Abbruch bei Abbrüchen
Mittwoch, 08. September 2010, 10:41 Uhr
Es gibt weniger Schwangerschaftsabbrüche in Thüringen. Das haben die Statistiker des Landes jetzt festgestellt und wir haben die exakten Zahlen für Sie...
In Thüringen wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres 1 918 Schwangerschaften vorzeitig beendet. Dies entsprach nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik einem Rückgang um 5,7 Prozent (- 115) gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. In Deutschland wurden 57 232 Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. Das war in etwa die Zahl vom ersten Halbjahr 2009 mit 57 200 Abbrüchen.
Von den 1 918 Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführten, waren 1 878 Frauen (97,9 Prozent) Thüringerinnen. Weitere 40 Frauen hatten ihren Wohnsitz in einem anderen Bundesland.
Von den 1 878 Thüringer Frauen waren knapp drei Viertel (73,2 Prozent bzw. 1 375 Frauen) im Alter zwischen 18 und 34 Jahren. Der Anteil der unter 18-Jährigen betrug 3,2 Prozent (60 Frauen) und hat sich im Vergleich zum 1. Halbjahr 2009 mit 4,0 Prozent (80 Frauen) verringert.
1 842 (98,1 Prozent) Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Eine medizinische Indikation lag bei den übrigen 36 Fällen vor. Die meisten Abbrüche (1 210 bzw. 64,4 Prozent) wurden mit der Absaugmethode (Vakuumaspiration) durchgeführt, das Mittel Mifegyne wurde bei rund einem Viertel der Frauen (456 bzw. 24,3 Prozent) eingesetzt.
Die Thüringer Frauen ließen diese Eingriffe überwiegend ambulant durchführen. Von den 1 844 ambulanten Eingriffen wurden 1 003 Abbrüche in einer gynäkologischen Praxis und 841 in einem Krankenhaus durchgeführt.
Knapp ein Drittel der Frauen (569 bzw. 30,3 Prozent) hatte vor dem Abbruch noch kein Kind geboren, ein Drittel (626 bzw. 33,3 Prozent) hatte bereits ein Kind und rund ein Viertel (493 bzw. 26,3 Prozent) zwei Kinder.
Autor: nnzIn Thüringen wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres 1 918 Schwangerschaften vorzeitig beendet. Dies entsprach nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik einem Rückgang um 5,7 Prozent (- 115) gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. In Deutschland wurden 57 232 Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. Das war in etwa die Zahl vom ersten Halbjahr 2009 mit 57 200 Abbrüchen.
Von den 1 918 Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführten, waren 1 878 Frauen (97,9 Prozent) Thüringerinnen. Weitere 40 Frauen hatten ihren Wohnsitz in einem anderen Bundesland.
Von den 1 878 Thüringer Frauen waren knapp drei Viertel (73,2 Prozent bzw. 1 375 Frauen) im Alter zwischen 18 und 34 Jahren. Der Anteil der unter 18-Jährigen betrug 3,2 Prozent (60 Frauen) und hat sich im Vergleich zum 1. Halbjahr 2009 mit 4,0 Prozent (80 Frauen) verringert.
1 842 (98,1 Prozent) Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Eine medizinische Indikation lag bei den übrigen 36 Fällen vor. Die meisten Abbrüche (1 210 bzw. 64,4 Prozent) wurden mit der Absaugmethode (Vakuumaspiration) durchgeführt, das Mittel Mifegyne wurde bei rund einem Viertel der Frauen (456 bzw. 24,3 Prozent) eingesetzt.
Die Thüringer Frauen ließen diese Eingriffe überwiegend ambulant durchführen. Von den 1 844 ambulanten Eingriffen wurden 1 003 Abbrüche in einer gynäkologischen Praxis und 841 in einem Krankenhaus durchgeführt.
Knapp ein Drittel der Frauen (569 bzw. 30,3 Prozent) hatte vor dem Abbruch noch kein Kind geboren, ein Drittel (626 bzw. 33,3 Prozent) hatte bereits ein Kind und rund ein Viertel (493 bzw. 26,3 Prozent) zwei Kinder.
