nnz-Forum: Verhöhnung
Montag, 27. September 2010, 07:14 Uhr
Um fünf Euro sollen die Regelsätze für Hartz-IV-Empfänger erhöht werden. Das empfindet ein nnz-Leser als Verhöhnung...
Die Erhöhung der Hartz IV Sätze für Erwachsene sind eine Verhöhnung der Betroffenen von unglaublichem Ausmass. Nachdem es schon ein unglaubliches Gezerre über die Diskussion war, wird der Gesetzentwurf wohl wieder in den Ausschüssen landen und dann wieder vor dem BVG. Dort wähnen sich CDU/FDP-Regierung auf der sicherern Seite, vor wem? Vor den berechtigten Ansprüchen der sozial Benachteiligten? Mit den nun geplanten 364 Euro als menschenwürdig zu leben kann nur jemand äußern der es noch nie mußte.
Aber es ist wie überall in diesem Staate - Kinder haben keine Lobby, die Gesundheitsreform ist krank schon an der Wurzel, Arme haben keine Chancen. Menschen, privat oder organisiert, die sich gegen dieses Unrecht engagieren sind nicht gewollt. Ich bin heute schon gespannt welche Wahlgeschenke bei den nächsten Bundestagswahlen geschnürt werden, weil man die "reich" beschenkten Hartz IV-ler wegen ihrer Stimme braucht. Wenn man die Unternehmen auf den Wahlspendenlisten liest kann man getrost sagen: nur gut das die Milliardengeschenke an die Wirtschaft gut angelegt worden sind.
Da sind Boni´s für Pleitebanken und Millionenspenden immer gut ausgegebenes oder empfangenes Geld. Zwar nicht für die die es bräuchten, aber es hieß schon einmal in Deutschland: "Wer arm ist darf früher sterben." auf dem besten Wege dorthin sind wir. Es bleibt zu hoffen das die Bürger des Landes dies nicht vergessen ... das der Staat eine Verpflichtung gegenüber seinen Bürgern hat. Der Staat selbst, in Form seiner Regierung und Lobbyisten mißachtet diese Verantwortung auf das schändlichste.
Jens Lepak, Fraktionsvorsitzender, DIE LINKE Bleicherode
Die Erhöhung der Hartz IV Sätze für Erwachsene sind eine Verhöhnung der Betroffenen von unglaublichem Ausmass. Nachdem es schon ein unglaubliches Gezerre über die Diskussion war, wird der Gesetzentwurf wohl wieder in den Ausschüssen landen und dann wieder vor dem BVG. Dort wähnen sich CDU/FDP-Regierung auf der sicherern Seite, vor wem? Vor den berechtigten Ansprüchen der sozial Benachteiligten? Mit den nun geplanten 364 Euro als menschenwürdig zu leben kann nur jemand äußern der es noch nie mußte.
Aber es ist wie überall in diesem Staate - Kinder haben keine Lobby, die Gesundheitsreform ist krank schon an der Wurzel, Arme haben keine Chancen. Menschen, privat oder organisiert, die sich gegen dieses Unrecht engagieren sind nicht gewollt. Ich bin heute schon gespannt welche Wahlgeschenke bei den nächsten Bundestagswahlen geschnürt werden, weil man die "reich" beschenkten Hartz IV-ler wegen ihrer Stimme braucht. Wenn man die Unternehmen auf den Wahlspendenlisten liest kann man getrost sagen: nur gut das die Milliardengeschenke an die Wirtschaft gut angelegt worden sind.
Da sind Boni´s für Pleitebanken und Millionenspenden immer gut ausgegebenes oder empfangenes Geld. Zwar nicht für die die es bräuchten, aber es hieß schon einmal in Deutschland: "Wer arm ist darf früher sterben." auf dem besten Wege dorthin sind wir. Es bleibt zu hoffen das die Bürger des Landes dies nicht vergessen ... das der Staat eine Verpflichtung gegenüber seinen Bürgern hat. Der Staat selbst, in Form seiner Regierung und Lobbyisten mißachtet diese Verantwortung auf das schändlichste.
Jens Lepak, Fraktionsvorsitzender, DIE LINKE Bleicherode
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
