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Klare Sache für US-Boys

Freitag, 21. Januar 2011, 21:09 Uhr
Wieder haben sie es geschafft – 2.000 Menschen hatten an diesem Freitagabend nichts anderes zu tun, als den Abend in der Nordhäuser Wiedigsburghalle zu verbringen. Kein Wunder, es wurde zum Energie-Indoor eingeladen. Die nnz war für Sie dabei...


Werner Hütcher, der Chef in der „Manege“, konnte bereits kurz nach 18 Uhr, als Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) den Wettkampf offiziell eröffnete, zufrieden sein. Die volle Halle war der Lohn der Mühen in den zurückliegenden Monaten. Blieben dann nur noch die Athleten, die um die begehrten Pokale und Prämien kämpften.

Schwanitz (Foto: J. Piper) Schwanitz (Foto: J. Piper)

Traditionell wurde das Indoor mit dem Wettkampf der Nachwuchstoßer eröffnet. Bei den Damen gewann Lena Urbaniak (LG Filstal/15,74) vor Kristin Zaumsegel (TUS Jena/15,48) und Anna Rüh (SC Neubrandenburg/15,34). Christian Jagusch vom SC Neubrandenburg kam mit 18,55 Meter auf den ersten Platz, gefolgt von Lukas Weißhai aus Österreich mit 18,53 Meter. Nur einen Zentimeter weniger kamen auf das Konto von Denis Lewke.

Eine neue Siegerin konnte sich bei der Damenkonkurrenz in die Liste eintragen. Das war Christina Schwanitz vom LV Thum mit 18,33 Meter. Sie distanzierte Josephine Terlecki mit 17,88 und Denise Hinrichs mit 17,81, die jedoch verletzungsbedingt aufgeben musste.

Cantwell (Foto: J. Piper) Cantwell (Foto: J. Piper)

Der Höhepunkt des sportlichen Abends war ganz klar die Männerkonkurrenz. Und da legten die Favoriten gleich im ersten Durchgang vor: Christian Cantwell mit 21,21 Meter, Reese Hoffa mit 20,99 Meter und Martin Cory mit 20,45. Die US-Boys führten klar nach dem Vorkampf das Feld an und vielleicht war das schon eine Vorentscheidung im inoffiziellen Länderkampf Deutschland gegen USA, denn nur Marco Schmidt kratzte mit 20,09 die entscheidende Marke an.

Siegerehrung (Foto: J. Piper) Siegerehrung (Foto: J. Piper)

Nach dem sechsten und letzten Durchgang konnte sich nur noch Ralf Bartels auf Platz 4 mit 20,28 Meter vorschieben. Der Länderkampf war eine klare Angelegenheit mit 3:0 für die USA. Es waren nicht die herausragenden Weiten in diesem Jahr, doch das Publikum war begeistert und feuerte die Athleten ganz stark an. Nicht nur die 2.000 Zuschauer hoffen deshalb auch auf eine 12. Auflage im kommenden Jahr.
Autor: nnz

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