Ein wenig mehr kann es ruhig sein
Mittwoch, 12. Januar 2011, 15:55 Uhr
Was ist für den Erfolg eines Unternehmens am Markt wichtig? Die Antwort aus Sicht der HABAU-Unternehmensgruppe mit ihren Standorten in Heringen und Rudolstadt fällt da ziemlich eindeutig aus...
Neben motivierten Mitarbeitern sowie der permanenten Einhaltung selbst auferlegter Qualitäts- und Sicherheitsstandards ist es auch die leistungsgerechte Bezahlung der Mitarbeiter. Deshalb legt auch die Geschäftsführung der Unternehmensgruppe sehr großen Wert auf den Abschluss vonFirmentarifverträgen. Seit sechs Jahren gibt es einen solchen Firmentarifvertrag bei der HABAU Hoch- und Tiefbau GmbH und bereits seit zehn Jahren für die Belegschaft der Universalbeton Heringen GmbH & Co. KG (UBH).
Die Unternehmen in der Goldenen Aue verhandeln dabei direkt mit der IG Bau in Frankfurt am Main. Die Verträge tragen deshalb auch die Unterschriften von UBH- und HABAU-Geschäftsführer Roland Handrek auf der einen und dem Bundesvorsitzenden der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Klaus Wiesehügel auf der anderen Seite. Weitestgehend lehnen sich die Inhalte dieser Firmentarifverträge an die Konditionen der Rahmentarifverträge des Bauhauptgewerks bei der HABAU und des Rahmentarifvertrages Steine + Erden bei der UBH an.
Allerdings legen die Heringer Unternehmen viel Wert auf die Berücksichtigung einer leistungsabhängigen Komponente bei der Entlohnung der Mitarbeiter. Zufrieden mit dem Abschluss ist auch der Gewerkschaftssekretär der IG Bau, Olaf Wollert: Ich bin froh, dass wir bei der derzeitigen wirtschaftlichen Situation in der Baubranche zum Beispiel eine Lohnsteigerung von 1,6 Prozent erreichen konnten. Das zeigt uns, wie wichtig der HABAU-Gruppe in Heringen die Motivation ihrer Mitarbeiter ist.”
Die bislang ausgehandelten Verträge sowie viele gesetzliche Regelungen, wie zum Beispiel bei der Kurzarbeit, seien ein Garant dafür gewesen, dass die Unternehmensgruppe HABAU die Wirtschaftskrise überstanden habe, ohne Mitarbeiter entlassen zu müssen. Es befinden sich zwar momentan einige Mitarbeiter in Kurzarbeit, allerdings gehe ich davon aus, dass wir im Verlaufe dieses Jahres auch diese Phase hinter uns lassen können, konstatiert Geschäftsführer Roland Handrek.
An dieser Stelle würdigt Handrek die außerordentlich gute Zusammenarbeit mit der Nordhäuser Arbeitsagentur, die das Unternehmen unbürokratisch, schnell und effizient mit allen möglichen Arbeitsmarktinstrumenten unterstützt hatte. Eine solche Unterstützung wünscht sich der Geschäftsführer auch von der Politik. Sowohl der Landespolitik als auch von der kommunalen Politik. Ich habe den Eindruck, dass Neuansiedlungen in unserer Region wesentlich wohlwollender unterstützt werden, als die bestehenden Unternehmen, sagt Handrek.
In der HABAU-Unternehmensgruppe sind rund 400 Mitarbeiter beschäftigt. Deren Lohn und Gehalt sichert ebenso die Existenz von Familien, aber in einem nicht unerheblichen Maße auch die Existenz vieler kleiner Firmen im Umland. Das sind im Falle des Heringer Unternehmens gut und gerne bis 150 weitere Arbeitsplätze, die von der Schlosserei in der Nachbarschaft bis hin zu Speditionen oder bei Krandiensten zu finden sind.
Autor: nnzNeben motivierten Mitarbeitern sowie der permanenten Einhaltung selbst auferlegter Qualitäts- und Sicherheitsstandards ist es auch die leistungsgerechte Bezahlung der Mitarbeiter. Deshalb legt auch die Geschäftsführung der Unternehmensgruppe sehr großen Wert auf den Abschluss vonFirmentarifverträgen. Seit sechs Jahren gibt es einen solchen Firmentarifvertrag bei der HABAU Hoch- und Tiefbau GmbH und bereits seit zehn Jahren für die Belegschaft der Universalbeton Heringen GmbH & Co. KG (UBH).
Die Unternehmen in der Goldenen Aue verhandeln dabei direkt mit der IG Bau in Frankfurt am Main. Die Verträge tragen deshalb auch die Unterschriften von UBH- und HABAU-Geschäftsführer Roland Handrek auf der einen und dem Bundesvorsitzenden der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Klaus Wiesehügel auf der anderen Seite. Weitestgehend lehnen sich die Inhalte dieser Firmentarifverträge an die Konditionen der Rahmentarifverträge des Bauhauptgewerks bei der HABAU und des Rahmentarifvertrages Steine + Erden bei der UBH an.
Allerdings legen die Heringer Unternehmen viel Wert auf die Berücksichtigung einer leistungsabhängigen Komponente bei der Entlohnung der Mitarbeiter. Zufrieden mit dem Abschluss ist auch der Gewerkschaftssekretär der IG Bau, Olaf Wollert: Ich bin froh, dass wir bei der derzeitigen wirtschaftlichen Situation in der Baubranche zum Beispiel eine Lohnsteigerung von 1,6 Prozent erreichen konnten. Das zeigt uns, wie wichtig der HABAU-Gruppe in Heringen die Motivation ihrer Mitarbeiter ist.”
Die bislang ausgehandelten Verträge sowie viele gesetzliche Regelungen, wie zum Beispiel bei der Kurzarbeit, seien ein Garant dafür gewesen, dass die Unternehmensgruppe HABAU die Wirtschaftskrise überstanden habe, ohne Mitarbeiter entlassen zu müssen. Es befinden sich zwar momentan einige Mitarbeiter in Kurzarbeit, allerdings gehe ich davon aus, dass wir im Verlaufe dieses Jahres auch diese Phase hinter uns lassen können, konstatiert Geschäftsführer Roland Handrek.
An dieser Stelle würdigt Handrek die außerordentlich gute Zusammenarbeit mit der Nordhäuser Arbeitsagentur, die das Unternehmen unbürokratisch, schnell und effizient mit allen möglichen Arbeitsmarktinstrumenten unterstützt hatte. Eine solche Unterstützung wünscht sich der Geschäftsführer auch von der Politik. Sowohl der Landespolitik als auch von der kommunalen Politik. Ich habe den Eindruck, dass Neuansiedlungen in unserer Region wesentlich wohlwollender unterstützt werden, als die bestehenden Unternehmen, sagt Handrek.
In der HABAU-Unternehmensgruppe sind rund 400 Mitarbeiter beschäftigt. Deren Lohn und Gehalt sichert ebenso die Existenz von Familien, aber in einem nicht unerheblichen Maße auch die Existenz vieler kleiner Firmen im Umland. Das sind im Falle des Heringer Unternehmens gut und gerne bis 150 weitere Arbeitsplätze, die von der Schlosserei in der Nachbarschaft bis hin zu Speditionen oder bei Krandiensten zu finden sind.
