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Erfolgreich in der Forschung

Mittwoch, 22. September 2010, 17:02 Uhr
Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, Jochen Staschewski, konnte sich anlässlich seines heutigen Besuches von der Leistungsfähigkeit der Fachhochschule Nordhausen überzeugen. Hier die Einzelheiten der politischen Stippvisite...

Gruppenbild (Foto: FHN) Gruppenbild (Foto: FHN)
Von links: Prof. Vollmer, Prof. Fischer, Prof. Tilp, Bürgermeister Jendricke, Prof. Schade-Dannewitz, Staatssekretär Staschewski, Prof. Wesselak,
Prof. Wagner, Dr. Hans-Helmut Große, Dr. Genske


Der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Jörg Wagner, erläuterte seinem Gast die erfolgreiche Entwicklung der Hochschule und bot die Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Fachkräfteausbildung an. In der Folge stand ein Besuch des hochschuleigenen AUGUST-KRAMER-INSTITUTs an, wo sich der Staatssekretär insbesondere die vom TMWAT geförderten Projekte ansah.

So stellte Frau Prof. Dr.-Ing. Sylvia Schade-Dannewitz ihr Forschungsprojekt "Pressbohrmethode" vor. Mit Hilfe dieses Patents, welches zusammen mit der MAB-Mönnich in Niedersachswerfen entwickelt wurde, konnte die bisherige Praxis der Probenahme von Sekundärrohstoffen mit dem Ziel der Energiegewinnung revolutioniert werden. Die Vorhersage der Zusammensetzung der Sekundärrohstoffe ist wesentlich genauer als bei konventionellen Verfahren, so Schade-Dannewitz.

Prof. Dr. Gerd-Rainer Vollmer stellte die Forschungsprojekte auf dem Gebiet Biogas vor. So konnte durch die tatkräftige Förderung des TMWAT ein Biogas-Forschungsreaktor an der Fachhochschule Nordhausen aufgebaut werden, der in mehreren Projekten in Zusammenarbeit mit der Industrie eingesetzt wird.

Der neu aufzubauende Potenzialatlas "Erneuerbare Energien" wird von der Fachhochschule Nordhausen erstellt. Prof. Dr.-Ing. Joachim Fischer und Dr. Dieter Genske stellten die Untersuchungsziele vor und betonten, dass mit diesem Potenzialatlas die Thüringer Landesregierung ein wichtiges Instrument an die Hand bekommt, um künftige energiepolitische Weichenstellungen besser theoretisch fundiert zu treffen.

Staatssekretär Staschewski zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der Hochschule und betont, mit der Fachhochschule Nordhausen intensiv zusammenarbeiten zu wollen. Dies gilt insbesondere auch bei der Ausbildung akademischer Fachkräfte, der Ansiedlung von Investoren und der Forschungsprogramme.
Autor: nnz

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