Kehrtwende gefordert
Montag, 04. Oktober 2010, 18:09 Uhr
Ab Mittwoch wird im Thüringer Landtag über die Förderung von Schulen in freier Trägerschaft diskutiert. Für Landtagsabgeordnete Franka Hitzing (FDP) kann es nur einen Weg geben - eine Kehrtwende...
Aus Anlass einer heutigen Pressekonferenz des Arbeitskreises freier Schulträger (siehe nnz von heute) erneuerte die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, Franka Hitzing, ihre Forderung nach einer finanziellen Gleichbehandlung der staatlichen und der Schulen in freier Trägerschaft: "Die Schulen in freier Trägerschaft stehen jedem Schüler offen. Das muss auch morgen noch gewährleistet sein. Deshalb wird die FDP-Fraktion es nicht zulassen, dass künftig allein der Geldbeutel der Eltern darüber entscheidet, welche Schule ihre Kinder besuchen dürfen und welche nicht. Deshalb fordere ich Herrn Minister Matschie zu einer Kehrwende auf und seine Finger endlich vom Geldhahn zu lassen."
Hitzing erklärte weiter, die Schulen in freier Trägerschaft sind in den vergangenen 20 Jahren zu einer wichtigen Stütze der Bildungslandschaft Thüringens geworden. Es kann nicht sein, dass die Bildungspolitik plötzlich nur noch von sozialdemokratischer Kurzsichtigkeit regiert wird."Gerade die Schulen in freier Trägerschaft sind innovativ und arbeiten mit neuen Ideen. Sie animieren auch die staatlichen Schulen zu einem neuen Denken in der Unterrichtsgestaltung. Deshalb wäre es verantwortungslos, diesen innovativen Schwung ideologisch motiviert abzuwürgen", stellte Hitzing abschließend fest.
Autor: nnzAus Anlass einer heutigen Pressekonferenz des Arbeitskreises freier Schulträger (siehe nnz von heute) erneuerte die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, Franka Hitzing, ihre Forderung nach einer finanziellen Gleichbehandlung der staatlichen und der Schulen in freier Trägerschaft: "Die Schulen in freier Trägerschaft stehen jedem Schüler offen. Das muss auch morgen noch gewährleistet sein. Deshalb wird die FDP-Fraktion es nicht zulassen, dass künftig allein der Geldbeutel der Eltern darüber entscheidet, welche Schule ihre Kinder besuchen dürfen und welche nicht. Deshalb fordere ich Herrn Minister Matschie zu einer Kehrwende auf und seine Finger endlich vom Geldhahn zu lassen."
Hitzing erklärte weiter, die Schulen in freier Trägerschaft sind in den vergangenen 20 Jahren zu einer wichtigen Stütze der Bildungslandschaft Thüringens geworden. Es kann nicht sein, dass die Bildungspolitik plötzlich nur noch von sozialdemokratischer Kurzsichtigkeit regiert wird."Gerade die Schulen in freier Trägerschaft sind innovativ und arbeiten mit neuen Ideen. Sie animieren auch die staatlichen Schulen zu einem neuen Denken in der Unterrichtsgestaltung. Deshalb wäre es verantwortungslos, diesen innovativen Schwung ideologisch motiviert abzuwürgen", stellte Hitzing abschließend fest.
