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Handballer eine Runde weiter

Sonntag, 10. Oktober 2010, 19:16 Uhr
In einem Spiel ohne besondere Höhepunkte wurden die NSV Handballer ihrer Favoritenrolle gegen Goldbach/Hochheim II gerecht. Dass Pokalspiele eigene Gesetzte haben, wurde auch in dieser Begegnung deutlich. Ein Bericht von Frank Ollech...


Der erste Treffer, ein verwandelter Strafwurf, sollte die letztmalige Führung der Nessetaler in dieser Begegnung bleiben. Obwohl sie kämpferisch und stellenweise auch spielerisch zu gefallen wussten, standen sie früh auf verlorenen Posten. Das sich der Klassenunterschied nicht schon in der ersten Halbzeit durchsetzte war einzig das Verdienst der Gastgeber.

So dauerte es vier Spielminuten ehe Steffan Fuhrmann die Führung zum 2:1 erzielte. Nach weiteren drei Minuten war es Thomas Riemekasten der das 3:1 durch einen verwandelten Konter markierte. Die Kontertore stachen während der gesamten Spielzeit wie Nadelstiche. Aber auch hier wurde schon früh deutlich das der NSV an diesem Tag zu viele Chancen ungenutzt lässt.

Im Angriff zu verspielt und in der Abwehr zu zögerlich. Allein drei von vier Treffern der Gäste konnten diese über die rechte Abwehrseite erzielen. Die Spieler beider Mannschaften machten sich auf ihren jeweiligen Torhüter gegenüber ein Denkmal zu setzten. Diese standen ab dem 7:5, erzielt von Matthias Thiele, im Fokus der Begegnung. Anfänglich profitierten die Gäste mit ihrem Keeper Bernd Hübner davon. Die Hausherren ließen die notwenige Ernsthaftigkeit vermissen. So brachten sie den Gegner wieder ins Spiel und der bedankte sich in der 25. Spielminute mit dem 13:13 Ausgleich.

Auch das 14:13, erzielt in Unterzahl, beeindruckte die Gäste nicht, sie konterten zum 14:14. Das war für NSV Keeper Kai Näther dann doch zu viel. Da er sich auf seine Vorderleute an diesem Tag nicht unbedingt verlassen konnte nahm er das Heft in die Hand. So kam es in den verbleibenden fünf Spielminuten zu einem wahren Schlussspurt, den der NSV mit 4:1 gewann und zur mageren 18:15 Halbzeitführung nutzen konnte.

Auch die zweiten 30 Spielminuten kamen über das Qualitätssiegel Mittelmäßig nicht hinaus. Die Nordhäuser spielten und konnten auch ansatzweise überzeugen, leider waren diese Szenen Mangelware. Sie brauchten sich ja auch keine Sorgen machen. Schließlich hatten sie mit Kai Näther den besten Spieler auf dem Parkett. Er allein sorgte mit seine Paraden dafür das der Vorsprung in der 42 Minute auf 6 (26:20) und in der 51. Minute auf 10 Treffer (30:20) anwuchs.

Den Schlussspurt überließen die Südharzer dann großzügig den Gästen. Beim Strand von 32:25 erlösten die guten Schiedsrichter aus Eisenach beide Mannschaften. Eine Runde weiter, mehr stand nicht auf dem Plan und das Ziel wurde erreicht. Die NSV Spieler taten in dieser Begegnung nur das notwenigste.

Näther Kay/ Fuhrmann Steffan 6/ Christian Müller 5/Pascal Eisentopf 1/Riemekasten Thomas 7/ Stritzel Martin/ Kreutz Sebastian 1/ Flötling Christian 3/ Thiele Matthias 3/ Spieß Michael 1/ Effenberger Marcel 1/ Elster Andre 2/ Marco Holznagel 2
Frank Ollech
Autor: nnz

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