn meinem Urlaub in Griechenland muss ich über die hiesigen Medien erfahren, dass offenbar Neonazis durch ihre Angriffe auf die Internetseiten der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora das Ansehen unseres Bundeslandes Thüringen beschädigt, die Opfer der NS-Diktatur verhöhnt haben, in dem sie gefährlich den Inhalt der Seiten verfälscht, oder komplett auf antisemitischen Seiten umgeleitet haben. Ich erwarte eine Untersuchung und Bestrafung der Täter. Verantwortlich für die Untersuchung sollten Staatsschutz und BKA sein, schreibt die Nordhäuser Landtagsabgeordnete der Linke, Birgit Keller der nnz.
Ähnlich äußert sich Matthias Mitteldorf: Vor mehr als einem Jahr, damals noch als Beigeordneter der Stadt, habe ich eindringlich vor dem Einzug der NPD in Stadtrat und Kreistag gewarnt. Jetzt sind die Nazis da. Offenbar wittern jetzt die Hinterbänkler Morgenluft. Wer auf den Seiten schrieb: ,brown is beautifull` oder ´Wir kommen wieder….`passt genau in das Schema! Auch das ist eine Schändung einer Gedenkstätte. Das gehört bestraft! Zum Glück konnte die Forschungsarbeit im Intranet der Gedenkstätte Dora erhalten bleiben.
Allein die Seite der Gedenkstätte Buchenwald wird durchschnittlich aus aller Welt 8000 mal täglich angeklickt. "Wenn diese Verbrecher nicht dingfest gemacht werden, welchen Eindruck macht dann unser Bundesland, die ganze BRD über Orte, die viele Staaten der Welt, neben Auschwitz, als Gedenkort gegen Faschismus und Krieg ehren, den großartiger Weise schon ein Präsident der USA besuchte. Wieder kann man sich hier in Nordhausen als Antifaschist nur schämen, so Mitteldorf weiter.
