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Pipp gelingt Hattrick

Montag, 17. Januar 2011, 07:06 Uhr
Die Harzer Wölfe haben sich für die anstehenden Spitzenspiele in der Eishockey-Oberliga Nord erfolgreich warm geschossen. Gegen den Hamburger SV setzten sich Wölfe locker mit 8:2 durch und bleiben im heimischen Wurmbergstadion weiterhin unbesiegt. Vor rund 500 Zuschauern war Erik Pipp der erfolgreichste ESC-Schütze, er steuerte drei Treffer zum Sieg bei.

Dritter Treffen von Pipp (Foto: R. Koch) Dritter Treffen von Pipp (Foto: R. Koch)
Hattrick vervollständigt: ESC-Stürmer Erik Pipp (rechts, dunkel) bringt den Puck aus kurzer Distanz im HSV-Tor unter und markiert damit seinen dritten Treffer des Tages. Hamburgs Keeper Domenic Bartels ist geschlagen

Benjamin Schulz brachte die Harzer bereits in der dritten Minute in Führung. Danach taten sich die Wölfe gegen defensiv kompakt stehende Hanseaten allerdings lange schwer. „Hamburg hat das geschickt gemacht, uns im Angriff nach außen gedrängt, so dass wir fast nur Schüsse aus schlechten Winkeln nehmen konnten“, analysierte anschließend ESC-Spielertrainer John Noob. In Gefahr gerieten die Gastgeber aber zu keiner Zeit, da die Norddeutschen ihrerseits offensiv praktisch nicht in Erscheinung traten. So blieb es bis zur 17. Minute beim 1:0, ehe abermals Schulz den zweiten Treffer markierte.

Das Bild änderte sich im zweiten Abschnitt zunächst nicht. Der HSV kam durch Steffen Drewes, der einen Abpraller verwertete, zur Halbzeit sogar zum Anschlusstor. Der Gegentreffer schien die Wölfe aber nur aufgeweckt zu haben. Stefan Bilstein mit einem satten Schuss in den Winkel (32.) und Travis Whitehead (33.) bauten die Führung umgehend wieder aus. Pipp erzielte Sekunden vor der zweiten Drittelpause sogar noch das 5:1.

Im Schlussabschnitt machte wiederum Pipp nach bereits 33 Sekunden das halbe Dutzend voll. Benjamin Poppitz konnte für die Hamburger nochmals verkürzen (45.), im Schlussspurt schraubten die Wölfe das Ergebnis dann durch zwei Powerplay-Tore weiter nach oben. Zunächst traf John Noob (57.), dann komplettierte Pipp 120 Sekunden vor dem Ende seinen Hattrick.

„Es war nicht unser bestes Spiel, leider hat ein wenig der Rhythmus gefehlt. Dennoch haben wir die Punkte, das zählt. Unsere volle Konzentration gilt nun dem nächsten Wochenende mit den beiden wichtigen Spielen gegen Hannover und Adendorf“, sagte Noob nach Spielschluss. „Unser Kampfgeist hat gestimmt. Wir haben allerdings die Fehler, die die Braunlager gemacht haben, nicht ausgenutzt und uns selber letztlich zu viele Fehler erlaubt“, zog HSV-Coach Gerrit Grünberg als Fazit.
Robert Koch
Autor: nnz

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