Es war einmal...
Dienstag, 31. August 2010, 18:37 Uhr
Es gab da mal einen Ort bei Nentzelsrode, der wurde auch als Innovationszentrum benannt. Momentan mutiert die Deponie eher zur Problemzone für den Landkreis Nordhausen.
Die nnz hat bereits ausführlich über die Probleme berichtet, auch über die Probleme der dort vorhandenen Technik von Remondis, respektive der Kugelmühle. In der nnz hatte Remondis-Geschäfsführer Zipfel noch beteuert, dass die Kugelmühle nur einer Reparatur bedürfe.
Das sei so nicht richtig. Bereits Anfang dieses Jahres habe Remondis erklärt, die Kugelmühle stillzulegen, sagte heute Landrat Joachim Claus (CDU). Es würden zu hohen Energie- und Wartungskosten auftreten. Der Änderung des Remondis-Konzeptes hatte der Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) zugestimmt. Also wurde mit Remondis verhandelt. Der Entsorgungsgigant soll entweder einmalig 3,9 Millionen Euro oder zehn Jahre lang jeweils 450.000 Euro zahlen, da es keinen biologischen Abfall mehr geben werde.
Der anfallende Bio-Tonnen-Müll aus unserem Landkreis wird nicht bei Nordhausen, sondern vor den Toren Halles verarbeitet. Grund ist, dass die einst super-modernen und hochwissenschaftlichen Anlagen nach einigen Jahren komplett verschlissen sind. Auch über die Probleme des einstigen Universums der biologischen Abfallverwertung, kurz TVN genannt, hatte die nnz berichtet. Und: Remondis will nun den kompletten Restabfall in Stassfurt verbrennen.
Dagmar Becker (SPD) berichtete, dass der Umweltausschuss des Kreistages sich mit der Problematik befasst hatte und bat um Zustimmung als Verhandlungsoption mit Remondis, früher Rethmann. Klaus Hummitzsch (LINKE) merkte an, dass es in den vergangenen Jahren viele Sitzungen mit flammenden Reden (Gisela Hartmann) zum Abfallwirtschaftszentrum in diesem Gremium gegeben habe. Nun aber würden die Probleme auf dem Tisch liegen. Hat das Zentrum denn überhaupt noch eine Perspektive, so die Frage von Hummitzsch. Landrat Joachim Claus (CDU) sieht eine Chance der Weiterentwicklung der Deponie.
Letztlich votierte der Kreistag mehrheitlich für die Beschlussvorlage, die nun Verhandlungen mit dem Entsorgungsgiganten möglich macht.
Autor: nnzDie nnz hat bereits ausführlich über die Probleme berichtet, auch über die Probleme der dort vorhandenen Technik von Remondis, respektive der Kugelmühle. In der nnz hatte Remondis-Geschäfsführer Zipfel noch beteuert, dass die Kugelmühle nur einer Reparatur bedürfe.
Das sei so nicht richtig. Bereits Anfang dieses Jahres habe Remondis erklärt, die Kugelmühle stillzulegen, sagte heute Landrat Joachim Claus (CDU). Es würden zu hohen Energie- und Wartungskosten auftreten. Der Änderung des Remondis-Konzeptes hatte der Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) zugestimmt. Also wurde mit Remondis verhandelt. Der Entsorgungsgigant soll entweder einmalig 3,9 Millionen Euro oder zehn Jahre lang jeweils 450.000 Euro zahlen, da es keinen biologischen Abfall mehr geben werde.
Der anfallende Bio-Tonnen-Müll aus unserem Landkreis wird nicht bei Nordhausen, sondern vor den Toren Halles verarbeitet. Grund ist, dass die einst super-modernen und hochwissenschaftlichen Anlagen nach einigen Jahren komplett verschlissen sind. Auch über die Probleme des einstigen Universums der biologischen Abfallverwertung, kurz TVN genannt, hatte die nnz berichtet. Und: Remondis will nun den kompletten Restabfall in Stassfurt verbrennen.
Dagmar Becker (SPD) berichtete, dass der Umweltausschuss des Kreistages sich mit der Problematik befasst hatte und bat um Zustimmung als Verhandlungsoption mit Remondis, früher Rethmann. Klaus Hummitzsch (LINKE) merkte an, dass es in den vergangenen Jahren viele Sitzungen mit flammenden Reden (Gisela Hartmann) zum Abfallwirtschaftszentrum in diesem Gremium gegeben habe. Nun aber würden die Probleme auf dem Tisch liegen. Hat das Zentrum denn überhaupt noch eine Perspektive, so die Frage von Hummitzsch. Landrat Joachim Claus (CDU) sieht eine Chance der Weiterentwicklung der Deponie.
Letztlich votierte der Kreistag mehrheitlich für die Beschlussvorlage, die nun Verhandlungen mit dem Entsorgungsgiganten möglich macht.
