nnz-Forum: Danke für geleistete Arbeit
Freitag, 11. Februar 2011, 07:04 Uhr
Über unterschiedliche Erfahrungen mit der Gewerkschaft und deren Mitgliedern berichtet ein Leser im Forum dieser Zeitung.
Seit 2007 bin ich Mitglied der IG-BAU, bis dahin habe ich die Arbeit, die von der Gewerkschaft geleistet wird, immer mit den Worten, die unternehmen auch nichts - was den Arbeitern weiter hilft abgetan. Als erstes muss ich sagen, es ist natürlich sehr schwer, etwas für jemanden zu tun, der nicht gewillt ist selber an dem Problem mit zu arbeiten.
Ja, genau ich habe es persönlich erlebt, die IG-BAU hatte eine Gesprächsrunde mit Bauarbeitern angeboten und das während der Mittagspause auf der Baustelle. Was soll ich sagen, als wir auf die Baustelle kamen und die Bauarbeiter anhand unserer Kleidung und den Fahrzeugen sahen, dass wir von der Gewerkschaft kommen, sind sie von der Baustelle über die Dächer und durch die Büsche verschwunden.
Darunter befanden sich auch Gewerkschaftsmitglieder der IG-BAU. Was soll man von solchen Mitgliedern halten, sie schreien nach Hilfe und wenn man zusammen mit ihnen die Probleme lösen will laufen sie davon. Aber kommen wir zu meinem eigentlichen Anliegen. Ich selber kam zu der Gewerkschaft durch einen früheren Arbeitskollegen. Es handelt sich um Wolfgang Meyer aus dem Südharzstädtchen Nordhausen. Ich traf Herrn Meyer im Rahmen einer Veranstaltung zu Hartz-IV, die er leitete.
Nach der Veranstaltung setzten wir uns noch ein Stündchen zusammen und er erzählte mir von seiner Arbeit, um und mit Hartz-IV-Betroffenen, die er wie selbstverständlich ehrenamtlich ausführt. Er lud mich ein, ihn einmal in seinen Büro auf zu suchen. Dort könnte er mir, aber nur unter Wahrung des Datenschutz ein paar konkrete Fälle zeigen, von denen ich glaubte, dass es so etwas nicht gibt. Ich konnte nicht glauben, dass ARGE-Mitarbeiter so handeln. Doch Herr Meyer versicherte mir, dass es sich nicht um Märchen handelt.
Des weiteren kümmert sich Herr Meyer auch noch um die Ein-Euro-Jobber. Nicht nur das, er hat auch noch ein Auge darauf, wie, wo und wann solche Jobs von der ARGE vergeben werden. Er sorgt mit seiner Arbeit dafür, dass der Missbrauch von Seiten der ARGE und den verschiedenen Vereinen unterbunden wird. Natürlich kann er nicht überall sein, und genau hier ist Herr Meyer auf die Mitarbeit der Mitglieder angewiesen.
Eine Erstberatung ist für Nichtmitglieder auch gegeben, für die weitere Beratung oder vielleicht auch eine Vertretung vor Gericht, muss man Mitglied sein. Ich will hier aber keine Werbung betreiben. Herr Wolfgang ist 67 Jahre und leistet eine sehr gute Arbeit und dafür sollte man ihm einfach mal danken.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Seit 2007 bin ich Mitglied der IG-BAU, bis dahin habe ich die Arbeit, die von der Gewerkschaft geleistet wird, immer mit den Worten, die unternehmen auch nichts - was den Arbeitern weiter hilft abgetan. Als erstes muss ich sagen, es ist natürlich sehr schwer, etwas für jemanden zu tun, der nicht gewillt ist selber an dem Problem mit zu arbeiten.
Ja, genau ich habe es persönlich erlebt, die IG-BAU hatte eine Gesprächsrunde mit Bauarbeitern angeboten und das während der Mittagspause auf der Baustelle. Was soll ich sagen, als wir auf die Baustelle kamen und die Bauarbeiter anhand unserer Kleidung und den Fahrzeugen sahen, dass wir von der Gewerkschaft kommen, sind sie von der Baustelle über die Dächer und durch die Büsche verschwunden.
Darunter befanden sich auch Gewerkschaftsmitglieder der IG-BAU. Was soll man von solchen Mitgliedern halten, sie schreien nach Hilfe und wenn man zusammen mit ihnen die Probleme lösen will laufen sie davon. Aber kommen wir zu meinem eigentlichen Anliegen. Ich selber kam zu der Gewerkschaft durch einen früheren Arbeitskollegen. Es handelt sich um Wolfgang Meyer aus dem Südharzstädtchen Nordhausen. Ich traf Herrn Meyer im Rahmen einer Veranstaltung zu Hartz-IV, die er leitete.
Nach der Veranstaltung setzten wir uns noch ein Stündchen zusammen und er erzählte mir von seiner Arbeit, um und mit Hartz-IV-Betroffenen, die er wie selbstverständlich ehrenamtlich ausführt. Er lud mich ein, ihn einmal in seinen Büro auf zu suchen. Dort könnte er mir, aber nur unter Wahrung des Datenschutz ein paar konkrete Fälle zeigen, von denen ich glaubte, dass es so etwas nicht gibt. Ich konnte nicht glauben, dass ARGE-Mitarbeiter so handeln. Doch Herr Meyer versicherte mir, dass es sich nicht um Märchen handelt.
Des weiteren kümmert sich Herr Meyer auch noch um die Ein-Euro-Jobber. Nicht nur das, er hat auch noch ein Auge darauf, wie, wo und wann solche Jobs von der ARGE vergeben werden. Er sorgt mit seiner Arbeit dafür, dass der Missbrauch von Seiten der ARGE und den verschiedenen Vereinen unterbunden wird. Natürlich kann er nicht überall sein, und genau hier ist Herr Meyer auf die Mitarbeit der Mitglieder angewiesen.
Eine Erstberatung ist für Nichtmitglieder auch gegeben, für die weitere Beratung oder vielleicht auch eine Vertretung vor Gericht, muss man Mitglied sein. Ich will hier aber keine Werbung betreiben. Herr Wolfgang ist 67 Jahre und leistet eine sehr gute Arbeit und dafür sollte man ihm einfach mal danken.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
