Nordhausen ist "drin"
Freitag, 15. Oktober 2010, 13:46 Uhr
Nordhausen wird morgen in den Bund der Lutherstädte aufgenommen. Die Aufnahme findet im Heidelberger Rathaus statt.
Dort tagen die bisher 15 Lutherstädte, um den Preis Das unerschrockene Wort zu vergeben. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) wird die Berufung in den Bund entgegen nehmen. Insbesondere Wittenberg und Halle hätten die Aufnahme Nordhausens in diesen Bund befürwortet, so Frau Rinke.
Weiter sagte Rinke, sie sei stolz auf die Berufung, da damit Nordhausens Rolle in der Reformation stärker in das Licht der Öffentlichkeit gerückt werde. Schließlich war Nordhausen die erste Stadt, die sich offiziell per Ratsbeschluss der Reformation angeschlossen hat. Leider seinen durch die Zerstörungen im 2. Weltkrieg zahlreiche bauliche Zeugnisse der Reformation verloren gegangen. Aber dass selbst in 40 Jahren DDR das Martini-Fest eines der wichtigsten Feste der Stadt war und es jetzt immer noch ist, zeigt, wie gegenwärtig die reformatorische Tradition war und ist, so die Oberbürgermeisterin.
Mit der Einrichtung des neuen stadthistorischen Museums im Gebäude der Flohburg werde die Rolle der Reformation in Nordhausen noch einmal deutlich herausgestellt und dokumentiert. Darüber hinaus werde sich Nordhausen mit einem eigenen Programm an der Reformationsdekade beteiligen.
Autor: nnzDort tagen die bisher 15 Lutherstädte, um den Preis Das unerschrockene Wort zu vergeben. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) wird die Berufung in den Bund entgegen nehmen. Insbesondere Wittenberg und Halle hätten die Aufnahme Nordhausens in diesen Bund befürwortet, so Frau Rinke.
Weiter sagte Rinke, sie sei stolz auf die Berufung, da damit Nordhausens Rolle in der Reformation stärker in das Licht der Öffentlichkeit gerückt werde. Schließlich war Nordhausen die erste Stadt, die sich offiziell per Ratsbeschluss der Reformation angeschlossen hat. Leider seinen durch die Zerstörungen im 2. Weltkrieg zahlreiche bauliche Zeugnisse der Reformation verloren gegangen. Aber dass selbst in 40 Jahren DDR das Martini-Fest eines der wichtigsten Feste der Stadt war und es jetzt immer noch ist, zeigt, wie gegenwärtig die reformatorische Tradition war und ist, so die Oberbürgermeisterin.
Mit der Einrichtung des neuen stadthistorischen Museums im Gebäude der Flohburg werde die Rolle der Reformation in Nordhausen noch einmal deutlich herausgestellt und dokumentiert. Darüber hinaus werde sich Nordhausen mit einem eigenen Programm an der Reformationsdekade beteiligen.
